

So der erste Band der Vampirreihe: Tagebuch eines Vampirs. Im Zwielicht ist jetzt auch endlich geschafft. Nicht nur das der Schreibstil sich etwas eigenartig lesen lies, nein, es dauerte auch mal eine ganze Weile bis das Buch richtig in Fahrt kam. Bei einem Buch von ca. 250 Seiten sollte man doch wohl schon vor der 100sten Seite etwas mehr Action und Lesefluss erwarten können.
Elena, mein erstes Bild von ihr ist richtig Stereotypmäßig. Elena scheint mir die typische Highschool Queen zu sein. So im Sinne wunderbarer Körper, blonde Haare (Entschuldigung an alle Blondinen), und einen totale Zicke. Schon auf den ersten paar Seiten fällt sie mir unglaublich auf die Nerven. Ich weiß ja nicht wie sich ein Teenager verhält, wenn die Eltern sterben /bzw. schon tot sind aber so? Außer der einen Heuleinlage auf dem Friedhof habe ich sonst nicht viel davon mitbekommen. Auch ist Elena viel zu oberflächlich. Oh mein Gott stelle sich nur mal einer vor, es gibt einen Jungen auf dieser Welt der ihr nicht zu Füßen liegt und das sabbern anfängt?! Nein und er ignoriert sie auch noch vor der ganzen Schule (was für eine Demütigung), das ist ein Grund zum Weinen, also Rache muss her, den Kerl brauchen wir deshalb unbedingt/ wir müssen ihn verführen? Aha, wie funktioniert denn der ihr Gehirn?
Also ich bin 17 und ich handle ganz sicher nicht so wie sie. Vielleicht war das in einer anderen, früheren Generation so, oder nur die Highschool Queens denken so?
Stefano, aha,... oberflächlich, langweilig, leidend, perfekt oder auch nicht wie man es sehen will, Idiot wie man es sehen will, eindimensional... ende....
Damon, sexy aber böse (etwas eindimensional, da er nur böse zu sein scheint aber hey, niemand ist perfekt). Das gewisse etwas das bei Stefano fehlt, besitzt Damon zwar aber das ist auch schon alles....
Wenn ich mich für einen Vampir aus dieser Reihe entscheiden müsste, würde ich Damon wählen. Klar, er ist genauso eindimensional wie die anderen Charaktere und einfach nur böse weil er eben böse ist, aber wenigstens ist er aktiv. Elena schmachtet, Stefano leidet, aber Damon handelt.
Dito! Ich würde auch sofort Damon wählen. Wär er nicht, hätte das Buch gar nichts spannendes und auch keine Lacher. Ich finde seine Sprüche sind teilweise echt zum Schmunzeln.
Ich schließe mich an, Damon ist mir da auch lieber gewesen...
Die Gefühle und Handlungen kann man, meiner Meinung nach, nicht wirklich nachvollziehen....
Die Geschichte, sowie die Liebesbeziehung braucht erst mal 100 langweilige Seiten um ins laufen zu kommen und dann sind wir eigentlich auch schon am Ende, die perfekte Liebe ist entstanden, und tschüss...
Gegen Ende wird es etwas Actionreicher, aber ob ich den zweiten Band noch lesen werde? Wohl eher nicht, vor allem da ich mir im Internet schon mal die Zusammenfassungen von den folgenden Bänden geholt habe, und mit dem Verlauf der Geschichte gar nicht einverstanden bin
(Ich sage nur Auferstehung von den Toten,... zweimal...)
Meiner Meinung nach, nicht wirklich lohnenswert...