Hallo,
ich bin fertig mit dem Heft, schon seit einigen Tagen, konnte aber nicht an den Computer.
Von den letzten vier-fünf Artikeln hat mir am besten der über Wulfila, die Goten und die Bibelübersetzung gefallen. Eine Schrift zu entwickeln ist schon eine bewundernswerte Intelligenzleistung. Auch auf die Verbreitung des Christentums in den ersten Jahrhunderten wurde hier ein Schlaglicht geworfen.
Interessant auch der Artikel über Widukind, von dem ich bisher wenig mehr wußte als den Namen.
Der Artikel "Sturm auf die ewige Stadt" bietet eine schöne Zusammenfassung einiger Aspekte der Völkerwanderung. Aber was mich hier (und auch bei dem Artikel über das Nibelungenlied) gestört hat, ist die Ausdrucksweise der Autoren. Hier wird allein schon durch die Wortwahl ein Urteil ausgedrückt, anstatt einfach nur Fakten mitzuteilen, bzw. waren mir die Fakten zu dünn im Vergleich zu ihrer Interpretation. Das mag Geschmackssache sein, ich jedenfalls mag das gar nicht.
Ist euch das auch aufgefallen?
Die Zusammenfassung ganz hinten ist auch ganz nützlich für denjenigen, der immer die Jahreszahlen vergißt.

Insgesamt hat mir das Heft gut gefallen und die Anschaffung war keinesfall umsonst.
Soviel von mir dazu. Falls jemand von euch noch etwas schreibt, diskutiere ich gern noch mit, nur Monologe halten mag ich nicht.

Viele Grüße
Katja