

Deutscher Taschenbuch Verlag, 352 Seiten
Inhaltsangabe:An einem düsteren Novemberabend erhält der Londoner Journalist Paul Seaton einen Anruf, der sein Leben aus den Fugen geraten lässt: Ein Professor hat mit seinen Studentinnen eine Exkursion zum geheimnisvollen "Fischer-House" unternommen - jetzt ist eine von ihnen tot, eine andere steht unter schwerem Schock und redet wirr. Angelockt von einem rätselhaften Tagebuch aus den zwanziger Jahren, ist Seaton selbst schon mal an diesem unheilvollen Ort gewesen und nur durch einen Zufall entkommen. Welche dunklen Kräfte gehen von diesem Haus aus, dass es keine Besucher duldet? Um dem verstörten Mädchen zu helfen, muss Seaton zurückkehren in das Haus des Bösen...
Zum Autor:F.G.Cottam, geboren 1957, lebt in Kingston-upon-Thames. Nach einer Karriere als Journalist konzentriert er sich jetzt auf das Schreiben von Romanen.
Meine Meinung:Ich bin ein wenig zwiegespalten. Einerseits war die Geschichte sehr spannend, kurzweilig und ich konnte mich sehr gut in die Figuren hinein versetzen. Andererseits hat es mich auch ein wenig an die Gespenster- und Gaslicht Groschenromane erinnert. Vielleicht liegt das aber auch einfach nur an der Aufmachung des Covers. Doch zum Inhalt: Der Journalist Paul Seaton, der den Studentinnen helfen soll, hat selbst schon einmal Bekanntschaft mit den Mächten des "Fischer-House" gemacht. Dies hat sein Leben nachhaltig geprägt und verändert. Dabei ist alles eigentlich aus einer guten Tat heraus passiert: er wollte seiner Freundin bei ihrer Abschlussarbeit über eine Fotografin aus den zwanziger Jahren helfen. Dabei stösst er auf deren Tagebuch und begibt sich damit auf ihre Spuren. Und diese führen ihn unweigerlich in einen Illustren Kreis von Okkultisten, die ihre geheimnisvollen Rituale in eben diesem Fischer-House abgehalten hatten.
Der Aufbau der Geschichte ist flüssig, der Autor schreibt atmosphärisch dicht und lebendig. Sie ist unheimlich, man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass Seaton von irgendwelchen merkwürdigen Dämonen verfolgt wird. Die eigentliche Geschichte wird an manchen Stellen unterbrochen, wo die Protagonisten sich ihre eigenen, bisher erlebten und meist gruseligen Erlebnisse erzählen.
Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Es geht um Geister, Okkultismus, Schwarze Messen und Satanismus. Aleister Crowley hat auch unter anderen einen Gastauftritt in diesem Kreis. Das Ende der Geschichte hat mich dann aber in seiner Einfachheit doch etwas überrumpelt, aber es war soweit schlüssig und in einer Gruselgeschichte muss man wohl mit allem rechnen. Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher dieses Autors.
Für die doch sehr kurzweiligen Abendstunden vergebe ich
