Eingeschlafen! Das passiert, wenn man sich einfach nicht vom Buch trennen kann, obwohl die Augen immer müder werden...
Die Geschichte hat mich so richtig gepackt und ich bin schnell in ihr abgetaucht, nicht einmal habe ich an Olkodan gedacht. Es ist auch sehr Elemente-reich, neben Wasser und Luft kam nun auch etwas Erde ins Spiel. Es wird auch immer spannender, denn diese Insel ist doch nicht so einsam wie gedacht. Nächtliche Angriffe von Wesen, die nachts gut sehen können und scharfe Krallen haben. Amber hat mittlerweile so einige Verletzungen, aber auch eins dieser Wesen beim nächtlichen Kampf auf dem Dach getötet.
Um zu entkommen, wollen sie eins der gestrandeten Schiffe reparieren. Einer von ihnen bleibt in dem Turm, auch um Hinweise zu finden wo sie gelandet sind. Ohne seine Geräte und Sterne am Himmel kann der Navigator nicht viel ausrichten, und er findet bei seiner Suche auch Unterlagen. Beim Studieren wird er jedoch aufgeschreckt - von der Leiche, die im Keller gelagert wurde. In ihr ist eine fremde Macht, und ihm bleibt nichts anderes übrig als auf seine Magie zurückzugreifen. Lt. Kodex sollte er dabei niemals allein sein, mal sehen wie es weitergeht. Zumindest ist jetzt sicher, dass er ein Magier ist - und Gefahr läuft, am Galgen zu enden, wenn das in der Küstenstadt rauskommt.
Gut gefallen mir auch die Beziehungen zwischen den Figuren, da gibt es einige Reibereien aber auch Zuneigungen. Dazu Andeutungen zur Vergangenheit, verschiedene Ansichten sowie Gedanken und Gefühle jeder Person. Die Erzählperspektive springt zwischen ihnen hin und her, auch wenn Ambers Sicht überwiegt. So erhält man nicht nur Einblick in die verschiedenen Charaktere, sondern nimmt die anderen Personen auch anders wahr. Und natürlich hoffe ich, dass aus Amber und dem Seiler was wird.

Ups, ich komme schon wieder ins Labern! Jedenfalls werde ich mein Regal dann wohl noch um ein paar Bücher von Nina Blazon erweitern. Oder erstmal den Wunschzettel...
[Nina Blazon - Die Sturmrufer]