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Autor Thema: Frank Schätzing - Limit  (Gelesen 3460 mal)

Alfa_Romea

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Frank Schätzing - Limit
« am: 15. November 2009, 22:24:59 »

Eigentlich wollte ich ja auf das TB warten, aber dann musste ich doch rausfinden, was der Herr Schätzing da so geschrieben hat...  :smile:



Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2025. Der findige Milliardär und Geschäftsmann Julian Orley hat mit der Nasa Technologien entwickelt, dank denen es sich lohnt, auf dem Mond Helium-3 zu fördern. Da der Energieträger effizienter und umweltfreundlicher ist als Erdöl oder -gas, wird ihm die Zukunft gehören. Da zunächst aber nochmal kräftig in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden muss, sucht Orley unter den Reichen und Mächtigen dieser Welt nach Geldgebern. Zu diesem Zweck lässt er eine sorgfältig ausgewählte Reisegruppe einen Augenschein vor Ort nehmen und lädt die Leute zur Voreröffnung in sein neues Mondhotel, das Gaia, ein. Bei Reiseantritt ahnt noch niemand, dass das Leben der ganzen Gruppe auf dem Spiel steht.

Gleichzeitig verschwindet in Shanghai die junge Hackerin und Dissidentin Chen Yuyun, genannt Yoyo. Tu Tian, ein guter Freund des Mädchens, setzt den Privatdetektiv Owen Jericho auf die Spur von Yoyo. Im Laufe der Ermittlungen merkt Jericho, dass Yoyo offenbar von professionellen Killern gejagt wird. Es beginnt ein actionreicher Wettlauf, bei dem Jericho Yoyo möglichst schnell finden und in Sicherheit bringen sollte.

Meine Meinung:
Das Buch ist lang, es ist dick und es ist viel zu schwer, um es bequem in der Hand zu halten. Drum die offensichtliche Frage, die sich angesichts eines solchen Schinkens stellt: Lohnen sich Zeit und Mühe, das Ding zu lesen? Die kurze Antwort: Für Freunde der gepflegten Unterhaltung ja, für Thrillerfans ist es sogar ein Muss.
Ich habe mich vor «Limit» zunächst gedrückt, weil es nochmal 300 Seiten länger ist als «Der Schwarm» und ich meine Zweifel hatte, ob es Frank Schätzing geglückt war, nach dem Meeresthriller nochmal so ein fesselndes Buch zu schreiben. Ich fürchtete, dass ich das Buch am Ende viel zu lang und nicht so gut wie «Der Schwarm» finden würde. Zu lang kann mans finden (aber das war beim «Schwarm» nicht anders), aber sonst ist es mindestens so gut wie der Vorgänger. Diesmal hat es Schätzing sogar geschafft, ein Ende hinzubekommen, das nicht wie ein Fremdkörper im Vergleich zum Rest des Buches wirkt und das ziemlich sicher weniger Stirnrunzeln in der Leserschaft auslöst, als das seine philosophisch-mysterischen Einsichten am Ende von «Der Schwarm» getan hat. Diesmal ist es sogar glaubwürdig, wenn auch ein wenig übertrieben. Aber man darf einem einzelnen Buch nicht die Schwächen eines ganzen Genres anlasten.

Nachdem die ganzen «Soll mans überhaupt lesen oder wird man zwangsläufig enttäuscht»-Fragen so weit geklärt sind, kommen wir mal zu «Limit» an und für sich:
1300 Seiten mit Inhalt zu füllen ist schwierig, vor allem wenn man eine Geschichte erzählt, die sich rückblickend gut auf zwei A4-Seiten zusammenfassen lässt. Trotzdem schafft Frank Schätzing das, indem er minutiös beschreibt, Hintergründe ausschweifend erklärt und – an dieser Stelle ein kleiner Vorwurf – Actionszenen über das Mass meiner Toleranz hinaus ausdehnt. Es gibt auch in «Limit» Passagen, die sich bereits wie das Hollywood-Drehbuch lesen und wenn mich Kampfszenen im Kino trotz Spezialeffekten und Pipapo schon anöden, so ist es in Buchform noch schlimmer. Und auch wenn es einiges zu verteidigen und zu zerstören gibt, so ist die Action glücklicherweise nur ein Aspekt in diesem gegen Ende immer rasanter werdenden Thriller.
Daneben gibt es allerhand über das Leben und Überleben im All zu erfahren und man erhält noch kurze Einblicke in die chinesische Kultur und was sie von unserer unterscheidet. Glücklicherweise ist der Autor offenbar lernfähig und verschont uns diesmal mit allzu schulmeisterlicher Streuung von Information, auch wenn sich der lehrerhafte Unterton nicht an jeder Stelle vermeiden liess. Aber es sei ihm verziehen, zumal die Informationen, die man aus diesen Vorträgen gewinnen kann, interessant und sicher wieder bestens recherchiert sind.
Was manchen Leser verwirren mag, sind die beiden Handlungsstränge, die so gar nichts miteinander zu tun haben wollen. Es dauert auch geraume Zeit, bis mal klar ist, wieso wir da sozusagen zwei Bücher in einem serviert bekommen und die Handlungen endlich zusammenfinden. Bis dahin sollte man die beiden unterschiedlichen Geschichten einfach geniessen und sich freuen, wenn sie dann endlich zusammenfinden.

Dann kommen wir zu den Figuren. Davon gibts jede Menge und deshalb ist es gut, dass es am Ende des Buches ein Personenregister gibt, dass dem Gedächtnis da und dort wieder auf die Sprünge hilft. Da gibt es noch Verbesserungspotenzial, zumal die allermeisten Figuren sehr schablonenhaft wirken. Das hat mich in dem Fall gar nicht gestört; zum einen erwarte ich in einem Thriller keine ausgeklügelten Psychogramme und zum anderen hatte ich während des Lesens genug zu denken, um mich nicht von Charakterentwicklungen und ähnlichem ablenken zu lassen. Immerhin hat es Schätzing bei ein paar seiner Hauptfiguren mit tiefergehenden Charakterprofilen probiert und es gar nicht mal schlecht hinbekommen.

Was er im Gegensatz zu sehr vielen seiner Berufskollegen immer wieder sehr gut hinbekommt, ist das Abmurksen von liebgewonnenen, symphatischen und wichtigen Charakteren. Schätzing hat in dem Bereich keine Trennungsängste und so wird munter gestorben, manchmal sogar richtig gemetzelt. Ich würde mal schätzen, dass in dem Buch über 30 Leute umkommen; darunter eben auch solche, denen man ein Happyend gegönnt hätte. Dabei geht es meist brutal zu, manchmal aber auch sanft und schon fast berührend und einmal sehr originell. Das schöne daran ist nicht die Blutspur, die sich durch das Buch zieht, sondern die Ungewissheit, die man als Leser erleben darf. Während ich bei anderen Autoren hundertprozentig davon überzeugt bin, dass der Held und sein bester Kumpel/seine Freundin das Ende der Geschichte noch mit eigenen (strahlenden) Augen sehen werden, so weiss ich bei Schätzing nie, ob nicht auf der nächsten Seite genau jemand aus diesem Personenkreis den Löffel abgibt. Das finde ich wirklich mal eine Erwähnung wert! Genau sowas bereichert meine kleine Leserinnenwelt ungemein.

Fazit:
Wer «Der Schwarm» gut fand, wird auch von «Limit» begeistert sein. Und das trotz der Schmerzen, die man beim Handling dieses 1,2-Kilo-Buches sicher wird erdulden müssen.

Dafür gibt es 9 von 10 Punkten.

Für Fragen zum Buch stehe ich gerne zur Verfügung  :smile:

Liebe Grüsse

Alfa Romea
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Jaqui

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #1 am: 15. November 2009, 22:45:41 »

Danke für diese ungemein ausführliche Rezi  :klatschen:

Auf der Buchmesse Frankfurt hatte ich das Buch in der Hand, habe hin und her überlegt und es dann doch wieder ins Regal gestellt, weil es mir ehrlich gesagt zu teuer war. Und auch diese sehr positive Rezi ändert daran leider nichts.

Du hast mich aber zumindest davon überzeugt das Buch zu lesen, auch wenn ich sicherlich auf das TB warte.

Katrin
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Aldawen

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #2 am: 15. November 2009, 22:48:34 »

Ich weiß zwar nicht, ob ich jenseits von Tod und Teufel je ein Buch von Frank Schätzing lesen werde (auch wenn mir Der Schwarm über Bookcrossing schon mal zugelaufen ist), aber beim Lesen Deiner Rezi zu diesem Werk habe ich gerade mehrfach meinen Weißwein auf den Bildschirm geprustet, besonders bei solchen Aussagen:

Was er im Gegensatz zu sehr vielen seiner Berufskollegen immer wieder sehr gut hinbekommt, ist das Abmurksen von liebgewonnenen, symphatischen und wichtigen Charakteren. Schätzing hat in dem Bereich keine Trennungsängste und so wird munter gestorben, manchmal sogar richtig gemetzelt.

Für dieses wunderbare Wort zum Montag daher vielen Dank  :breitgrins:

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Bettina

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #3 am: 15. November 2009, 23:20:26 »

Ich habe Alfas Rezi gerade schon auf ihrer Website durchgelesen und ich liebe Alfas Rezis.
Wenn es passt, ist sie immer herrlich direkt und pointiert. :breitgrins:
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HoldenCaulfield

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #4 am: 16. November 2009, 12:56:07 »

Ich hab mich schon auf deine Rezi gefreut :breitgrins: Im Grunde hatte ich so oder so vor Limit zu lesen, einfach weil mich interessiert ob es mir gefällt oder ich es sogar besser als der Schwarm finde- welchen ich ja ganz gut fand. Ich kann natürlich nach einer Rezi von jemand anderem noch nicht sagen ob ich es dann wirklich mögen werde, aber zumindest macht es mir Lust es zumindest mit Limit zu versuchen^^
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Sonnenschirm

Alfa_Romea

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #5 am: 16. November 2009, 20:34:28 »

Oh, da werde ich ja das zweite Mal an diesem Tag  :redface:

@Aldawen:
Rückblickend beurteile ich "Tod und Teufel" als das schwächste Werk von Schätzing. Na gut, "Lautlos" war auch nicht grade ein Brüller. Trotzdem empfehle ich dir "Limit" nicht unbedingt - allein aufgrund der Tatsache, dass wir uns bei Neal Stephenson so gar nicht einig waren und ich schon öfter festgestellt habe, dass sich unser Lesegeschmack auch sonst häufig nicht deckt...  :zwinker:

@Holden:
Ich bin auf deine Meinung gespannt, wenn du es dann irgendwann auch in Angriff nimmst  :smile:

Liebe Grüsse

Alfa Romea
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Aldawen

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #6 am: 16. November 2009, 20:53:00 »

allein aufgrund der Tatsache, dass wir uns bei Neal Stephenson so gar nicht einig waren

Ja, ich erinnere mich  :breitgrins:

und ich schon öfter festgestellt habe, dass sich unser Lesegeschmack auch sonst häufig nicht deckt...  :zwinker:

Stimmt, aber auch das hilft ja bei der Buchauswahl!
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apassionata

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #7 am: 16. November 2009, 21:46:48 »

Mensch Alfa, eine tolle Rezi, die mir gleich wieder Lust macht weiter zu lesen.  :breitgrins:
Ich bin ja erst auf S.304 und unterbreche hier und da mal für eine Leserunde.

In vielen deiner angesprochenen Kriterien kann ich dir bisher aber sehr wohl zustimmen. Das Buch liegt wahnsinnig schwer in der Hand  :breitgrins: und ist für mich bisher auch sonst alles andere als leichte Kost. Sehr informativ und mit einer Unzahl an extravaganten Charakteren, die ich fast alle recht gut gestrickt finde, möchte ich dieses Buch für mich schon einmal vorab als höchst interessant betiteln. Vor allem, da es sich für mich durch seinen Aufbau und die beiden so ungleichen Handlungsstränge doch völlig andersartig darstellt, als den "gewöhnlichen Thriller" schlechthin, den man meist als Pagenturner einfach so wegblättern kann. Schätzing hinterfragt und regt zu eigenen Gedanken an. Dies gefällt mir ausgesprochen gut braucht aber Zeit und Konzentration bzw, auch mal einen Gesprächspartner, dem ich die entsprechenden Passagen einfach nochmals vorlese.
Das Buch ist durch seine Informationsflut und die Darstellung offener Fragen, sowie den Einblick in die chinesische Kultur für mich zwar nicht gerade einfach zu lesen. Es trommeln jede Menge verschiedene Thematiken auf einen ein. Trotzdem freue ich mich stets darauf mehr zu erfahren.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Zumindest in dem Handlungsstrang in Asien. Im Orbit hingegen kann man momentan einfach nur erahnen, dass noch etwas verherendes passieren könnte. Da du nun erwähnt hast, dass sich die Geschichten noch rasant in ihrem Spannungsbogen steigern werden bin ich nun auch mächtig gespannt und freue mich, dass ich morgen den Faden wieder aufnehmen kann.

PS: Ich gehöre ja auch zu eben jenen, denen der Schwarm so ausnehmend gut gefallen hat.  :zwinker:


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Tammy1982

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #8 am: 17. November 2009, 23:43:03 »

Hallo Ihr Lieben,

@Alfa: wow, deine Rezi ist echt super!  :klatschen: Und ich musste bei einigen ironischen Aussagen auch ganz schön schmunzeln, wie der Hinweis mit den vielen Leuten, die Hr. Schätzing gerne über die Klinge springen lässt. War ja auch bei "Der Schwarm" nicht so ohne!  :smile:
Diese Rezi hat mich jetzt gleich noch neugieriger auf das Buch gemacht. Ich war ja auch schon sehr begeistert von "Der Schwarm" und von daher bin ich auch schon neugierig um das neue Werk herum getigert, aber die HC-Ausgabe ist mir doch etwas arg teuer, von daher warte ich lieber doch noch das Taschenbuch ab. Freue mich aber jetzt schon auf das Buch.
Vor allem, wenn ich von dir Marion lese, dass du auch schon sehr begeistert von dem Buch bist!  :klatschen: Da hoffe ich, dass sich das bis zum Ende so hält. Ist aber wohl ganz entspannend, dass du nebenbei noch etwas über "Berglöwen" lesen kannst?  :breitgrins:  :zwinker:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

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MacOss

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #9 am: 18. November 2009, 09:01:52 »

Also, nach diesen Rezis muss ich überlegen, ob ich meine Vorbehalte gegenüber Frank Schätzing nicht mal zurückstellen und dem Buch eine Chance geben sollte. Nach den Interviews, die ich mit ihm gesehen habe (z.B. bei Druckfrisch oder auf dem Blauen Sofa), halte ich ihn ja für 'nen ziemlich eitlen Pfau, der sich gerne selber reden hört. Aber offenbar kann er spannend und unterhaltend schreiben. Dann sei ihm verziehen... :breitgrins:
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HoldenCaulfield

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #10 am: 18. November 2009, 09:18:48 »

@MacOss
Zum Glück muss man ja bei einem Roman den Autor selbst nicht mögen sondern nur das was dann im Roman steht. Wenn es danach ginge dürfte ich Limit nicht lesen. ;)
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apassionata

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #11 am: 18. November 2009, 09:38:22 »

Hallo.

Da hoffe ich, dass sich das bis zum Ende so hält. Ist aber wohl ganz entspannend, dass du nebenbei noch etwas über "Berglöwen" lesen kannst?  :breitgrins:  :zwinker:

Absolutes Kontrastprogramm, dass kann ich dir sagen. Aber beide Bücher haben ihre Stärken.  :zwinker:

Nach den Interviews, die ich mit ihm gesehen habe (z.B. bei Druckfrisch oder auf dem Blauen Sofa), halte ich ihn ja für 'nen ziemlich eitlen Pfau, der sich gerne selber reden hört. Aber offenbar kann er spannend und unterhaltend schreiben. Dann sei ihm verziehen... :breitgrins:

Diesen Eindruck hatte ich in den Interwiews auch und ich kann dich gleich ein wenig vorwarnen. Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass Frank Schätzing in "Limit" irgendeinen Adjektiven-Marathon veranstaltet. So viele Beschreibungswörter habe ich noch nie in einem Buch gelesen und ich gestehe, es gibt für mich ganz ganz viele Wörter bisher, die ich noch nie (wirklich noch nie) gehört oder gelesen habe.  :redface:
Dies tut dem Buch aber für mich bisher noch keinen Abbruch, sondern macht es für mich eigentlich eher interessanter.

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Jona77

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #12 am: 28. Januar 2010, 08:58:18 »

Gestern habe ich Limit beendet und mir hat es sehr gut gefallen. Ein top Thriller der bei weitem nicht mit Der Schwarm zu vergleichen ist - den habe ich gelangweilt und genervt abgebrochen. Limit wollte ich gar nicht lesen, bekam das Buch aber überraschend geschenkt und dachte ich geb ihm eine Chance.

Ich fand die Story gut, sehr informativ und beide Handlungsstränge gleich spannend. Die Figuren haben mir gefallen, die Orte der Handlung sind detailliert beschrieben und haben ein klares Bild in meinem Kopf gezeichnet, das Ende war auch stimmig.

Mal schauen ob ich eine Rezi hin bekomme demnächst, also eine richtige, nun erst mal:

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Annabas

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #13 am: 29. Januar 2010, 21:40:27 »

Hallo miteinander,

ich glaube, ich werde mir das Buch doch zulegen. Der "Schwarm" hat mir sehr gut gefallen (bis auf den Schluss), und "Limit" wird oft noch besser beurteilt - zumindest von den Leuten, deren Tipps mit meinem Lesegeschmack überein stimmen. Allerding schreckt mich die Seitenzahl immer noch etwas ab ...  :rollen:
Ich warte einfach mal aufs Taschenbuch, dann sehe ich weiter.

Grüße von Annabas  :winken:

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apassionata

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Antw:Frank Schätzing - Limit
« Antwort #14 am: 30. Januar 2010, 11:45:32 »

Hallo Annabas.

Allerding schreckt mich die Seitenzahl immer noch etwas ab ...  :rollen:
Ich warte einfach mal aufs Taschenbuch, dann sehe ich weiter.

Na ob das Taschenbuch weniger Seiten hat, bezweifle ich jetzt allerdings.  :elch:
Ich lese Limit sozusagen als Langzeitprojekt im Hintergrund zwischen meinen Leserunden. Wobei ich hier noch kurz betonen möchte, dass diese Vorgehensweise für diesen Roman viel zu schade ist... Aber manchmal geht es halt nicht anders.

Liebe Grüssle
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