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Autor Thema: Charlotte Brontë - Jane Eyre  (Gelesen 7218 mal)

stefanie_j_h

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #30 am: 02. November 2009, 13:50:11 »

@stefanie: Ja, gefühllos einerseits, andererseits:

Mir gefällt trotzdem ganz gut, dass Jane diese Zeit als schöne Zeit, als Zeit der Freiheit wahrnimmt. Das hat etwas kindlich Unbekümmertes und steht im Gegensatz zu der Frühreife, die ich in den vorigen Kapiteln befürchtet habe.

Ich finde diese Gefühllosigkeit sehr natürlich bei einem Kind, oder? "Mir geht es gut, also ist die Welt in Ordnung", so etwas "darf" man nur als Kind denken.


Ja, andererseits hat sie natürlich das erste Mal in ihrem Leben eine schöne Zeit und mehr Freiheiten, da ist es schon verständlich, dass sie das so empfindet.
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Tami

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #31 am: 02. November 2009, 16:33:15 »

@kat:
Das war keine Absicht - da ist allein die Bahn dran schuld. Hätte ich Handynetz gehabt, hätte ich nicht lesen müssen  :breitgrins:

Ich finde es ja erschreckend, auf welch riskante Art und Weise Jane und ihresgleichen damals den Job wechseln mussten! Du liebe Zeit, einfach nur auf einen einzigen Brief hin ohne persönliches Gespräch vorab musste man kündigen, packen und in eine Kutsche springen und feste hoffen, dass alles klappt!
 :entsetzt:

Ja, hab ich mir auch gedacht. Wahnsinn so etwas, nämlich auch für den Arbeitgeber. Da kann ja irgendwer kommen...

Empfindet ihr das wirklich als so schlimm?
Soviel anders ist es doch heutzutage auch nicht. Man weiß nie, worauf man sich bei ner neuen Stelle einläßt.
Und dazu kommt meiner Meinung nach, dass die Entfernungen früher eine ganz andere Rolle spielten als heute.
100 Meilen wie in Janes Fall - oder waren es doch nur 50 und die 100 kommen erst später *grübel* - waren eine
2-Tages-Reise. Heute kann man schnell mal hinfahren und sich die gute Mrs. Fairfax anschauen. Damals wohl eher
nicht. Ich nehme zumindest an, dass ein "alter" Arbeitgeber keinen seiner Angestellten einfach mal so 5 Tage auf
Jobsuche hätte gehen lassen. Da gabs ja nicht mal Urlaub!!!

Und zur kleinen Adéle:
Auf Grund der Beschreibungen des Lebens von Rochester hatte ich angenommen, es handele sich um seine eigene Tochter.
Oder lag ich da eurer Meinung nach am Anfang direkt daneben? Ich kann mich ja schon in so Sachen verrennen.


Jetzt muss ich ja eh was gestehen:
Mich hat die Beschreibung des Aussehens von Mr. Rochester fast vom Hocker geschmissen  :redface:
Bislang war er in meinem Kopf immer so ein Typ wie Mr. Darcy..... Also ganz das Gegenteil von dem,
was ich jetzt vor meinem inneren Auge habe. Vielleicht muss ich auch hier mal Verfilmungen schauen,
um davon wieder wegzukommen  :breitgrins:
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LG
Anne

Dani

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #32 am: 02. November 2009, 21:26:55 »

Ich bin irgendwo im Kapitel 16.

Die engelsgleiche, gläubige Helen ging mir zu Janes Schulzeit fast ein bisschen auf die Nerven! Wie kann man nur so sehr nach christlichen Grundsätzen leben und diese auch in jeder Situation predigen? Es war für sie ja eigentlich auch kaum ein anderes Schicksal zu erwarten, als dass sie früher oder später
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Helen hat mich auch ein bisschen genervt. So überreligiös und übervernünftig kann ein Kind in diesem Alter doch noch gar nicht sein, egal ob todkrank oder nicht... Da erscheint mir Janes Art im Vergleich zu Helens viel natürlicher und realistischer.

Kap 9
Hier hat mich gewundert, auf welche unsentimentale, fast schon kühle Art das Sterben der Mädchen erwähnt wird. Das kann natürlich zum einen daran liegen, dass das Kind Jane die Ausmaße dieser Krankheit gar nicht so richtig wahrnimmt, zum anderen wurden solche Seuchen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vielleicht als etwas Gewöhnliches wahrgenommen (verglichen mit heute). Mir gefällt trotzdem ganz gut, dass Jane diese Zeit als schöne Zeit, als Zeit der Freiheit wahrnimmt. Das hat etwas kindlich Unbekümmertes und steht im Gegensatz zu der Frühreife, die ich in den vorigen Kapiteln befürchtet habe.

Ich habe mich gar nicht so darüber gewundert, dass die Seuche im Internat so emotionslos geschildert wurde. Jane hatte ja vorher noch keine direkten Erfahrungen mit Krankheit und Tod gemacht und die kranken Mädchen wurden von den anderen isoliert, so dass Jane vermutlich gar nicht viel davon mitbekommen hat. Und womöglich war es so, wie du geschrieben hast, also dass Tod und Krankheit zu dieser Zeit noch viel alltäglicher waren. Das würde erklären, warum sie auch später, aus der Sicht der erwachsenen Frau, nicht emotionaler darüber schreibt.

Und zur kleinen Adéle:
Auf Grund der Beschreibungen des Lebens von Rochester hatte ich angenommen, es handele sich um seine eigene Tochter.
Oder lag ich da eurer Meinung nach am Anfang direkt daneben? Ich kann mich ja schon in so Sachen verrennen.

Also bis jetzt habe ich es so verstanden, dass Adèles Mutter zwar behauptet hat, dass Adèle die Tochter von Rochester ist, aber er glaubt nicht daran, weil Adèle ihm so unähnlich ist. Und ihre Mutter war ihm ja auch nicht treu, von daher ist es nicht verwunderlich, dass er an seiner Vaterschaft zweifelt.  :zwinker: Aber so oder so finde ich es bisher ziemlich seltsam, dass er Adèle überhaupt mitgenommen hat, weil er nicht gerade sonderlich fürsorglich wirkt.  :zwinker: Wobei, wenn er sie nicht nach England mitgenommen hätte, wäre sie vermutlich vollkommen alleine dagestanden.

Jetzt muss ich ja eh was gestehen:
Mich hat die Beschreibung des Aussehens von Mr. Rochester fast vom Hocker geschmissen  :redface:
Bislang war er in meinem Kopf immer so ein Typ wie Mr. Darcy..... Also ganz das Gegenteil von dem,
was ich jetzt vor meinem inneren Auge habe. Vielleicht muss ich auch hier mal Verfilmungen schauen,
um davon wieder wegzukommen  :breitgrins:

Ich habe auch automatisch den Vergleich zu Mr. Darcy gezogen und im Vergleich zu Darcy ist mir Rochester ehrlich gesagt seeehr unsympathisch bis jetzt. Besser gesagt, ich weiss noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll.  :gruebel: Was sein Aussehen angeht habe irgendwie gar kein richtiges Bild von ihm im Kopf. Aber vielleicht ist das ja besser so.  :zwinker:
« Letzte Änderung: 02. November 2009, 21:29:49 von Dani »
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TanjaT

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #33 am: 03. November 2009, 20:30:05 »

Leider seid ihr für mich alle viel zu schnell. Ich habe erst vier Kapitel gelesen und deswegen eure Anmerkungen zu späteren Kapiteln auch erst mal bewusst überlesen, sorry.

Die ersten vier Kapitel haben mir allerdings bislang sehr gut gefallen - abgesehen von der Ungerechtigkeit im Hause Reed natürlich. Die Rede zum Schluss fand ich eigentlich recht passend für eine 10-jährige aus dieser Zeit. Fand ich nicht "too much".

Bin jetzt gerade ein wenig verwirrt. Der leitende Pfarrer der Schule, ist das nicht derselbe Typ, der auch dafür sorgte, dass Jane überhaupt in die Schule kommt? Oder heißen die ähnlich.

Welche Meinung habt ihr eigentlich zu dem Herrn, der vorschlug, dass Jane zur Schule gehen solle? Neben Bessie - bei der ich das allerdings nicht so stark empfand und auch eher unpassend - war das bislang der einigermaßen ... ambivalente Charakter, finde ich, also nicht so eindeutig gut oder böse angelegt.
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Ich grüße euch alle. Immer. Ehrlich.
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Dani

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #34 am: 03. November 2009, 21:15:40 »

Bin jetzt gerade ein wenig verwirrt. Der leitende Pfarrer der Schule, ist das nicht derselbe Typ, der auch dafür sorgte, dass Jane überhaupt in die Schule kommt? Oder heißen die ähnlich.

Doch doch, das ist schon derselbe. Er heisst Mr. Brocklehurst.
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Tami

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #35 am: 03. November 2009, 21:28:48 »

Bin jetzt gerade ein wenig verwirrt. Der leitende Pfarrer der Schule, ist das nicht derselbe Typ, der auch dafür sorgte, dass Jane überhaupt in die Schule kommt? Oder heißen die ähnlich.

Welche Meinung habt ihr eigentlich zu dem Herrn, der vorschlug, dass Jane zur Schule gehen solle? Neben Bessie - bei der ich das allerdings nicht so stark empfand und auch eher unpassend - war das bislang der einigermaßen ... ambivalente Charakter, finde ich, also nicht so eindeutig gut oder böse angelegt.

Der Schulleiter war derjenige, der Jane auf die Schule genommen hat. Das ist schon der gleiche.

Mr. Lloyd empfand ich als unwesentliche Person, die allerdings im Gegensatz zu den meisten anderen sowas wie Mitleid mit Jane hatte. Er war einfach da. Ob er eher gut oder böse ist - darüber hab ich mir echt keine Gedanken gemacht. Er ist halt Arzt/Apotheker  :breitgrins:


Besonders jetzt an Dani (wegen Kapitel 16)
Was sagst du denn zu den letzten Entwicklungen, besonders zum Verhältnis zwischen Rochester und Jane?
Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum Jane Gefühle für ihn entwickelt. Er ist doch nicht mal wirklich nett zu ihr  :rollen:  Greift hier ihre mütterliche Ader ein - weil sie ihn rettet, ist er ihr plötzlich mehr wert? Ich dachte immer, das wäre andersrum  :breitgrins:

Jedenfalls ist mir diese Grace Poole suspekt....
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Anne

Dani

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #36 am: 03. November 2009, 21:45:52 »

Besonders jetzt an Dani (wegen Kapitel 16)
Was sagst du denn zu den letzten Entwicklungen, besonders zum Verhältnis zwischen Rochester und Jane?
Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum Jane Gefühle für ihn entwickelt. Er ist doch nicht mal wirklich nett zu ihr  :rollen:  Greift hier ihre mütterliche Ader ein - weil sie ihn rettet, ist er ihr plötzlich mehr wert? Ich dachte immer, das wäre andersrum  :breitgrins:

Jedenfalls ist mir diese Grace Poole suspekt....

Ich verstehe auch nicht ganz, warum sich Jane in Rochester verliebt. Mir ist ausserdem bisher nicht ganz klar geworden, warum sie glaubt, dass auch er Gefühle für sie hat... Ihre Unterhaltungen sind ja grösstenteils ziemlich seltsam.  :zwinker:

Ich bin wahnsinnig gespannt zu erfahren, was es mit Grace Poole und dem Vorfall mit dem Feuer auf sich hat. Ist ja alles so geheimnisvoll... Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Grace Poole gar nichts mit dem Vorfall zu tun hat. Vielleicht hat Rochester ja ein dunkles Geheimnis?  :zwinker:
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Tami

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #37 am: 03. November 2009, 21:49:07 »

Also Dani, wie kommst du bloß auf die letzte Idee?  :breitgrins: :breitgrins: :breitgrins:
Sein dunkles Geheimnis ist doch Adéle  :zwinker:
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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #38 am: 03. November 2009, 22:39:53 »

Na wer weiss, was er noch so für Leichen im Keller hat...  :zwinker:
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foenig

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #39 am: 04. November 2009, 11:20:49 »

Leider seid ihr für mich alle viel zu schnell. Ich habe erst vier Kapitel gelesen und deswegen eure Anmerkungen zu späteren Kapiteln auch erst mal bewusst überlesen, sorry.
Ich steige jetzt erst in die Leserunde ein und habe gerade das 6. Kapitel beendet! Ich bin also nicht wirklich weiter... und ich habe auch versucht nur die Beiträge bis zu meinem Kapitel zu lesen, sonst nimmt man sich ja vielleicht schon selbst den Lesespaß weg...

Viel neues kann ich leider zum Buch nicht beitragen. Das ist halt der Nachteil, wenn man so hinterher hinkt... Leicht verwundert war ich darüber, dass die Lebensgeschichte von Jane Eyre wirklich schon mit ihrer Kindheit beginnt. Ich bin nichtsahnend davon ausgegangen, dass es wohl wie bei den Jane Austen Romanen erst im Jugendalter bzw. Erwachsenenalter beginnen wird. Aber das ganze hat mich angenehm überrascht. Wer bitte schön hat sich nicht gleich auf den ersten Seiten in Jane Eyre verliebt? Mir ist aber auch wie wohl allen hier aufgefallen, dass Jane sich nicht unbedingt altersgemäß benimmt. Ich bin davon ausgegangen, dass es wohl daran liegen könnte, dass zu ihrer Zeit auch die Kinder wie Erwachsene behandelt wurden und nicht so Kind sein durften wie heute. Aber auch die Erklärung, dass Jane ihre Geschichte ja aus späterer und somit wohl aus Erwachsener Sicht erzählt, finde ich sehr schlüssig.

Mr. Lloyd empfand ich als unwesentliche Person, die allerdings im Gegensatz zu den meisten anderen sowas wie Mitleid mit Jane hatte. Er war einfach da. Ob er eher gut oder böse ist - darüber hab ich mir echt keine Gedanken gemacht. Er ist halt Arzt/Apotheker  :breitgrins:
Och, also ich hatte ja schon ein klein wenig gehofft, dass er Jane zu sich nehmen wird. Er war so nett und interessiert an ihr. Naja, er hat ja wenigstens dafür gesorgt, dass Jane eine Schulausbildung bekommt und somit auch die Reeds verlassen konnte. Das hätte ihm ja schließlich auch egal sein können.

Ich frage mich, wie hat Jane wohl lesen gelernt? Ich kann mir kaum vorstellen, dass einer aus der Familie der Reeds sich die Mühe gemacht hat, es ihr beizubringen. Ich könnte mir höchstens Bessie dafür vorstellen...
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Tami

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #40 am: 04. November 2009, 12:12:04 »

Ich trau ihr sogar zu, dass sie es sich alleine beigebracht hat. Außerdem wird sie wohl dadurch, dass sie mit den Kindern der Familie Reed aufgezogen wurde, wenigstens etwas Schulbildung bekommen haben. Auf ewig hätten die Jane doch eh nicht bei sich geduldet, sondern in eine Stellung geschickt bzw. schicken wollen. Zumindest denk ich mir das so.

Aber mal noch ne andere Frage:
In welcher Zeit spielt das Buch?
Erschienen ist es 1847, C. Bronte (die Pünktchen bitte denken  :zwinker: ) lebte von 1816-1855. Also würde ich es, da es ja als Autobiographie bezeichnet wird, etwa ab1826 einordnen.
Nur...... ich meine gelesen zu haben, dass in der Schule ein Bild Georges III. hängt. Der war aber nur bis 1820 König.
Steht vielleicht was in den Anmerkungen in manchen Ausgaben was dazu?
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Anne

kat

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #41 am: 04. November 2009, 12:17:51 »

Ohje, so wie es ausschaut, sind die Kapiteleinteilungen doch nicht überall gleich. Bei mir ist das 16. Kapitel das 1.Kapitel im 2. Band. Blöd, ich mag nicht immer alles umrechnen. :zwinker:

Ich frage mich, wie hat Jane wohl lesen gelernt? Ich kann mir kaum vorstellen, dass einer aus der Familie der Reeds sich die Mühe gemacht hat, es ihr beizubringen. Ich könnte mir höchstens Bessie dafür vorstellen...

Hm, wer hat Jane lesen beigebracht. Keine Ahnung, sie sich selbst? Oder vielleicht wurde sie am Anfang ihrer Zeit bei den Reeds doch ein bisschen besser behandelt und hat es mit den anderen Kindern zusammen gelernt. Sorry ich kann mich jetzt schon nicht mehr erinnern, ob in dem Buch etwas über die Anfangszeit bei den Reeds steht. Ich hab ein Gedächtnis wie ein Sieb. :rollen:
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kat

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #42 am: 04. November 2009, 12:25:40 »

Tami war mit ihrer Antwort schneller. :winken:

Aber mal noch ne andere Frage:
In welcher Zeit spielt das Buch?
Erschienen ist es 1847, C. Bronte (die Pünktchen bitte denken  :zwinker: ) lebte von 1816-1855. Also würde ich es, da es ja als Autobiographie bezeichnet wird, etwa ab1826 einordnen.
Nur...... ich meine gelesen zu haben, dass in der Schule ein Bild Georges III. hängt. Der war aber nur bis 1820 König.
Steht vielleicht was in den Anmerkungen in manchen Ausgaben was dazu?

Aber es ist ja nicht Charlottes Biographie sondern Janes. Insofern kann das Buch auch in der "Zukunft" geschrieben sein, ich meine, dass Charlotte sich Jane vielleicht als alte Frau vorgestellt hat (ich stelle mir die Person, die das schriebt auch als alte Frau vor) und die Gegenwart im Buch also vielleicht so um 1865 oder 1870 angesiedelt ist. Also dann spielt die Geschichte zu Charlottes Lebzeiten und geht noch über sie hinaus. Kann man das irgendwie verstehen, was ich meine? :spinnen:
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Tami

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #43 am: 04. November 2009, 12:49:15 »

Ich versteh schon, was du meinst.
Aber dann kapier ich noch weniger, warum da George III. hängen soll  :breitgrins: Oder hat man früher alte Könige in "öffentlichen" Gebäuden aufgehängt?

Naja, ist ja eigentlich auch nicht so wichtig......
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Anne

kat

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Antw:Charlotte Brontë - Jane Eyre
« Antwort #44 am: 04. November 2009, 13:06:54 »

Ok, auf den George hab ich jetzt nicht geachtet. Also dann beginnt das Buch halt vielleicht vor Charlottes Lebzeiten, so um 1806 vielleicht, und geht auch über diese hinaus. Alles Spekulationen. :breitgrins:
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