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Autor Thema: Stephen King - Die Arena  (Gelesen 2781 mal)

Struppi

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Antw:Stephen King - Die Arena
« Antwort #30 am: 10. Januar 2010, 17:07:42 »



Klappentext:
An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester's Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen >der Kuppel< die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt. Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Wand prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann - falls überhaupt - sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen - und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena ...

Autor:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seidem hat er weltweit über 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch Weihnachten geschenkt bekommen und es jetzt im Rahmen des SLWs direkt gelesen bzw. förmlich verschlungen.
Stephen King merkt im Nachwort an, dass er versucht habe, ein Buch zu schreiben, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten bleibt und ich finde, dass ihm das hervorragend gelungen ist. Obwohl gerade am Anfang unheimlich viele Charaktere eingeführt werden, schafft man es schnell, einen Überblick zu bekommen und das Gefüge der Kleinstadt zu durchschauen. Mit relativ kurzen, gut lesbaren Kapiteln und ständig wechselnden Perspektiven zieht er einen in seinen Bann und ich habe es jedes Mal bedauert, wenn ich aufhören musste. Trotz der hohen Seitenzahl hat das Buch meiner Meinung nach keine Längen. Erfreulich finde ich auch, dass man eigentlich bis zum Schluss nicht weiß, wie es enden wird und bin auch mit dem Finale, das zu einem King-Buch passt, zufrieden.

 4ratten  :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 02. Februar 2010, 14:14:38 von Struppi »
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Ich lese gerade:

Frau 32

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Antw:Stephen King - Die Arena
« Antwort #31 am: 18. Januar 2010, 15:38:11 »

Mit relativ kurzen, gut lesbaren Kapiteln und ständig wechselnden Perspektiven zieht er einen in seinen Bann und ich habe es jedes Mal bedauert, wenn ich aufhören musste. Trotz der hohen Seitenzahl hat das Buch meiner Meinung nach keine Längen. Erfreulich finde ich auch, dass man eigentlich bis zum Schluss nicht weiß, wie es enden wird und bin auch mit dem Finale, das zu einem King-Buch passt, zufrieden.

Auch ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und habe relativ lange darin gelesen, aber nicht, weil es so mühsam zu lesen war, sondern weil ich längeres Lesevergnügen haben wollte. Seit vorgestern bin ich nun damit durch und muss es sehr loben! Ich bin absolut mit Struppi einer Meinung. Bis auf den Schluss, den fand ich nicht so ganz gelungen, da hätte ich mir eine andere Erklärung gewünscht aber diese
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-Idee ist eben typisch King, würde ich sagen. Ich liebe dieses Buch und kann es jedem King-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Meine Bewertung sieht so aus:
 4ratten

lg, Frau 32
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chil

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Antw:Stephen King - Die Arena
« Antwort #32 am: 23. Januar 2010, 19:02:56 »

Hm, ich hab das Buch im November zum Geburtstag bekommen, bin aber noch nicht einmal dazu gekommen, anzufangen. Aber was mich hier schon sehr neugierig auf das Buch macht, ist die Tatsache, dass es seit langem wieder ein King ist, an dem sich nicht die Geister total scheiden. Ich bin neugierig!  :breitgrins:
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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #33 am: 18. Juli 2011, 22:19:51 »

Ich habe das Buch zufällig in der Bücherei entdeckt und gleich mitgenommen. Derzeit bin ich etwa auf Seite 180 und angenehm überrascht. Von 1993 - 1996 habe ich King sehr gerne gelesen, bis ich dann total übersättigt war und mit dem Übersinnlichen oder Unerklärlichen nicht mehr viel anfangen konnte. Auf Die Arena wurde ich neugierig, weil mich interessiert, wie King das Thema der Isolation einer ganzen Kleinstadt umsetzt.

Bisher ist es richtig gut zu lesen. Es gibt viel Personal, wie oft bei King, und häufig wechselnde Schauplätze, die ein hohes Tempo vorgeben. Alles ist sehr ausführlich beschrieben und aus verschiedenen Sichtweisen beleuchtet. Phase 1 ist inzwischen abgeschlossen, in der man die potenziellen Hauptdarsteller kennen lernt und in der die späteren Konfliktmöglichkeiten schon angedeutet werden. Im Moment ist etwas Ruhe eingekehrt, aber das wird sich sicher bald ändern. 

Das lässt auf den Rest hoffen!  :smile:
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Arjuna

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #34 am: 19. Juli 2011, 01:48:05 »

Ich habe das Buch zufällig in der Bücherei entdeckt und gleich mitgenommen. Derzeit bin ich etwa auf Seite 180 und angenehm überrascht. Von 1993 - 1996 habe ich King sehr gerne gelesen, bis ich dann total übersättigt war und mit dem Übersinnlichen oder Unerklärlichen nicht mehr viel anfangen konnte. Auf Die Arena wurde ich neugierig, weil mich interessiert, wie King das Thema der Isolation einer ganzen Kleinstadt umsetzt.

Ich habe früher auch viel King gelesen, allerdings noch kaum etwas von seinen neuen Werken. Auf das Buch bin ich auch schon total gespannt. Bisher hat mir nur die Zeit gefehlt mir den Schinken mal aus der Bib. mitzunehmen, also die Lesezeit natürlich. Aber ich mag Kings "Inselromane" auch total gerne und dieser scheint ja auch im Prinzip einer zu sein, weil eine gewisse Anzahl von Menschen vom Rest der Welt abgeschnitten ist.
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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #35 am: 19. Juli 2011, 22:25:55 »

Ich entdecke inzwischen wieder gewisse Eigenheiten an Kings Stil, die früher schon nicht so mochte. Ich finde, er manipuliert den Leser, wenn es um Sympathien für bestimmte Figuren geht. Wen er schlecht aussehen lassen möchte, beschreibt er alles andere als neutral und gibt ihm eine Sprache, die einfach einen unguten Eindruck machen muss. Der ganze Stil wird dann vorübergehend richtig polemisch. Natürlich sind das dann auch die Bösewichte oder Trantüten, aber ich bin durchaus in der Lage, das selbst zu erkennen.

Mit Beschreibungen von blutigen Szenen habe ich schon gerechnet, aber was in dieser Gemeinschaft unter der Oberfläche brodelt und schwelt, ist um Längen interessanter.
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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #36 am: 25. Juli 2011, 20:42:33 »

Nach 800 Seiten brauche ich nun erst mal eine kleine Pause von diesem Buch. Die Story ist an sich spannend, es spitzt sich langsam zu, aber eben wirklich ganz langsam. Jeder, der in die Handlung eingeführt oder eine bestimmte Aktion ausführen wird, bekommt eine umfangreiche Einleitung, selbst wenn es sich dabei um einen Hund handelt, der etwas hinter einem Sofa findet. Auf diese Weise entstehen solche Wälzer mit fast 1300 Seiten  :rollen:

Als störend empfinde ich, dass King des öfteren ohne Vorwarnung einfach Leute sterben lässt, selbst Personen, die ganz wesentlich für die Handlung erscheinen. Natürlich hat er genügend Personal, um Lücken gar nicht erst entstehen zu lassen, aber es ist ein ungewohntes Vorgehen. Seine (Un-)Art, Zu- und Abneigung für bestimmte Charaktere durch entsprechende Beschreibung zu über die Maßen beeinflussen, hat leider auch nach 800 Seiten nicht nachgelassen.

Die Situation der Menschen unter der Kuppel erinnert mich stark an Herr der Fliegen, in dem sich auch langsam gegensätzliche Strömungen entwickelten und schließlich zur blutigen Eskalation führten. Es ist interessant zu sehen, wie der größte Bösewicht für jeden Bürger den richtigen Ton findet, um das zu erreichen, was er will. Bei King sind es allerdings nicht nur die Menschen allein, die sich das Leben schwer machen, sondern zusätzlich noch eine weitere Gefahr, die noch nicht genau ausgemacht wurde.

Nun brauche ich etwas Abstand, sonst wird die Sache langweilig, aber übermorgen begebe ich mich wieder unter die Kuppel.
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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #37 am: 30. Juli 2011, 22:16:15 »

Endlich fertig! Die letzten 300 Seiten haben sich ziemlich hingezogen. King erzählt im Nachwort, dass er ein Buch schreiben wollte, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten ist, was ihm auch gelungen ist. Doch obwohl es spannend war, ist es im Ganzen betrachtet einfach zu lang. Die Vielzahl an Personen und Nebenschauplätzen ist noch erträglich, weil man im Lauf der Handlung alle Beteiligten wirklich gut kennen lernt, aber King hat streckenweise so ausufernd und detailliert beschrieben, dass man es schon als Drehbuch für die zukünftige Verfilmung ansehen könnte. Der Wink nach Hollywood war unübersehbar.

Das Buch greift verschiedene Themen auf und verbindet sie geschickt. Am Beispiel von Chester's Mill zeigt King im Zeitraffer auf, wie sich Menschen ihrer Umwelt berauben und daran zugrunde gehen, und immer mit Live-Übertragung, damit die Glücklichen, die noch nicht an der Reihe sind, auch alles hautnah miterleben können. Wie im richtigen Leben finden sich auch in dieser Gesellschaft Menschen, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind und dabei über Leichen gehen; hier personifiziert durch Jim Rennie, der darüber hinaus auch zahlreiche Klischees in sich vereinigt. King lässt kaum eine Gelegenheit aus, um Rennie, seine Schergen und so manch anderen Einwohner negativ darzustellen und nimmt dem Leser dadurch die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den Menschen zu machen und seine Sympathien nach eigenem Gutdünken zu entwickeln. Das übertreibt er zeitweilig so gewaltig, dass es schwer fiel, die entsprechenden Passagen weiterzulesen.

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nimue

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #38 am: 31. Juli 2011, 07:25:32 »

Hallo Doris,

ich hatte ja das ungekürzte Hörbuch von Audible gehört und denke, dass Längen nicht so auffallen, wenn jemand einem das Buch vorliest. Ich hatte damals schon "Puls" gehört und fand das ebenso klasse - vermutlich ist das unter Umständen sogar wirklich die bessere Wahl: King als Hörbuch konsumieren.

King lässt kaum eine Gelegenheit aus, um Rennie, seine Schergen und so manch anderen Einwohner negativ darzustellen und nimmt dem Leser dadurch die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den Menschen zu machen und seine Sympathien nach eigenem Gutdünken zu entwickeln. Das übertreibt er zeitweilig so gewaltig, dass es schwer fiel, die entsprechenden Passagen weiterzulesen.

Ich glaube, bei einem historischen Roman wäre ich da sehr ungnädig, aber bei King = Horror erwarte ich diese Übertreibungen. Insofern hat mir das nicht ganz so viel ausgemacht. Aber Du hast schon recht.

Wie hat Dir das Ende gefallen?

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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #39 am: 31. Juli 2011, 21:44:10 »

Ich glaube, bei einem historischen Roman wäre ich da sehr ungnädig, aber bei King = Horror erwarte ich diese Übertreibungen. Insofern hat mir das nicht ganz so viel ausgemacht. Aber Du hast schon recht.

King bedeutet auch für mich Horror, wobei mir der nicht übersinnliche, also von Menschen verursachte Horror lieber ist. Und das hat er gut hinbekommen. Es läuft mir eine Gänsehaut über den Rücken, wenn ich lese, wie der selbst ernannte Ortssprecher Rennie seine Privatarmee aufbaut und die Bürger so beeinflusst, dass die meisten alles für richtig halten, was er ihnen einredet.

Wie hat Dir das Ende gefallen?

In erster Linie war ich froh, dass das Buch zu Ende war  :zwinker:. Viel hatte ich nicht mehr erwartet, denn das ausführlich geschilderte Ereignis vor dem eigentlichen Ende,
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konnte fast nicht mehr getoppt werden. Ich fand Kings Lösung OK, wenn auch etwas knapp gehalten. Aber

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Liebe Grüße
Doris
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Andreas Tombrink

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #40 am: 14. Oktober 2011, 09:47:25 »


So....nach 1276 gelesenen Seiten.....ob in der Sauna, im Cafe, in der Bahn oder auf der eigenen Couch hat das Buch bei mir ein Ende gefunden.

Ja; was soll man sagen?

Fangen wir mal so an: es liest sich recht gut. In der Story spielen vielfache Charakteren mit, so dass ich anfangs hin und wieder  auf die beigefügte Personenliste schauen musste. Trotzdem sind die jeweilen
Spielorte spannend umschrieben. Das Buch wurde eigentlich nie langweilig. Phasenweise streift Stephen King einwenig von der Hauptstory ab. Sein Anliegen ist es wohl auf die realen politischen Situationen hinzuweisen.

Alles in allem war es ein spannendes Buch: sagen wir mal bis zur Seite 1230: die letzten Seiten fand ich (mal wieder - wie so oft in Stephen Kings Büchern) ein wenig arg daneben und hanebüchen.
Vom Ende war ich doch recht enttäuscht. Nachdem ausführlich die einzelnen Situationen in der Stadt geschildert wurden war das Ende doch recht platt gegenüber dem Haupthandlungsstrang.
Ein phantasivolleres Ende wäre doch schon angemessen gewesen.

Letztendlich finde ich das Buch aber empfehlenswert. Auch bei deart vielen Seiten kam keine Langeweile auf und das Buch zog sich "nicht" (!) wie Kaugummi. Ein Stephen King Fan sollte es gelesen haben.

Persönliche Anmerkung: ich finde das die King-Bücher im Lauf der Jahre schlechter geworden sind. Ausschweifiges lammentieren,  Politik-Vernarrtheit und unzählige Monologe die man auf einfünftel kürzen könnte...da waren mir Büchr wie Cujo, TEufelsmarsch, Es oder Brennen muss Salem seinerzeit doch lieber.
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Doris

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #41 am: 14. Oktober 2011, 22:20:46 »

Persönliche Anmerkung: ich finde das die King-Bücher im Lauf der Jahre schlechter geworden sind. Ausschweifiges lammentieren,  Politik-Vernarrtheit und unzählige Monologe die man auf einfünftel kürzen könnte...da waren mir Büchr wie Cujo, TEufelsmarsch, Es oder Brennen muss Salem seinerzeit doch lieber.

Das findet meine Zustimmung. Ich würde allerdings Es fast auch noch zu den schlechteren Büchern zählen. Die anderen, frühen Werke waren weniger übertrieben und durch die Bank auch deutlich kürzer. Wahrscheinlich liegt da der Hund begraben. King hat sich auf das Wesentliche beschränkt und sich selbst keinen Raum gegeben, auszuufern. Für mich ist er einfach besser, wenn er sich einschränkt. Er ist einer der wenigen Autoren, deren Kurzgeschichten mir gefallen. Ich finde es schwer, bei der Sache zu bleiben, wenn der Plot so abwegig ist wie das Ende der Kuppel. Das zieht sich dann tatsächlich wie Kaugummi, weil ich nur noch den Kopf schüttele und hoffe, dass er wieder auf den Boden der Tatsachen kommt.
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Marypipe

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #42 am: 15. Oktober 2011, 10:31:13 »

Hallo zusammen,

ich bin gerade auf Seite 680 in diesem Buch.

Nun, was soll man sagen. Wie schon andere gesagt haben, hat King versucht, "das Gaspedal immer durchgedrückt zu halten". Das finde ich, ist ihm bisher mehr schlecht als recht gelungen.
Die ersten 400 Seiten haben mich das Buch sehr gelangweilt, weil irgendwie alle bzw. sehr viele Personen eh nicht lange genug da waren bzw. leben durften, als dass man eine Bindung zu Ihnen aufbauen konnte. Ich finde das Buch bisher recht "larifari", weil man sich überhaupt nicht mit den Personen anfreunden kann. Alle sind sehr oberflächlich beschrieben und bekommen ihre Rollen aufgedrückt: Der Bösewicht, der Mitläufer, der vermeintliche Held...
Ich werde mich jedoch durch das Buch hindurchbeißen, immer noch in der Hoffnung, dass irgendwas wirklich Fesselndes passiert... In diesem Sinne, stay tuned :-D

Marypipe
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Fandorina

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #43 am: 15. Oktober 2011, 10:38:37 »

Bei der Arbeit ging mir gestern ständig "Die Arena" im Kopf herum und dass ich als frühere King-Leserin ihm ja noch eine Chance geben könnte. Die ganz alten Sachen habe ich verschlungen, dann aber vieles nur noch abgebrochen, bis ich es aufgab. Dann stand ich nach Feierabend in der Buchhandlung und las einmal mehr ins Buch hinein und habe mich dann doch wieder gegen das Lesen dieser Schwarte entschieden. Irgendwie konnten mich schon die ersten Seiten nicht wirklich packen. Die Idee mit dem Waldmurmeltier fand ich witzig, aber dann geht es in sehr kurzen Abschniten weiter und ich kann mir gut vorstellen, dass es mir schnell wie Marypipe erginge.
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Start-SUB 01.01.2012: 185 / gelesen 12 (5.390 Seiten) / abgebrochen 3 / aussortiert 43 / Zugänge 41 = 169

"Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler" (Philippe Dijan)

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Hanni

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Re: Stephen King - Die Arena
« Antwort #44 am: 05. April 2012, 17:03:12 »

Ich habe jetzt die ersten 300 Seiten gelesen und muss sagen, dass mich die Geschichte bisher doch ziemlich fesselt. Allerdings werden dauernd neue Personen eingeführt oder der Schauplatz verändert sich, so dass ich mit den Namen der vielen Protagonisten ziemlich durcheinander gerate. Ich lese das E-Book und habe bisher das Personenregister noch nicht gefunden, sollte sich denn eines darin befinden. Mit dem wäre es einiges einfacher, so verliere ich leider den Überblick ein bisschen.  :rollen:

Aber die Geschichte selber ist sehr spannend, auch wenn mir die Richtung, die sie gerade nimmt, eigentlich nicht sehr gefällt. Ich mag Blut, ich mag es Gruselig, aber wenn Menschen zu Monstern werden und anderen einfach gerne wehtun, dann könnte ich mich schwarz ärgern. Und es scheint so, als ob ich mich bei dem Buch noch einige Seiten lang damit auseinander setzen müsste. Ich bin ja mal gespannt, wie schlimm es noch werden wird.  :vader:
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Liebe Grüsse
Hanni