3Hallo Saltanah,
danke für die tollen Links, die Du da schon herausgesucht hast.
Ich befürchte allerdings genau wie Du, dass Du das Werk in diesem Jahrzehnt nicht mehr auslesen wirst, wenn Du in dieser Akribie weitermachst

.
Ich muss gestehen, dass ich viele dieser literarischen, historischen und wissenschaftlichen Anspielungen auch nicht verstehe/kenne, aber wenn ich jede nachlesen würde, dann hätte ich mich sehr bald total verzettelt und wüßte wohl kaum noch, was zur Handlung gehört und was nicht...
Manchmal nervt mich das ein wenig bei Autoren, dieses Zurschaustellen von Bildung und Wissen, dieses beiläufige Fallenlassen von Namen und Dingen, deren Existenz 99% der Menschheit völlig schleierhaft sind.
In meinem tiefsten Inneren bin ich natürlich eigentlich nur neidisch auf Herrn Eco, dass er diese Bildung hat, um damit vor uns herumzuprotzen...

. Es ist eben nur sehr aufwändig, sie mit ihm zu teilen, wenn man nicht so viel Zeit aufbringen will wie Du.
Meint Ihr, es ist zum Verständnis des Buches unerlässlich, sich mit so vielen Details zu befassen? (Jetzt bloß keine falschen Antworten geben...

)
Ganz interessant (um nicht zu sagen niedlich) fand ich übrigens Belbos fast kindliche Begeisterung für sein neues Textverarbeitungsprogramm (Kap. 3). Für uns ist es ja nun relativ selbstverständlich, dass Word-Programme Texte löschen und wieder her"zaubern" können, aber Ende der 80er Jahre war das noch etwas so erstaunlich Neues, dass es für Eco als Metapher herhalten durfte

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So, nun gehe ich mal wieder weiterlesen (fange jetzt mit Kap. 4 an).
Liebe Grüße
Convallaria