Hallo ihr Zwei !
Ich bin etwas bei Seite 40, also bei der eben aufgeführten Oper und einer ersten Begegnung ...
Den Sprachstil mochte ich von Anfang an. Anfangs mußte ich von dem vorher gelesenen (sprachlich eher modernen Buch) erstmal umschalten, aber inzwischen bin ich schon ganz gut "drin". Wenn ich aber sehr müde bin abends, dann fällt es mir schwer mich darauf zu konzentrieren, denk aber, daß dies jetzt täglich besser wird. Ich lese mich in "Sprache" schnell ein, merk ich dann besonders, wenn ich auf ein anderes Buch wechsle, daß einen völlig anderen Sprachstil aufweist. Dann brauch ich erstmal einen Weile um mich wieder umzugewöhnen.
Daß Zanoni eine Person ist wußte ich noch.
Einen Satz gabs gleich zu Anfang über den ich sehr grinsen konnte: "Die Presse ist die Luft, die wir atmen, und überdies eine sehr neblige!"

- Kommentar zu den Tageszeitungen. Überhaupt blitzt immer mal wieder Humor zwischen den durchaus teilweise inhaltlich gewichtigen Zeilen hervor. Sowas hab ich gern. Und trotz aller "Drumrum-Philosophie" , sag ich jetzt mal ganz salopp, hat die Handlung von vorneherein Schwung und die Figuren wie auch die Handlung steht platisch und farbig vor Augen.
Ich hab nochmal geschaut wann das Buch geschrieben wurde : 1842 . Gerade Viola dürfte sich ja doch sehr stark von ihrer Art her der Romantik zuordnen lassen. Ich sehe ständig Gemälde im Stil der Romantik vor mir wenn ich über sie lese. Den Namen mag ich auch

In diesem Sinne geh ich mal weiterlesen, damit ich über Seite 40 bald hinauskomme
Macht jedenfalls jetzt schon Freude das Buch zu lesen

Und ich bin nicht extrem empfindlich bei Spoilern. Glaub nicht daß es ein Buch ist daß die Spannung auf einem einzigen Punkt aufbaut.
@Brena hat den "Zanonni" bald, wenn die Post flott ist

Schönen Abend noch !