@kat:
Das war keine Absicht - da ist allein die Bahn dran schuld. Hätte ich Handynetz gehabt, hätte ich nicht lesen müssen

Ich finde es ja erschreckend, auf welch riskante Art und Weise Jane und ihresgleichen damals den Job wechseln mussten! Du liebe Zeit, einfach nur auf einen einzigen Brief hin ohne persönliches Gespräch vorab musste man kündigen, packen und in eine Kutsche springen und feste hoffen, dass alles klappt!

Ja, hab ich mir auch gedacht. Wahnsinn so etwas, nämlich auch für den Arbeitgeber. Da kann ja irgendwer kommen...
Empfindet ihr das wirklich als so schlimm?
Soviel anders ist es doch heutzutage auch nicht. Man weiß nie, worauf man sich bei ner neuen Stelle einläßt.
Und dazu kommt meiner Meinung nach, dass die Entfernungen früher eine ganz andere Rolle spielten als heute.
100 Meilen wie in Janes Fall - oder waren es doch nur 50 und die 100 kommen erst später *grübel* - waren eine
2-Tages-Reise. Heute kann man schnell mal hinfahren und sich die gute Mrs. Fairfax anschauen. Damals wohl eher
nicht. Ich nehme zumindest an, dass ein "alter" Arbeitgeber keinen seiner Angestellten einfach mal so 5 Tage auf
Jobsuche hätte gehen lassen. Da gabs ja nicht mal Urlaub!!!
Und zur kleinen Adéle:
Auf Grund der Beschreibungen des Lebens von Rochester hatte ich angenommen, es handele sich um seine eigene Tochter.
Oder lag ich da eurer Meinung nach am Anfang direkt daneben? Ich kann mich ja schon in so Sachen verrennen.
Jetzt muss ich ja eh was gestehen:
Mich hat die Beschreibung des Aussehens von Mr. Rochester fast vom Hocker geschmissen

Bislang war er in meinem Kopf immer so ein Typ wie Mr. Darcy..... Also ganz das Gegenteil von dem,
was ich jetzt vor meinem inneren Auge habe. Vielleicht muss ich auch hier mal Verfilmungen schauen,
um davon wieder wegzukommen
