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  • Deutschland-Lesenacht: 03. Oktober 2009

Autor Thema: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009  (Gelesen 2689 mal)

Heimfinderin

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #15 am: 03. Oktober 2009, 20:14:27 »

Ich bin pappsatt.Die Pizza war sehr lecker und während ich jetzt darauf warte, dass meine bessere Hälfte uns noch einen Espresso macht, melde ich mich hier wieder.

Ich habe eben den Krimi Die Wiege des Windes weitergelesen. Das erste Buch des Autoren, Der Tod kommt in Schwarz-Lila, hatte ich auf leserunden.de mit Autorenbegleitung gelesen. Der Krimi hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt endlich auch das zweite Buch, von mittlerweile glaube ich vier oder fünf, lese. Im ersten Buch hatte sich der ermittelnde Kommissar Trevisan neben seiner Arbeit mit seiner pubertäten Tochter auseinanderzusetzten und hier in dem Buch erfahren wir nun von der Trennung von seiner Frau und erleben die Tochter im Alter von 11 Jahren. Offensichtlich spielt der Krimi früher, was ich jetzt sehr interessant finde, da man dann wohl noch mehr von den bekannten Umständen erfährt.

Die Ermittlungsarbeit fand ich schon im ersten Buch interessant beschrieben und auch hier liest es wieder sehr gut. Es wirkt authentisch, denn der Autor ist selbst von Beruf Polizist.

Im Krimi wurden bisher nach und nach einzelne Charaktere in kurzen Abschnitten vorgestellt. Einige zwielichte Figuren kann ich noch nicht zuordnen, aber man ahnt, dass der aufsässige Björn Larsen mit seinen Verdächtigungen zu dem Schiff Recht haben könnte. Björn scheint aber selbst Dreck am Stecken zu haben und der Briefbombenanschlag könnte von ihm erfolgt sein. Allerdings gehört das Briefpapier seiner Freundin, deren Fingerabdrücke sogar darauf sind, die es aber auf keinen Fall war, denn sie begleiten wir als Leser direkt von Neuseeland zurück an die Nordsee. Außerdem wird sie verfolgt. Der Tote, der später in der Nordsee gefunden wird, ist zwar nicht zu erkennen, weil eine Schiffsschraube sein Gesicht zerstört hat, aber ich tippe sehr auf Björn, der verschwunden ist. Jetzt bin ich gespannt, wie Trevisan das erste Puzzleteil finden wird.

Jetzt kommt glaube ich bald mein Espresso, zumindest klappert da Geschirr in der Küche.

Kluftinger verfolgt einen hier im Forum ja regelrecht.  :breitgrins: Ich komme wohl auch nicht drum herum, ihn bald mal zu lesen.  :zwinker:

Nein, das hat heute keinen Zweck. :sauer: Ich verziehe mich jetzt ins Bett mit Wärmflasche und Kopfschmerztablette, aber ohne Buch.
Euch noch viel Spaß!
Oh jeh. Ich wünsche dir gute Besserung!  :knuddel:
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2009, 20:19:06 von Heimfinderin »
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LIEBE GRÜßE
HEIMFINDERIN

J.D.

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #16 am: 03. Oktober 2009, 20:17:23 »

Die fließende Königin - Kai Meyer

Jetzt habe ich das dritte Kapitel beendet.
Merle wurde in Unkes Geheimnis eingeweiht und es kam auch schon zur ersten Begegnung mit "den Webern". Ich erinner mich nur wage dran, dass der Anführer der gegnerischen Lehrlinge später noch eine tragende Rolle spielt. Welche genau, weiß ich aber nicht mehr.
Kaum zu glauben, wie schnell ich jetzt durchs Buch fliege. Ich erinnere mich noch daran, dass ich beim ersten Mal um einiges länger gebraucht habe, aber da war ich auch erst 13 oder so!  :redface:
Kai Meyer hat eine sehr einfache Schriebweise, aber eine sehr schöne. Ich freue mich jetzt schon darauf, auch noch die beiden Fortsetzungen zu lesen. Die habe ich schon seit Jaaaahren in meinem Regal stehen und nie gelesen.

Neben der Lektüre habe ich es jetzt auch geschafft einen zweiten Schwung Wäsche zu falten und zu spülen! Ich komme also voran und bleibe meinem Vorsatz treu. Grad schlürfe ich an meinem Roibostee, lecka!  :klatschen:
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Machandel

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #17 am: 03. Oktober 2009, 20:19:22 »

->"Die Chronik der Sperlingsgasse"

Etwa 50 Seiten habe ich jetzt gelesen, eigentlich wollte ich mich erst nach dem Dezember wieder melden (das Buch ist ja eine Chronik, statt Kapiteln gibt es also Einträge mit Datum versehen. Von November bis Mai.) aber dann ist meine Kerze leider in sich zusammengefallen und hat mich grob aus der Ruhe gerissen :grmpf: es ist zum Glück alles gut ausgegangen.

Bisher gefällt mir mein Buch sehr gut. Das fängt schon beim blasslila Leineneinband mit goldener Schrift an. Der Erzähler ist ein alter Herr, der sich die Einsamkeit damit vertreiben will, von seiner Gasse zu erzählen - er wohnte dort schon in seiner Jugend, nur in einer anderen Wohnung, seine Jugendliebe, die einen anderen geheiratet hat (seinen besten Freund, wie auch sonst) ist dort gestorben ... alles steckt für ihn voller düsterer Erinnerungen, aus dem Gegenwärtigen allerdings kann er einige Komik gewinnen. Gegenüber ist ein neuer Nachbar eingezogen, ein langer Kerl, der Karikaturen zeichnet und sich ganz dem Künstlerdasein hingibt. Zum Beispiel gibt es in seiner Wohnung nur drei Stühle - einen für Bücher, einen für Kleidung, einen dritten als Ablage für Kosmetikartikel : :breitgrins:
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"A book is to me like a hat or a coat - a very uncomfortable thing until the newness has been worn off." (Charles B. Fairbanks)

Breña

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #18 am: 03. Oktober 2009, 20:39:52 »

Hanns-Josef Ortheil - Faustinas Küsse

Die ersten zwölf (kurzen) Kapitel sind gelesen und das Buch gefällt mir bisher sehr gut. Ortheil versteht es hervorragend die römische Atmosphäre einzufangen, teilweise habe ich das Gefühl, dem jungen Beri durch die Gassen der Stadt zu folgen.
Beri ist übrigens ein junger Taugenichts, der sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser hält. Er beobachtet, wie ein Fremder auf der Piazza del Popolo in Rom ankommt und sich seltsam gebärdet, sich reckt und streckt und über den Platz flitzt (eine herrliche Einstiegsszene!). Neugierig geworden bietet er dem Fremden an seine Gepäck zu transportieren und geleitet ihn zu seiner Unterkunft. Dort erhält er auch noch den Auftrag, eine Nachricht an Signore Tischbein zu überbringen. Beri ist längst zu dem Schluß gekommen, dass der Fremde ein anderer ist als er zu sein vorgibt ("Fillipo Miller, Maler") und beschließt, dass der Heilige Vater von dem geheimnissvollen Neuankömmling unterrichtet werden muss. Prompt wird er zum Spion des Vatikan und folgt dem Fremden auf Schritt und Tritt. Zuerst irrt dieser nur wie ein typischer Romreisender von einer antiken Stätte zur nächsten, doch bald scheint er in konspirative Treffen verwickelt zu sein, dessen Anführer er ist. Außerdem schreibt er zahlreiche ominöse Briefe und ist sehr darauf bedacht, dass niemand einen Blick auf seine Schriftstücke wirft. Zu allem Überfluß muss Beri schließlich feststellen, dass er einen Konkurrenten hat, der die Unterkunft des Fremden beschattet.


J.D., Die fließende Königin subt bei mir auch noch, ich bin gespannt auf deine Leseeindrücke!

Machandel, dein Buch klingt auch sehr interessant, das werde ich im Auge behalten!

Saltanah, Kopfschmerztablette klingt gar nicht gut... Gute Besserung!  :trost:

Ich verkrümel mich jetzt wieder auf die Couch, der Rooibuschtee mit Karamel ist auch fertig. Hoffentlich lassen die Katzen mich jetzt in Ruhe lesen - die haben schon den ganzen Tag verpennt und mussten gerade ausgiebig spielen...


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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

J.D.

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #19 am: 03. Oktober 2009, 20:53:23 »

Die fließende Königin - Kai Meyer

So, bald habe ich bereits die Hälfte des Buches geschafft! Die Waschmaschine hat mich aus meinem Lesefluss herausgerissen und so hab ich mich kurz nochmal an die Hausarbeit gemacht.  :breitgrins:

Das Buch wird immer besser, obwohl es noch unklar ist, wohin sich das ganze entwickelt. Man kann also sagen, dass sich die Geschichte noch im Aufbau befindet - aber in einem sehr interessanten Aufbau. Das ist nicht gerade verwunderlich, schließlich ist das Buch der Anfang einer Trilogie und bei solchen fällt man ja in der Regel nicht mit der Tür ins Haus.
Merle ist mir schon sehr sympatisch, aber noch besser finde ich Serafin, der mich an Scipio aus "Der Herr der Diebe" erinnert. Wahrscheinlich schlägt da aber wohl auch die Tatsache mit durch, dass eben beide Bücher in Venedig spielen, die Namen sich ähneln und beide "Diebe" sind?!
Ich bin gespannt wie es weiter geht...

@Brena: Ich kann dir schon jetzt das Buch ohne Gewissensbisse empfehlen!  :zwinker: Wo du von "Karamel" sprichst: Ich wünschte mir, dass wir Süßigkeiten hier hätten, weil ich grad richtig Hunger auf etwas zu naschen habe.

@Saltanah: Die eine gute Besserung!
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Bine1970

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #20 am: 03. Oktober 2009, 20:55:20 »

Ich verkrümele mich auch ins Bett.
Wünsche euch noch viel Spaß.
Saltanah gute Besserung

Gute Nacht :winken:
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:biene: 
liest u.a.
SLW 2012   Coverliste 1/10   

Da ich eher selten hier bin wünsche ich allen Geburtstagkinder alles liebe und gute

Seychella

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #21 am: 03. Oktober 2009, 21:05:27 »

@Saltanah: Gute Besserung! :winken:
@Bine1970: Gute Nacht! :winken:

Ich bin erst jetzt hier gelandet, habe mich ein wenig in der Leserunde zu "Die Königin der Quelle" verzettelt und mal wieder zuviel geschrieben. Mein Tee ist auch kalt geworden...

Etwas mitlesen würde ich trotzdem noch gerne, nur was? Besser etwas neues, möglichst ohne tragische Figuren. Da werde ich wohl mal auf meinen SuB schielen und mich dann nochmal melden...

@Hanni
Dann viel Spaß mit Elfenwinter, vielleicht klappt es ja jetzt besser! :elf:

@J.D.
Die Merle-Trilogie habe ich fast in einem Rutsch gelesen, das ging gar nicht anders. Und es war die Hölle, als ich nach Teil 1 den Folgeband nicht in Reichweite hatte. In Frankfurt, Buchmesse - und nach drei Buchläden hab ich aufgegeben...
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Kiba

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #22 am: 03. Oktober 2009, 21:06:18 »

Ich helfe gerade noch mit, den tschechoslowakischen Superstar zu suchen, vorerst noch in den Vorrunden.
Anschließend lese ich mit. Zur Feier des Tages bzw. dieser Lesenacht habe ich mir das hier vorgenommen:

Ursula Wölfel - Ein Haus für alle


Klappentext
Der Roman erzählt die Geschichte der österreichischen Geschwister Dana und Leo, die in den frühen Zwanzigerjahren ins Ruhrgebiet kamen, wie ihre Schicksale sich mit denen ihrer Freunde in der Zeit des Nationalsozialismus verflochten und wie jeder von ihnen sich mit Mut und Menschlichkeit in Gefahren wagte, um Danas behindertes Kind aus der Vernichtungsmaschinerie zu retten.

Der Verlag über das Buch
Ein bewegendes Zeitdokument der vielfach ausgezeichneten Autorin - geeignet als Schullektüre
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:lesen: Lew Tolstoi - Anna Karenina
:lesen: Jennifer Blake - Serenade der Leidenschaft

Myriel

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #23 am: 03. Oktober 2009, 21:12:45 »

Gute Nacht, Bine.  :winken:

Ich habe in meinem Buch (Reich-Ranicki - Mein Leben) mittlerweile die ersten zwei Kapitel gelesen und es ist bei weitem nicht so dröge wie befürchtet. Ranicki erzählt recht anschaulich seine Erlebnisse aus der frühen Kindheit, an die er sich erinnern kann. Geboren wurde er 1920 in Polen, doch nach der Pleite seines Vaters im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 ist seine Familie nach Berlin umgezogen, wo sie von einem erfolgreichen Onkel unterstützt werden. Reich-Ranicki hat schon als Kind seine Begeisterung für die Literatur entdeckt und dementsprechend werden auch diverse Bücher erwähnt, die er verschlungen hat (z.B. Dickens) oder die er schlecht fand (z.B. Karl May).

Da Reich-Ranicki aus der Gegenwart rückblickend erzählt, fließen hin und wieder auch Vorausdeutungen ein, die allerdings noch nicht so zahlreich sind, dass sie stören würden. Bisher haben sie im Gegenteil immer den Ereignissen eine bestimmte Gewichtung gegeben, die ihren Einfluss auf sein späteres Leben deutlich gemacht hat.

Meinen Wintertee habe ich mittlerweile ausgetrunken und bin nun auf Eistee Pfirsich umgestiegen.

LG Myriel
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J.D.

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #24 am: 03. Oktober 2009, 21:27:46 »

Die fließende Königin - Kai Meyer

ui, so langsam werde ich müde! Ich sehe schon die Aussicht schwinden, wirklich wach zu bleiben, bis mein Freund wieder da ist.  :rollen: Aber etwas halte ich jawohl noch aus.

Schließlich: Das Buch ist spannend. Ich bin jetzt beim fünften Kapitel angelangt und jetzt bahnt sich auch die Katastrophe an. Serafin wurde von den steinernen Löwen gefasst, während Merle die fließende Königin bei sich hat und sie retten soll. Der Handspiegel wird dabei immer interessanter. Ich glaube mich noch daran erinnern zu können, dass das Buch aufhört, als Merle auf einem steinernen Löwen wegfliegt. Ich habe aber keine Ahnung, ob das stimmt.

@Seychella: Ich kann gut verstehen, dass du die Bücher verschlungen hast. Ich erinnere mich noch daran, dass ich beim ersten Lesen die Folgebücher ebenfalls nicht hatte und damals konnte ich nicht mal eben so in einen Buchladen marschieren und sie mir kaufen (geschweige denn über Amazon bestellen), dafür war mein Taschengeld nicht groß genug!  :breitgrins:
Die beiden anderen Bücher habe ich von meiner Oma dann zu Weihnachten bekommen, aber da war ich schon anderen Büchern verfallen und hatte mir vorgenommen, die Fortsetzung in "nächster Zeit" zu lesen.  :schwitz: Ähm ja, das hat nicht so wirklich geplappt!

@Bine1970: Dir eine gute Nacht!  :winken:
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Seychella

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #25 am: 03. Oktober 2009, 21:32:17 »

Da bin ich wieder! :winken:

Ich habe mich für ein dünneres und - oh Gott! - auch noch lustiges Buch entschieden:
Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?



Kurzbeschreibung
Wo sitzt die Intelligenz? Im Menschen? Der Mensch ist ein heißer Kandidat. Er ist objektiv intelligenter als ein Strudelwurm. Dazu kann er Müll trennen, 16-stöckige Häuser aus Ziegendung bauen und rauchen, allerdings nicht in öffentlichen Gebäuden. Wenn er nicht mehr klarkommt mit seinem Haufen Hirn, lässt er das Denken einfach sein. Dann fährt er Auto. Dieter Nuhr ist bis ans Ende der Erdscheibe gereist, um Intelligenz zu finden - nach Birma, Rarotonga, ja sogar nach Österreich.

Falls es noch nicht aufgefallen sein sollte... Ich bin sonst nicht so der lustige Typ oder gar Leser lustiger Bücher. Aber Dieter Nuhr trifft genau meinen Humor, mal sehen ob das auch in Buchform klappt.

Das Vorwort war schon mal herrlich: :breitgrins:

Zitat
Wer hat nicht schon einmal in seinem Leben gesagt: "Ich bin doch nicht bekloppt!" Die Richtigkeit dieses Satzes ist bis heute umstritten. Dabei ist mit diesem Ausspruch eigentlich schon genau umrissen, was dieses Buch klären will: Sind wir nicht alle irgendwie doch ein bisschen dummdödeligdoof? Und: Warum akzeptieren wir das nicht einfach? Warum halten wir uns selbst für klug, während wir bei allen anderen zu 98 Prozent totale Schwachsinnigkeit diagnostizieren? Und ist nicht gerade das ein Zeichen dafür, dass wir uns zu diesen 98 Prozent hinzuzählen sollten?
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Seychella

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #26 am: 03. Oktober 2009, 21:39:47 »

Ich glaube mich noch daran erinnern zu können, dass das Buch aufhört, als Merle auf einem steinernen Löwen wegfliegt. Ich habe aber keine Ahnung, ob das stimmt.

Jaaa, Vermithrax ist soo toll! :klatschen:
Ich glaube, während der Lektüre habe ich größtenteils wegen ihm geheult. Oder besser: wegen seiner Vergangenheit und den damaligen Ereignissen. Oft aber auch nur wegen Kleinigkeiten, kurzen Bemerkungen.
Aber ich weiß noch, dass ich viel geheult habe. Obwohl ich das nicht wollte, ist im Zug dann doch irgendwie peinlich. :redface:
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chil

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #27 am: 03. Oktober 2009, 21:48:46 »

@Saltanah: Gute Besserung auch von mir! *teerüberschieb*

Milchgeld (Klüpfel/Kobr)
Kommissar Kluftinger ist alleine daheim, weil seine Frau für 10 Tage nach Mallorca geflogen ist. Eigentlich hätte er mit müssen aber auch davon hat ihn der Mord in Altusried bewahrt. Gerade kommt er drauf, dass er seine Frau doch vermisst (obwohl im Verlaufe des Buches schon klar wurde, dass sich bei den beiden eben eine Art von Routine eingeschlichen hat, die wohl erst nach vielen gemeinsamen Ehejahren kommt.

Bei mir im Wohnzimmer ist es extrem kalt, ich werde also auch im Bett weiter lesen!  :winken:
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Hanni

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #28 am: 03. Oktober 2009, 21:51:27 »

 :lesen: Bernhard Hennen - Elfenwinter

@ Seychella: Danke, mir gefällt die Geschichte auch richtig gut. Ich hoffe schon, dass ich in Zukunft etwas mehr Zeit für Albenmark finden kann.  :smile:

In meinem Buch sind die Elfen von den Trollen umzingelt worden und mussten zu schmerzhaften Maßnahmen greifen um sich aus dieser Situation zu befreien: sie haben die Gärtnerbienen aufgeweckt, die sich daraufhin auf alles stürzen, was einen laut von sich gibt. Die Trolle sind sie zwar damit kurzfristig losgeworden, aber nun sind sie damit beschäftigt, sich von den Stichen zu erholen. Natürlich hat diese Aktion nicht alle Trolle verscheucht, und die Freunde wollen die Königin jetzt durch einen Albenpfad in Sicherheit bringen.

Zu essen gab es Salami Pizza, war lecker und scharf. Dafür habe ich jetzt Durst, welchen ich erstmal mit Wasser löschen werde. Irgendwie fühle ich mich heute müde. Ich hoffe aber, dass ich noch ein Weilchen durchhalte.
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Liebe Grüsse
Hanni

Kiba

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Antw:>> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 03.10.2009
« Antwort #29 am: 03. Oktober 2009, 22:03:08 »

Ein Haus für alle

In meinem Buch spielen die ersten 50 Seiten noch in Österreich auf einem Bauernhof im Hochtal. Es ist ein Rückblick auf Danas Kindheit, 1904 - 1921. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt, für den Vater ist das ein furchtbarer Schlag, ihn verlässt die Lebenslust. Als der älteste Sohn mit 23 heiratet, überschreibt er ihm sofort den kompletten Hof. Die jüngeren 3 Kinder bekommen nichts. Aus heutiger Sicht ist das ja ziemlich heftig. Der 2. Sohn Leo wird ab 12 als Erwachsener eingestuft und muss nach der Schule auf dem Hof als Knecht arbeiten, um sein Essen zu verdienen. Wenn Dana 12 wird, soll sie auch Magd werden. Als mittellose Magd sind ihre Zukunftaussichten bescheiden, dabei würden Leo und sie doch so gern studieren und die Welt kennenlernen. Immerhin hat ihr Vater sie mit nach Wien genommen, Verwandte besuchen. Das hat den Kindern total gut gefallen, statt Milchwirtschaft und Feldarbeit  waren sie in Kaffeehäusern und Musikveranstaltungen...
Außerdem tauchen im Sommer deutsche junge Leute auf, Camper auf der Durchreise sozusagen, die den Kopf voller unausgegorener revolutionärer Ideen haben und den beiden noch ein paar Flöhe ins Ohr setzen.
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:lesen: Lew Tolstoi - Anna Karenina
:lesen: Jennifer Blake - Serenade der Leidenschaft