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Autor Thema: Frank Schätzing - Limit  (Gelesen 3544 mal)

apassionata

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #60 am: 04. Januar 2011, 08:27:22 »

Stieg Larrson ist ein ganz anderes Kaliber vom Autor her und die beiden Romane miteinander zu vergleichen find ich eher schwer, aber stimmt schon, haben beide so ein Fuer und Wider ;)

Stimmt.  :breitgrins:
Und ich glaube ich mag sie auch beide. Jeder auf seine Art.

Aber dadurch kommen doch diese Diskussionen und der Austausch erst zu stande, waer doch bloed wenn hier alle das gleiche schreiben wuerden ;)

 :daumen:
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Schokomaus

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #61 am: 03. Juli 2011, 15:11:35 »

Ich habe jetzt gut 220 Seiten der Hardcoverausgabe gelesen, die Reisegruppe hat bereits ihre erste Zeit auf der OSS verbracht und ich muss kurz innehalten und meine Eindrücke schildern.

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Bisher fühle ich mich ganz gut unterhalten. Es zieht sich teilweise, so manche Dialoge (vor allem die telefonischen) finde ich zu lang und überflüssig, aber darüber sehe ich noch hinweg. Die Beschreibungen der bisherigen Schauplätze der Reisegruppe fesseln mich und ich mag es, mir alles, so gut es geht, vorzustellen.
Wann die beiden Handlungsstränge zusammenkommen, frage ich mich auch, aber es wird wohl alles seinen Gang gehen.  :zwinker: 

An den Charme des Schwarms reicht Limit aber nicht heran. Der Schwarm ist seit längerem eines meiner Highlights im Regal, vielleicht aus dem Grund, da ich zuerst das Hörspiel kannte (mindestens drei Mal gehört), und viel später erst das Buch las.
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'Verzicht bedeutet für Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen.'
- Mario Adorf -

HoldenCaulfield

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #62 am: 12. Juli 2011, 10:25:54 »

Mein zweiter Limitanlauf startet bald. Mal schaun wie weit ich dieses Mal komme, momentan hab ich ja schön Zeit dafür.  :breitgrins:
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Sonnenschirm

Schokomaus

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #63 am: 17. Juli 2011, 19:42:16 »

Nö. Ich breche ab.
Den Satz "wer den Schwarm gut fand, wird Limit auch mögen" kann ich leider nicht unterschreiben. Ich würde hier eher eine diplomatische Warnung aussprechen in die komplett entgegengesetzte Richtung: "Wer den Schwarm liebte, wird von Limit lange nicht so begeistert sein."

Der Anfang war ganz nett, aber mittlerweile (ich habe gut 700 Seiten geschafft) denke auch ich immer mehr, dass mit dem Roman nur die Geldmaschine am Laufen gehalten werden soll. Die Passagen der Mond-Reisegruppe sind unterhaltsam, aber den anderen Handlungsstrang finde ich quälendst langweilig und völlig überzogen. Ich hab mir von meinem Mann (der sich - Respekt - innerhalb nicht mal einer Woche durch das Buch gelesen hat, und er liest sonst ca. ein bis zwei Bücher im Jahr) den Rest der Handlung erzählen lassen, so dass ich nicht ganz im Dunkeln stehe, aber selbst der sogenannte Clou ist für mich nicht so reizvoll, dass ich meine Zeit noch weiter damit verschwenden möchte.

Die Story ist in keiner Weise lahm, das möchte ich anmerken, die Idee ist klasse und birgt sehr viel Potential, aber in diesem Fall ist es Schätzing in meinen Augen nicht gelungen, es passend, flüssig und spannend darzustellen. In einer negativen Amazon-Rezension (die ich immer nur dann lese, wenn ich ein Buch besonders gut oder schlecht fand) steht u.a. sinngemäß etwas wie: "Schätzing scheint hier in den Thesaurus-Topf gefallen zu sein." Dem kann ich nur zustimmen. Es nimmt überhand und nervt sehr.

Ich habe gemerkt, dass ich immer gereizter wurde, weil ich hier so schöne andere Bücher stehen habe, die mich mit lauteren Stimmen rufen, und endlich traue ich mich, ein weiteres Buch abzubrechen. Das ist das zweite oder dritte bisher in meiner Lesekarriere, und das will echt was heißen.

 :flop:
« Letzte Änderung: 17. Juli 2011, 19:44:23 von Schokomaus »
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