Ich war über Silvester ein paar Tage weg, konnte deshalb hier nicht reinschaun oder schreiben....
Aber ich hab "Zanoni" nun gestern auch beendet.
Mir gings wie Insekt..., die letzten zwei Kapitel haben mir nicht mehr so gefallen und ich hätte mir erhofft doch noch etwas mehr von den Mysterien um Zanoni zu lesen und weniger über die Gräuel während der frz. Revolution. War ganz interessant, aber eigentlich hätten mich die Menschen um die es in dem Buch ging mehr interessiert.
Und wenn ich ehrlich bin .... das Ende war zwar auf seine Art sehr schön, aber ich hätt mir in diesem Fall was anderes gewünscht. Dennoch mochte ich das Buch... auch wegen der Grundaussage, daß die Liebe doch über allem steht, daß sie das ist was die Menschen über sich hinauswachsen läßt.
Ich denk mir wird das ein oder andere aus dem Buch doch noch länger durch den Kopf gehen und vielleicht les ich auch immer mal wieder ausschnittsweise rein, weil man bei diesem Durchlesen doch das ein oder andere schnell überliest.
@Brena - nicht lesen !
Daß Zanoni sich am Ende für Viola opfert und alles für sie aufgegeben hat um ihr noch ein Leben zu ermöglichen und dem Kind die Mutter zu erhalten, fand ich so tragisch weil Viola dann doch gestorben ist. Wenn auch mit glücklichem Gesichtsausdruck. Übrig blieb das Kind... allein, selbst wenn der letzte Satz etwas anderes suggerieren will... - das fand ich doch sehr sehr traurig.... , wie eigentlich auch die ganze Geschichte. Natürlich gibt sie Aussicht auf ein weiters Leben und Hoffnung auf eine andere Sphäre, aber in diesem Leben konnten sie trotz aller Fähigkeiten Zanonis nicht ihrem Schicksal entrinnen und genau das sollte es vielleicht auch aussagen...
Wenn ich auch über die Feiertag insgesamt zuwenig Zeit hatte um mich hier aussreichend zu beteiligen, fand ich es schön daß Buch mit Euch zu lesen
