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Autor Thema: Stephen King - Schwarz  (Gelesen 2568 mal)

fairy

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Stephen King - Schwarz
« am: 15. Mai 2005, 12:28:02 »

Hallo!
So, heute beginnt unsere Leserunde zum 1. Teil der dunklen Turm Reihe!

Hier noch einmal kurz der Inhalt:

Auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm durchstreift Roland,  der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt, wo in endlosen Wüsten und Ruinenstädten Dämonen, Sukkubi, Vampire und Geistermutanten hausen.
Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz  -  er ist der Schlüssel zu den Mysterien des Dunklen Turms, der am Anfang der Zeit steht.  



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Tamora DeLoessian
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fairy

Ich wünsche uns ganz viel Spaß!
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Tamora DeLoessian

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #1 am: 15. Mai 2005, 16:36:15 »

Hallo,

ich hatte ganz vergessen, dass die King-Leserunde schon heute beginnt... irgendwie hatte ich im Hinterkopf immer nächste Woche als Beginndatum :rollen: Sollte wohl öfter einen Blick in den Kalender werfen.

So, jetzt müsste ich noch das Buch herauskramen, dann kann einem Re-read nichts mehr im Wege stehen.

Macky, illy, fairy - habt ihr schon begonnen? Welche Ausgabe lest ihr denn, diese neu überarbeitete silberne? Ich habe hier nämlich noch eine ältere Ausgabe (siehe unten). Habe ja gehört, dass Stephen King ganze Teile neu geschrieben bzw. ergänzt hat und überlege schon die ganze Zeit, ob ich mir die neue Ausgabe zulegen sollte. Vielleicht können wir ja irgendwie eruieren, ob sich wirklich so viel verändert hat. Wie lang ist den die neue Ausgabe?

lg,
Tamora :blume:

EDIT: ich hab das Buch jetzt vor mir und es sind in dieser Ausgabe 277 Seiten (ohne Nachwort)
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Tamora DeLoessian

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #2 am: 15. Mai 2005, 18:40:19 »

Um meine eigene Frage zu beantworten: ich habe ein wenig im Internet herum gegoogelt und folgende Seiten gefunden, die die Änderungen auflisten. Allerdings sind das naturgemäß Spoiler, also nicht durchlesen, wenn ihr nicht wie ich das Buch schon kennt. Wie es scheint, hat King doch einiges geändert und vor allem ziehen sich die Änderungen durch das gesamte Buch, es wurden Anspielungen auf Personen, Orte, usw. aufgenommen, die in den späteren Bänden vorkommen und Dinge gestrichen, die für die weitere Serie nicht wichtig sind.

http://thedarktower.net/gunslinger/index.php (sehr ausführliche Auflistung aller Änderungen, auf englisch)

http://www.stephen-king.org/DerdunkleTurmSchwarzRevised.htm (auf deutsch)

lg,
Tamora :blume:
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illy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #3 am: 15. Mai 2005, 18:46:08 »

Hi,
danke für die Seiten zu Änderungen, ich habe hier die uralte übergrosse TB-Ausgabe mit 229 Seiten plus Nachwort.
Dafür hat es einen Haufen Kapitelnummern, so dass Vergleichen meinerseits nichts im Weg steht.

Ich nehme das Buch dann mal mit auf die Couch und werde nach der Lindenstrasse ein wenig darin lesen.

LG
illy
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

fairy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #4 am: 15. Mai 2005, 22:16:32 »

Ich habe die überarbeitete Ausgabe. Im Vorwort von King steht, dass ein paar Dinge nicht mehr logisch waren, als er nach der Vollendung aller Bände nochmals den 1. durchgegangen ist. Das wurde halt jetzt geändert. Es sollen aber nicht sooo viele  Stellen sein.
Ich habe jetzt auch schon angefangen zu lesen und bin auf Seite 57.
Am Anfang war ich etwas verwirrt, weil man ja mitten in die Geschichte geworfen wird. Aber eigentlich mag ich so etwas und bin schon gespannt, was das alles so zu bedeuten hat, denn ich verstehe bis jetzt eigentlich so gut wie gar nichts...   :breitgrins:
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fairy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #5 am: 16. Mai 2005, 01:25:40 »

Mir ist gerade aufgefallen, dass es ja ziemlich blöd ist, hier etwas in Seiten anzugeben, wie ich es oben gemacht habe. Schließlich sind die Seitenzahlen ja bei uns allen anders!

Noch etwas zum Vorwort:
Ich finde es ziemlich witzig, wie King das Buch beschreibt. Nämlich als eine Mischung aus dem HdR und einem Western!  totlach

Ich finde das Buch bis jetzt echt gut, vor allem, weil es so anders ist, als die King-Romane, die ich bis jetzt gelesen habe. Ich bin regelrecht süchtig danach und muss mich zusammenreißen nicht so schnell zu lesen. :redface:

Ziemlich interessant fand ich das Zusammentreffen von Roland und Jake.

Zitat von: spoiler
Ich war ziemlich erstaunt, als herauskam, dass Jake aus "unserer Welt" (New York) kommt. Ist Rolands Welt der Ort, an den man nach dem Tod geht?
Unterstreichen würde diese Annahme auch eine Äußerung Browns:
"Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?", fragte der Revolvermann, während Brown ihm drei heiße Maiskolben auf den Teller legte.
Brown nickte. "Ich glaube, es ist das hiesige."

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Tamora DeLoessian

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #6 am: 16. Mai 2005, 11:19:26 »

Hallihallo,

ich bin noch nicht sehr weit mit dem Buch - war gestern einfach schon zu müde dafür, allerdings kenne ich es ja schon und kann daher mitdiskutieren.

Schön, dass es dir bis jetzt gefällt fairy. Ich habe schon vielfach gehört, dass manche sich mit dem ersten Band ein wenig schwertun, weil man wie du gesagt hast, direkt ins Geschehen geworfen wird und anfangs garnicht weiß, worum es geht. Ich selbst habe den dritten Teil (wo es schon mehr "action" gibt) von meinem Bruder geschenkt bekommen und wusste damals nicht, dass es sich um eine Serie handelt - ziemlich schnell war es um mich geschehen und ich musste einfach die übrigen Bände auch besorgen.

Ich finde, mit seiner Äußerung, dass das Buch eine Mischung aus HdR und einem Western sei, liegt King garnicht mal so daneben. Wie im HdR gibt es eine Quest (Rolands Suche nach dem Dunklen Turm, er findet im Laufe seiner Reise einige Gefährten (Rolands ka-tet) und einen ultimativ Bösen (der Schwarze Mann) - damit hätte die Turm-Reihe alle Anforderungen der epischen Fantasy erfüllt :zwinker: ...

Zu deinem Spoiler:
Zitat
das ist eine interessante Sichtweise, ich hatte Rolands Welt eigentlich immer als eine Parallelwelt zu unserer gesehen. Auch Browns Aussage hätte ich nicht so wörtlich, sondern eher als zynisch oder resigniert interpretiert, er lebt ja in ziemlich trostlosen Verhältnissen, vor allem nachdem sich "die Welt weitergedreht" hat. Da ich die letzten beiden Bände der Serie noch nicht gelesen habe, weiß ich natürlich nicht, in welcher Relation seine Welt tatsächlich mit unserer steht.

lg,
Tamora :blume:
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fairy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #7 am: 16. Mai 2005, 12:19:25 »

Zitat von: Tamora DeLoessian


Zu deinem Spoiler:
Zitat
das ist eine interessante Sichtweise, ich hatte Rolands Welt eigentlich immer als eine Parallelwelt zu unserer gesehen. Auch Browns Aussage hätte ich nicht so wörtlich, sondern eher als zynisch oder resigniert interpretiert, er lebt ja in ziemlich trostlosen Verhältnissen, vor allem nachdem sich "die Welt weitergedreht" hat. Da ich die letzten beiden Bände der Serie noch nicht gelesen habe, weiß ich natürlich nicht, in welcher Relation seine Welt tatsächlich mit unserer steht.



Zitat
Eine Parallelwelt könnte es natürlich auch sein, aber es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass Jake in seiner Welt gestorben ist und dann einfach in der anderen war.
Aber wenn du bis auf die letzten 2 alle gelesen hast und davon noch nichts vorkam, muss ich entweder noch ganz lange warten oder ganz schnell lesen!  :breitgrins:
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Tamora DeLoessian

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #8 am: 16. Mai 2005, 13:22:53 »

ach, das mit Jake wird erst im dritten Band aufgeklärt - und zwar auf eine absolut spektakulär spannende Weise. Du kannst dich also darauf freuen. :zwinker:

Zitat
Ich meinte nur, dass die wirkliche, wahrhaftige Natur der Verbindung zwischen den beiden Welten durchaus so sein könnte, wie du das jetzt vermutest. Es wird nie ganz klar, wie die Welten wirklich zusammenhängen - das wird wohl erst ganz am Ende aufgedeckt werden.
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fairy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #9 am: 17. Mai 2005, 01:12:37 »

Ich bin schon wieder ein gutes Stück weitergekommen.
Eine Stelle hat mich doch ziemlich verwirrt. Ich weiß nicht, ob ich da einfach nicht den Witz verstanden habe, oder...?
Es geht um das Gespräch zwischen Hax und dem Wachsoldaten:
 
Zitat von: Kapitel2 , 9
Ich würde ihm sogar ins Wasser folgen, wenn er das von mir verlangen würde.

Kann mir das vielleicht einer von euch erklären?

Zitat von: Kapitel3 , 8
Hier gibts es eine ziemlich interessante Stelle, wie ich finde. Jake fragt Roland, warum er nun in dieser Welt ist und dieser antwortet:  
Weil der Mann in Schwarz dich hierher gezogen hat. Und wegen des Turms. Der Turm steht an einer Art Machtbrennpunkt. In der Zeit.
Ich dachte kurz daran, dass der Mann in Schwarz vielleicht der Todesengel oder so ist, aber ich glaube jetzt doch eher, dass das "Herüberziehen" von Jake etwas einmaliges war.



Ich bin ziemlich gespannt, was die Rolle von Jake ist. Es wird ja die ganze Zeit gesagt, dass er ein Opfer sein wird...  :entsetzt:
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SinusDiabolicus

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #10 am: 17. Mai 2005, 02:35:57 »

Zitat von: fairy

 
Zitat von: Kapitel2 , 9
Ich würde ihm sogar ins Wasser folgen, wenn er das von mir verlangen würde.

Kann mir das vielleicht einer von euch erklären?

Is zwar schon eine Ewigkeit her, dass ich das Buch gelesen habe, deshalb weiss ich nicht, ob es hier passt, aber "ins Wasser gehen" is doch auch eine Formulierung für Selbstmord (durch Ertrinken), vielleicht ist damit also gemeint er würde ihm sogar in den Tod folgen.
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Tamora DeLoessian

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #11 am: 17. Mai 2005, 11:34:29 »

Zitat von: fairy

Zitat von: Kapitel3 , 8
Hier gibts es eine ziemlich interessante Stelle, wie ich finde. Jake fragt Roland, warum er nun in dieser Welt ist und dieser antwortet:  
Weil der Mann in Schwarz dich hierher gezogen hat. Und wegen des Turms. Der Turm steht an einer Art Machtbrennpunkt. In der Zeit.
Ich dachte kurz daran, dass der Mann in Schwarz vielleicht der Todesengel oder so ist, aber ich glaube jetzt doch eher, dass das "Herüberziehen" von Jake etwas einmaliges war.



Ich bin ziemlich gespannt, was die Rolle von Jake ist. Es wird ja die ganze Zeit gesagt, dass er ein Opfer sein wird...  :entsetzt:


Zitat
Also das mit dem "Ziehen" ist eigentlich ziemlich wörtlich gemeint. Du wirst schon noch sehen, wenn du die Serie weiterliest. Soviel kann ich ja mal verraten, der Titel des zweiten Bandes heißt auf englisch "The Drawing of the Three". :zwinker:


Also insgesamt finde ich den ersten Band ein wenig kompliziert, es wird eigentlich kaum etwas von den Hintergründen erklärt, man wird einfach mitten in die Handlung geschmissen und muss selbst schauen, wie man sich alles zusammenreimt. Aber beim wiederholten Lesen kommt man dann auf die ganzen Andeutungen, die man beim ersten Mal übersehen hat - ich entdecke gerade Rolands Welt ganz von Neuem!!

lg,
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fairy

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Stephen King - Schwarz
« Antwort #12 am: 17. Mai 2005, 12:19:13 »

Zitat von: SinusDiabolicus
"ins Wasser gehen" is doch auch eine Formulierung für Selbstmord (durch Ertrinken), vielleicht ist damit also gemeint er würde ihm sogar in den Tod folgen.

Ja, das hört sich ziemlich logisch an. Daran habe ich gar nicht gedacht!
 
Zitat von: Tamora DeLoessian
Also insgesamt finde ich den ersten Band ein wenig kompliziert, es wird eigentlich kaum etwas von den Hintergründen erklärt, man wird einfach mitten in die Handlung geschmissen und muss selbst schauen, wie man sich alles zusammenreimt.
Aber beim wiederholten Lesen kommt man dann auf die ganzen Andeutungen, die man beim ersten Mal übersehen hat - ich entdecke gerade Rolands Welt ganz von Neuem!!

Du hast recht, ich blicke echt nicht ganz durch. Aber da ich weiß, dass es noch so viele andere Teile gibt, mache ich mir da keine Sorgen und lese einfach weiter!
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« Antwort #13 am: 18. Mai 2005, 00:55:14 »

Ich bin fertig!  :klatschen:
Und bin eigentlich nicht viel schlauer als zuvor!

Die Sache mit Jake:
Zitat von: spoiler bis Ende
Der Revolvermann verspürte keinen Drang zusammenhängend zu denken oder zu planen.
Zuerst fand ich diesen Satz irgendwie einfach nur witzig. Aber ehrlich gesagt versteh ich nicht wirklich, wieso Roland gegen Ende so völlig neben der Rolle ist. Er denkt, dass er Jake töten muss. Aber letzendlich verstehe ich das auch nicht wirklich. Für mich kam es so rüber, dass er noch massig Zeit gehabt hätte Jake hochzuziehen! :heul:  


Ich habe auch ziemlich lange über den Namen "Legion" nachgedacht:

Zitat
Ich habe mich ziemlich gewundert, als der Mann in Schwarz meinte, sein Herr trüge den Namen "Legion". Ich habe mir eigentlich gleich gedacht, dass hier nicht die militärische Legion gemeint sein kann, oder?
Im Wiki steht nämlich auch noch dies:

In der Bibel stellt die Legion eine Person mit mehreren dämonischen Geistern dar, die von Jesus dazu gebracht wird, seine sämtlichen Geister in eine Schweineherde fahren zu lassen, die sich darauf eine Klippe hinunterstürzte und starb.
Das klingt aber auch nicht sehr plausibel. Ich werde wohl auf Erklärungen in den Folgebänden warten müssen...




Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich bin zwar ziemlich verwirrt, weil ich das Gefühl habe, dass es sehr viele Einzelheiten gab, die ich jetzt schon halb wieder vergessen habe und die dann nacher noch total wichtig werden! :entsetzt:  
Ich fand es außerdem sehr gut, wie Rolands Charakter beschrieben wurde. Denn eigentlich ist er ja nicht gerade der Inbegriff des Guten (Untertreibung des Jahrhunderts), aber trotzdem finde ich ihn sympatisch und habe ihm immer wieder verziehen (er hatte ja keine andere Wahl!), nur um dann doch wieder von ihm enttäuscht zu werden.
Ich finde das echt gut. Es ist nämlich mal etwas anderes, als einen Helden zu haben, der immer alles richtig macht und sowieso immer der tollste ist.
Freue mich also schon, wie sich alles weiterentwickelt!
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Stephen King - Schwarz
« Antwort #14 am: 18. Mai 2005, 19:34:45 »

Schon fertig?? Das ging aber schnell. Ich bin die letzten Tage nur sehr wenig zum Lesen gekommen, weil ich soviel für die Uni zu tun habe :pueh:

Was ist eigentlich mit illy und macky? Lest ihr eigentlich noch mit? Wie weit seid denn ihr schon? Und fairy, wirst du den zweiten Teil gleich dranhängen?

Zitat von: fairy
Ich fand es außerdem sehr gut, wie Rolands Charakter beschrieben wurde.


Genau das fand ich auch immer so interessant an dieser Serie. Roland ist nicht der typische strahlende Superheld, der nie Fehler macht und dem alle Herzen zufliegen.

Und was das Ende des Buches angeht:
Zitat
Ich fand es auch immer ein wenig unbefriedigend - okay, Roland wusste seit dem Orakel, dass er sich zwischen Jake und dem Mann in Schwarz würde entscheiden müssen, aber irgendwie schien es mir nicht richtig herauszukommen, wieso es so eine Entweder-oder-Entscheidung ist. Wie du richtig sagst, hätte er Jake wohl auch raufziehen können. In der kurzen Zeit, hätte der Mann in Schwarz garnicht weit kommen können. Letztendlich dient das aber natürlich dem weiteren Verlauf der Geschichte, es hätte nur besser erklärt sein können. Ich hatte eigentlich gehofft, dass diese Dringlichkeit in der überarbeiteten Version besser herauskommen würde. Ist aber scheinbar nicht der Fall...


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