Ich lese Kapitel für Kapitel und bin jetzt bei ungefähr 20. Ich komme zudem gerade selten ins Netz. Aber ich gebe nicht auf. Das Buch liest sich an sich ja gut. Ich werde mich um Dein voriges Posting etwas mehr kümmern können, wenn ich wieder viel Bandbreite ins Netz habe und mehr Zeit.
Jedenfalls hast Du Recht, wie ich finde, mit Deiner Materialisten-Rede. Adrian hat wohl das Pech, zu den oberen Zehntausend zu gehören, da er den Umgang damit nicht so richtig hinbekommt. Wie er seinen jungen Freundeskreis am Ende des Buchs wohl beurteilt? Ich glaube, dass ihm in Sachen Lorena noch die Augen aufgehen werden. Vielleicht räumt er sein Telefonbuch bei der Gelegenheit dann auch noch auf.
Lorena habe ich in einer Hinsicht falsch eingeschätzt: Sie hatte Adrian nicht von Anfang an auf der Einfangliste. Das war ein Zufallstreffer. Ich hatte vermutet, dass sie damals schon konkret an ihm wegen seines Berufs etc interessiert war. Dabei ergab sich das ja erst hinterher, dass sie als Lockvogel dienen soll. Adrian ist so giggerig, weil sie ihn an Daphne erinnert; das konnte sie nicht wissen, das hat erst Baier kapiert.
Dass sie ihn an der langen Leine hält, kann ich nachvollziehen. Sie will ja auch an anderen Quellen graben und gucken, wo sich Vorteile ergeben. Sich ganz auf Adrian einlassen wird sie wohl nicht (im Sinne von reichen Mann angeln), weil sie sich auf diesen Kreis Menschen und Lebensstil nicht einlassen will. So schätze ich Lorena ein. Geld haben ja, aber mit einem Stil, den sie selber bestimmt.