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Autor Thema: Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal  (Gelesen 303 mal)

Babsi

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Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal
« am: 27. Dezember 2009, 17:41:49 »

Rückentext:

In phantasievollen, lustigen spannenden und poetischen Geschichten erzählte die finnische Dichterin Tove Jansson von den unvergesslichen Mumins und ihren Freunden: Der Mumintroll trägt eine Frühlingsmelodie unter dem Hut und Hemul erlebt unheimliche Abenteuer im verbotenen Moor...



Meine Meinung: Wunderbare Geschichten zum vorlesen, selber lesen für Kinder und junggebliebene Erwachsene, kurz gesagt für alle, die die Mumins mögen.

Besonders gefallen hat mir die Geschichte vom Schnupferich, der auf einer einsamen Wanderung eine Frühlingsmelodie unter dem Hut trug...

Daher gibt es von mir volle "Punktzahl"

5 Ratten von 5

5ratten

PS: Ich habe trotz Suche keinen Thread für dieses Buch gefunden und habe daher einen neuen aufgemacht...
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Liebe Grüße von Babsi

mondy

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Re: Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal
« Antwort #1 am: 09. November 2011, 23:42:03 »



Meine Meinung
Gleich vorweg: die Mumins waren kein Teil meiner Kindheit. Nein, ich habe die Mumins erst mit diesem Buch kennengelernt ... und ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich davon halten soll.

Dieses Buch enthält einzelne Geschichten, die an sich nicht viel miteinander zu tun haben. Manche Geschichten fand ich richtig schön, wie z.B. "Der Tannenbaum" (die Mumins werden aus ihrem Winterschlaf gerissen und bekommen das wundersame Weihnachten mit) oder "Die Geschichte vom letzten Drachen auf der Welt" (Mumin findet einen Drachen, aber der ist von Mumin gar nicht begeistert). Es werden ein paar Lebensweisheiten vermittelt oder die Geschichten sind einfach nur amüsant.

Dann gibt es aber auch Geschichten, die ich mehr als seltsam finde. "Die Filifjonka, die an Katastrophen glaubte" fand ich z.B. ganz schrecklich, die Erzählung ist einfach nur düster, deprimierend und verrückt. Auch "Das Geheimnis der Hatifnatten" hat mir nicht gefallen. Vater Mumin verlässt seine Familie ohne ein Wort zu sagen und zieht in die Welt hinaus. Ich finde diese Vorstellung ganz schrecklich.

Was ich allerdings wieder sehr cool fand, war die Tatsache, dass Tove Janssons Figuren so seltsame Namen haben (z.B. Filifjonka, Hemul oder Hatifnatten) und man sich irgendwie auch ohne Beschreibung ein Wesen dahinter vorstellen kann. Vielleicht ist das auch unbeabsichtigt, ich habe nämlich keine Ahnung, ob hier gängige Wesen aus der nordischen Mythologie verwendet werden. Meine Fantasie wurde auf jeden Fall direkt angesprochen und ich konnte mir von jeder Figur ein Bild machen.

Das Buch hat mich, trotz toller poetischer Sprache und fantasievoller Gestaltung, mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Manche Geschichten waren sehr schön, mit anderen wiederrum konnte ich nichts anfangen. Ich vergebe  3ratten     
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Räubertochter

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Re: Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal
« Antwort #2 am: 10. November 2011, 17:02:56 »

Ich habe jetzt schon öfter gehört, dass Leute, die die Mumins erst im Erwachsenenalter kennegelernt haben, eher weniger mit ihnen anfangen können. Ich habe sie so geliebt, als ich klein war. Nur vor den Hatifnatten hatte ich fruchtbare Angst. Das geht so weit, dass Abbildungen von Hatifnatten heute noch leichte Beklemmungen in mir auslösen :breitgrins:
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Verena

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kaluma

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Re: Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal
« Antwort #3 am: 10. November 2011, 18:49:10 »

Also ich habe die Mumins erst im Erwachsenenalter kennengelernt und habe mich trotzdem zum Fan entwickelt.  :smile:
Genau wie meine Tochter, die sie im Alter von ca. 5-6 Jahren kennengelernt hat.

Allerdings muß man sagen, daß "Geschichten aus dem Mumintal" kein guter Einstieg in die Welt der Mumins ist. Wir haben begonnen mit "Die Mumins - Eine drollige Gesellschaft" und dieses Buch empfehle ich immer wieder gern als Einstieg, obwohl es nicht das erste der Reihe ist. Aber es hat eine interessante Handlung und stellt die Personen, die in den Muminbüchern eine Rolle spielen, recht gut vor.

Die Hatifnatten, die Filifjonka, der Hemul, Schnupferich usw. sind meines Wissens keine Gestalten der nordischen Mythologie, sondern ebenso wie die Mumintrolle von Tove Jansson erfunden worden. Saltanah möge mich korrigieren, falls ich mich irre.


Manche Geschichten fand ich richtig schön, wie z.B. "Der Tannenbaum" (die Mumins werden aus ihrem Winterschlaf gerissen und bekommen das wundersame Weihnachten mit) oder "Die Geschichte vom letzten Drachen auf der Welt" (Mumin findet einen Drachen, aber der ist von Mumin gar nicht begeistert). Es werden ein paar Lebensweisheiten vermittelt oder die Geschichten sind einfach nur amüsant.

Diese beiden von dir genannten Geschichten haben auch mir am besten gefallen. Auch "Die Frühlingsmelodie" finde ich sehr schön und "Das unsichtbare Kind" ist ganz nett, wenngleich nicht gerade pädagogisch wertvoll. Andere sind ziemlich düster, das stimmt. Die Hatifnatten finde ich eher lustig (kann mir aber schon vorstellen, daß ein Kind sich vor ihnen gruselt.) Die Filifjonka ist einfach eine depressive Person. Wenn man die anderen Bücher kennt, weiß man das und erwartet es nicht anders.

Auch für mich ist dies nicht das beste Buch aus der Muminreihe. Eher eine Art Ergänzung, wenn man die anderen schon kennt. Trotzdem bekommt es, vor allem wegen der besseren Geschichten, von mir

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mondy

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Re: Tove Jansson - Geschichten aus dem Mumintal
« Antwort #4 am: 13. November 2011, 17:43:03 »

Hm, vielleicht werde ich den Mumins später noch einmal eine Chance geben ... richtig schlecht fand ich sie ja nicht, nur ganz anders als erwartet. Aber gut, letztendlich muss einem ja auch nicht immer alles super gefallen, ich steh wohl eher auf die klaren Geschichten von Preußler oder Lindgren. :smile:
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