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  • Elemente-Lesenacht: 19. September 2009

Autor Thema: >> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009  (Gelesen 3296 mal)

Miramis

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #30 am: 19. September 2009, 21:32:51 »

Ist die Lava, die der Vesuv in meinem Buch noch ausspucken wird, vielleicht Wasser? :pueh:
*kicher* Lava ist ja besonders genial, da vereinen sich zwei Elemente in einer Masse. Ich hab übrigens auch schon mal ein Buch über den Ausbruch des Vesuvs gelesen, aber meinst du mir würde jetzt einfallen, wie das wohl hieß?  :gruebel:

@Miramis:
Puh, da bin ich ja beruhigt; auch die Erde ist vertreten. Eigentlich deckt dein Buch sogar drei Elemente ab: auch die Luft ist im Namen der Trilogie "Die Sturmkönige" ja vertreten!
@Saltanah: stimmt! Dann decke ich heute abend tatsächlich alle vier Elemente ab.  :klatschen:

@urlaubsbille: ui, ein Nackenbeißer! Das ist ja auch mal eine schöne Bereicherung für das Elementewochenende, wobei ich die Nackenbeißerlesenacht im Februar nicht missen möchte.  :elch:

@Tess: ich kenne Gletschergrab von Arnaldur Indriðason und hab es hier vorgestellt. Naja, ich fand es mittelprächtig, würde ich jetzt mal auf die Schnelle sagen.

@Hanni: diese Sache mit den Anspielungen, das macht Christoph Marzi ja sehr gerne. Ich hab von ihm Fabula gelesen, diese Geschichte strotzt nur so davon. Aber wenn man die Filme und Lieder erkennt, macht das viel Spaß.

Ich hab übrigens noch überhaupt nicht weitergelesen... :breitgrins:

 :winken:

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Stephi

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #31 am: 19. September 2009, 21:37:38 »

liest "Das Wasserzeichen" von Naja Marie Aidt

Ich habe nun noch zwei weitere Geschichten gelesen und bin mittlerweile schon richtig begeistert. Die bisherigen Geschichten unterscheiden sich thematisch grundlegend, man erkennt aber am Schreibstil stets, dass es sich um die gleiche Autorin handelt. Ihr zum Teil ellpitischen Sätze fügen sich wunderbar in die Handlung ein, unterstützen Beschreibungen von Orten oder Personen und verleihen den Geschichten Spontanität. Das gefällt mir richtig gut.

Die zweite Geschichte "Die Katze" hat mir zwar nicht so ganz so gut gefallen wie die erste, war aber dennoch sehr flüssig zu lesen und unterhaltsam. Ich konnte allerdings nicht wirklich herausfiltern, was die Botschaft dahinter darstellt. Vielleicht bin ich aber auch einfach ein wenig zu müde, um Anspielungen zu verstehen. Keine Ahnung. :schulterzuck: Natürlich ist es recht offensichtlich, dass es um die Notwendigkeit geht, einen jeden Menschen mit all seinen Eigenschaften und manchmal vielleicht auch skurril anmutenden Verhaltensweisen zu akzeptieren. Da muss aber noch mehr sein - zumindest sagt mir das mein Gefühl. :breitgrins:

Die dritte Geschichte trägt den Titel "Der blühende Garten" und erzählt die Geschichte zweier 14-jähriger Freunde, die die Ferien zusammen auf dem Land verbringen. Während sich der eine Junge in die Cousine des anderen verliebt, entdeckt dieser seine Zuneigung zu seinem Freund. Eine schwierige Situation, die zwar bis zum Ende der Geschichte nicht geklärt wird, aber dennoch interessanten Lesestoff bietet. Die Schwierigkeiten der Identitätsfindung stehen im Vordergrund. Eine tolle Geschichte!

@Stephi:
Ein Kurzgeschichtenband ("Bavian", für das Naja Marie Aidt letztes Jahr den Literaturpreis des Nordischen Rates bekam) subt bei mir immer noch (auf Dänisch). Weißt du, dass du die Autorin weltreisetechnisch für Grönland verbuchen kannst? Sie wurde dort geboren und wuchs teilweise dort auf.

Nur dafür habe ich das Buch ursprünglich gekauft. :redface: Mittlerweile bin ich aber wirklich sehr froh darüber. Gleich wird weiter gelesen. :klatschen:
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Myriel

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #32 am: 19. September 2009, 21:40:17 »

Ruth Nestvold - Flamme und Harfe

Mittlerweile habe ich das erste Buch "Zwei Frauen" von Flamme und Harfe beendet. Nachdem sich Yseults Mutter vom Hochkönig hat scheiden lassen (bzw. genauer gesagt hat sie sich geschieden - sagt man das so?), bricht eine Art Bürgerkrieg in Eriu aus: der Norden unter dem Hochkönig gegen den Süden, wohin sich Yseult und ihre Mutter flüchten. Während Yseults Mutter eher auf dem politischen Parkett zu Hause ist, kann Yseult nicht lange still sitzen und schließt sich den Kämpfern ihres Onkels an. Zum Glück für sie sind die Heiratspläne des Hochkönigs vorerst auf Eis gelegt, denn dazu müsste er Yseult erstmal finden und gefangen nehmen.
Während Yseult nun langsam zu einer wunderschönen und begehrten Frau heranwächst, bricht ihr Onkel zu einer Reise nach Britannien auf, um dort mit Yseults Beinah-Ehemann Verhandlungen über einen Geiselaustausch zu führen, doch leider kehrt nur sein abgeschlagener Kopf und sein Schwert zurück nach Eriu. Er wurde vom Sohn von Yseults Beinah-Ehemann erschlagen: Drustanus von Dumnonia.

Da ich die Geschichte von Tristan und Isolde leider überhaupt nicht kenne, erscheint mir das alles andere als ein idealer Einstieg zu einer der größten Liebesgeschichten aller Zeiten.  :gruebel:  Immerhin ist aber Drystan damit (zumindest dem Namen nach) auf der Bildfläche erschienen. Mal sehen wie es nun im zweiten Buch "Ein Mann und eine Frau" weitergeht.

Meinen Minztee habe ich leider schon ausgetrunken. Er hat nicht nur gut gerochen, sondern auch lecker geschmeckt, so ganz anders als der Fertigtee ausm Supermarkt. Danke dafür, Grotesque.  :bussi:

LG Myriel
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Kiba

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #33 am: 19. September 2009, 21:53:50 »

Urlaubsbille,
als ich Deinen Titel Heißkalte Glut sah, dachte ich, das Buch müsste ich auf meinem Nackenbeißer-SUB eigentlich auch noch finden. Kam mir so bekannt vor. Hab ich aber doch nicht. Hoffentlich ist nur der Titel 08/15!

Mein Haus auf den Klippen ist eine interessante Mischung aus Nackenbeißerei und Romantik-Thriller. Es gefällt mir. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich es hinterher in der NB-Abteilung parke oder auf dem romantischen Regal. Schwierig!
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jade.day

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #34 am: 19. September 2009, 21:55:46 »

Christoph Marzi - Heaven. Stadt der Feen

Ich bin jetzt beim 5. Kapitel angelangt aber hab trotzdem das Gefühl, dass ich nicht richtig vorwärts komme. Am Schreibstil kann es schon mal nicht liegen, da sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Ich geh eher davon aus, dass es an meinem Nacken liegt, der mir seit ein paar Tagen wieder Probleme macht  :grmpf:
Bis jetzt ist noch nicht sehr viel geschehen.
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@ jade.day und alle, die Heaven lesen oder gelesen haben: Bei mir stellt sich immer das Gefühl ein, die Geschichte spiele in einer vergangenen Zeit, nicht in der Gegenwart. Obwohl ja an manchen Stellen klar gemacht wird, dass es sich um das London von heute handelt. Geht euch das ähnlich oder seid ihr voll in der Gegenwart? Den gleichen Effekt hatte ich übrigens auch bei Lycidas. Vielleicht hat es ja auch mit Marzis Schreibstil zu tun.  :schulterzuck:
Hanni... du hast es erfasst! :anbet: Ich denk auch immer, dass die Geschichte in einer früheren Zeit spielen muss aber da es ja immer auf das heutige London hinausläuft ist es teilweise etwas verwirrend. Liegt vielleicht auch daran, dass man denkt Fantasy müsse in einer anderen Zeit spielen und nicht im Hier und Jetzt. Ich kanns mir auch nicht erklären. :verschwoerung:

Aber ich finde es auch sehr schön über das heutige London zu lesen. Das erinnert mich immer daran wie ich selbst dort war  :breitgrins: Zwar nicht genau in den gleichen Straßen. Aber als ich von dem Virgin Laden am Piccadilly Cirus gelesen hab, wusste ich gleich wo er ist und hab ihn genau vor mir gesehen  :breitgrins:

Ich werd mir jetzt noch das 5. Kapitel bis zum Schluss zu Gemüte führen und danach muss ich mal schaun, ob ich noch länger durchhalten kann.
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Du bereust nie die Dinge, die Du getan hast. Nur die, die Du nicht getan hast !  :gruebel:

HoldenCaulfield

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #35 am: 19. September 2009, 21:57:24 »


In meinem Roman wird es immer kälter, es schneit ständig und die Ernte in manchen Regionen ist kaputt, außerdem sind Vögel gestorben die schon aus dem Süden zurückkamen. Bisher erfährt man über die Menschen eher wenig.Es gibt zwar einige, wie etwa den Direktor und Diverse Menschen die für ihn arbeiten, einen Mann der seinen Wagen wieder zum Laufen gebracht hat aber alle bleiben eher distansiert. Sie regen sich meistens entweder über das Wetter oder die bestehenden Verhältnisse auf. Noch glauben alle das sich das Wetter bald wieder ändern wird...
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Miramis

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #36 am: 19. September 2009, 22:02:46 »

Ich lese gerade eine Element-Erde-Stelle, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

Zitat
Sie stapften über einen Streifen aus weichem Sand und gelangen auf eine härtere Bodenscholle, wo sich Felsbuckel wie verscharrte Tierkadaver aus dem Boden wölbten. Ein Skorpion, bräunlich gelb wie der Boden, suchte Zuflucht hinter einem Stein.
aus: Kai Meyer - Glutsand

Zum Inhalt kann ich soviel sagen, dass sich am Ende des 2. Bandes eine Protagonistengruppe zu einem einzigen Handlungsstrang vereint hat und diese Gesellschaft ist nun miteinander unterwegs, auf fliegenden Teppichen durchs Dschinnland. Was momentan Probleme macht, ist eine tote Frau, die man bei sich hat und nicht so recht weiß, wohin damit. Zum Glück gibts unter unseren Figuren auch ein paar sehr kreative Köpfe. Bevorzugt weibliche.  :zwinker:

 :winken:
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Cuddles

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #37 am: 19. September 2009, 22:07:18 »

Margriet de Moor - Sturmflut

Leider bin ich in meinem Buch noch nicht viel weiter gekommen, weil ich bis eben mit meinem Freund "Das Leben der Anderen" geguckt habe, ein sehr beeindruckender Film.

Durch einen Rückblick von Armanda, der jüngeren Schwester, erfährt der Leser, dass sie anscheinend auch ein wenig in Lidys Mann verliebt ist. Während die beiden auf eine Party gehen, ist Lidy unterwegs auf der Fähre nach Zeeland. Der Sturm braut sich immer mehr zusammen, doch das scheint noch nicht mal den Oberingenieur der Reichswasserbaubehörde (den Lidy auf der Fähre trifft) zu stören, denn Hochwasser ist in dieser Gegend nicht selten.

Jetzt werde ich mir erst mal einen Tee gegen die Müdigkeit machen und weiterlesen. Über fehlende Elemente kann ich jedenfalls nicht klagen, bei dem ganzen Wind und Wasser. :zwinker:

kaj4

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #38 am: 19. September 2009, 22:12:42 »

 :lesen: Keri Hulme: Der Windesser

Mittlerweile hab ich die ersten 60 Seiten gelesen (irgendwas lenkt mich hier immer ab, es geht nur schleppend).

@Saltanah, Aldawen: ihr habt schon recht, das Buch ist (zumindest bisher) nicht soo berauschend, Unter dem Tagmond hat mir wesentlich besser gefallen

Ein bisschen schwierig ist nämlich z.B., dass die Geschichten oft so kurz sind, z.T. nur sechs Seiten. Außerdem (bisher) fast nur Ich-Erzähler und bis ich mich darauf eingestellt hab, was für ein "Ich" jetzt hier erzählt, ist die Geschichte schon wieder zuende. Trotzdem mag ich auch hier Hulmes Umgang mit Sprache - ich hab mir schon einiges angestrichen.

Und der letzte Text, den ich gelesen hab, Die Seelen der Schafe auf dem Kerbholz, hat mir sehr gut gefallen: ein mystisch-verrätselte Geschichte einer Familie, die Urlaub in einer einsamen Hütte macht; es scheint keine Menschen dort zu geben, nur einen halb verhungerten Hund, erschlagene Katzenhaie am Strand und einen Einäugigen, der sich abwendet, sobald man auf ihn zugeht. Nachts meinen sie Schafherden zu hören, ohne die Tiere sehen zu können, und dann sind plötzlich die Kinder verschwunden ...
Das klingt erst mal nach ziemlich klassischen Horror-/Schauermotiven, aber Hulme schreibt das ganze als eine Art Drehbuchmit Anmerkungen, die sie selbst schon "Desinformationen" nennt und die die Horroratmospäre brechen - super! Außerdem beschreibt sie die neuseeländische Landschaft so, dass ich fast schon Reiselust bekomme  :smile:

So, ich hol mir jetzt mal ein selbstgemachtes Eis aus der Truhe & dann geht's weiter - ein knappes Stündchen schaff ich noch.
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Saltanah

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #39 am: 19. September 2009, 22:16:48 »

:lachen: Mein Buch wird immer besser!
Mma Ramotswe hatte zum Fußballspiel ihren Adoptivsohn Puso mitgenommen, der seiner völlig unwissenden Mama erst mal erklärte, wie das Ganze überhaupt funktioniert. Erinnert mich sehr an meinen fußballfanatischen Neffen und seine ignorante Tante. :breitgrins:
Ansonsten wird gerade überlegt, wie man den "Verräter" im Team, der sich hat bestechen lassen, identifizieren könnte. Ganz klar - so wie man immer gesetzesbrechende Mitarbeiter erkennt - am Geld, das sie haben, aber nicht haben dürften. Und das erkennt man ganz einfach daran, glaubt Mma Ramotswe, welche Automarke er fährt. Ein Fußballer mit einem Mercedes-Benz ist zumindest in Botsuana verdächtig. Aber nein, wirft ein anderer Angestellter ein, wer sich bestechen lässt, ist doch nicht so doof und schafft sich einen Luxusschlitten an; das würde doch auffallen! Nein, statt dessen solle man gucken, wessen Mutter Mercedes-Benz fahre.
Mmh, interessanter Gedanke.
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Kiba

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #40 am: 19. September 2009, 22:24:05 »

Ich wollte mein Buch nur kurz anlesen am Mittwoch, habe aber jeden Tag weitergelesen und bin jetzt schon recht weit.

Die New Yorkerin Lalla Hunter ist eine sehr moderne Frau für das ausklingende 19. Jahrhundert. Das verdanken sie und ihre Schwestern der unkonventionellen Erziehung ihrer emanzipierten Mutter. Lalla und James Grey Chatwin waren ein Liebespaar. Als er ihre Heirat beschloss, ärgerte sich Lalla so sehr über seine ständigen Bevormundungen, dass sie mit ihm brach und nach Paris ging, um Malerei zu studieren. Jetzt sind 5 Jahre vergangen, James hat Jane (Lallas Gegenteil) geheiratet und ist mittlerweile Witwer. Es gibt hartnäckige Gerüchte, er habe seine Frau umgebracht.  Auf Drängen von Daisy, James Schwester und Lallas Freundin, kehrt Lalla (was für ein blöder Name) nach Wildwinds zurück. Nach anfänglicher Ablehnung, Kälte und Spott seitens James kommen die beiden (oh Wunder) sich doch recht schnell wieder näher. Alles scheint in Butter, aber dann gerät Lalla in Gefahr. Jemand schleicht um und im Herrenhaus herum... Wer ist es? Und wurde Jane tatsächlich ermordet, oder ist sie auf eisglatter, verschneiter (ELEMENTE!) Terrasse einfach nur ausgerutscht und brach sich das Genick?
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:lesen: Lew Tolstoi - Anna Karenina
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Seychella

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #41 am: 19. September 2009, 22:25:35 »

Was momentan Probleme macht, ist eine tote Frau, die man bei sich hat und nicht so recht weiß, wohin damit.

Da hätte ich eine männliche Leiche im Angebot, die aus einem Wrack geborgen wurde und seiner Familie übergeben werden sollte. Allerdings ist die Gruppe nicht zurück zur Küstenstadt gekommen, da ein neuer Sturm sie auf eine Insel verschlagen hat. Stattdessen hat die Leiche gefährliche Fische angelockt...

Überhaupt tummeln sich da die verschiedensten Tiere und Wesen. Feuerfische, die glühen und ähnlich wie Feuerquallen verletzen. Echsenartige riesige Fische mit einem stacheligem Schwanz. Und Wesen, die Schiffe schwer werden lassen können und so versenken - und dies manchmal auch bei Menschen tun.

Das Meervolk ist bisher nur am Rande vorgekommen, aber ich denke mal dass sich das noch ändert. Immerhin tauchen sie schon lange in den Träumen von Amber auf. Außerdem glaube ich, dass sie der Gruppe bei der Rettung auf die Insel geholfen haben.

Diese Insel ist merkwürdig, so verlassen und voll komischer Entdeckungen. Ein Becken voll toten Wassers, das auf laute Geräusche reagiert - oder zig Käfige mit Vögeln.
Mit den einzelnen Figuren geht es auch voran, nur Sabin erscheint mir hauptsächlich rätselhaft. Die beiden Männer waren bis letzten Winter gute Freunde, der Grund für ihren Zwist scheint aber nicht eine Frau zu sein, sondern unterschiedliche Einstellungen von Seilern und Nautikern bzw. die veränderten Ansichten des einen.

[Nina Blazon - Die Sturmrufer]
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Grotesque

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #42 am: 19. September 2009, 22:27:22 »

Grotesque liest: Magriet de Moor - Sturmflut

Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, ich dümpel etwa bei Seite 40. Schon von Beginn an spürt man die tragische Wende der Geschichte, da nebenbei immer wieder auf den voraussichtlichen Tod von Lidy angespielt wird. Noch sind mir die Hintergründe nicht ganz schlüssig. Sjoerd, Lidy's Mann, heiratete sie wohl nur, da sie ein Kind von ihm erwartete. Lidy's Schwester Armanda hatte früher eine Affäre mit ihm, und denkt daran, dass auch sie ebenso gut an Lidy's Stelle hätte sein können. Diese hat sich inzwischen auf den Weg zu Armandas Patenkind gemacht. Die Gründe dafür sind mir auch nicht ganz schlüssig. Als erwachsene rational denkende Frau mit Kind scheint sie mir nicht der Typ zu sein, der für einen spontanen Rollentausch mit seiner ihr äußerlich gleichenden Schwester das Abenteuer wagt, mitten in einem nahenden Sturm mehrere Ströme zu überqueren. :rollen: Ist ja nicht so, dass die Reise sonderlich dringend wäre. Richtiger Elan kommt bei mir während dem Gedanken an das Weiterlesen nicht auf. Es ist nicht so, dass das Buch schlecht wäre. Nur ist es für mich momentan doch in einem sehr deprimerenden Ton gehalten.

Der Rooibos ist inzwischen weggetrunken, stattdessen leistet mir nun ein halbkalter Chai Gesellschaft. Aber bevor ich weiterlese, werde ich vermutlich noch ein wenig "Asterix und Obelix gegen Caesar" anschauen. :breitgrins: Was hab ich diesen Film vor Jahren geliebt.

@Cuddles: Da sind wir ja sogar einigermaßen gleichauf. Ich dachte schon, du hättest mich völlig abgehängt.

Da ich die Geschichte von Tristan und Isolde leider überhaupt nicht kenne, erscheint mir das alles andere als ein idealer Einstieg zu einer der größten Liebesgeschichten aller Zeiten.  :gruebel:  Immerhin ist aber Drystan damit (zumindest dem Namen nach) auf der Bildfläche erschienen. Mal sehen wie es nun im zweiten Buch "Ein Mann und eine Frau" weitergeht.

Mir gefiel dieser eher gemächliche Einstieg in die Geschichte sehr gut - die Schilderung von Yseults einfachem Leben, der Konflikt mit dem sich ausbreitenden Christentum... Die Drystan/Yseult - nein, bei diesem Buch sollte man feministischerweise lieber Yseult/Drystan sagen - also jene Szenen waren einfach nur schön. Die zarte aufblühende Freundschaft und Liebe zwischen den beiden wurde sehr gut umgesetzt, ohen zu sehr ins Klischeehafte anzutauchen, jedenfalls soweit wie ich es in Erinnerung habe. An späteren Stellen (musste jetzt ganz schön aufpassen, dich nicht zu spoilern) saß ich teilweise wie auf heißen Kohlen, immer das Unheil erwartend. Gut, das spricht eigentlich für das Buch, ist aber als Leser nicht so angenehm. :zwinker:


Meinen Minztee habe ich leider schon ausgetrunken. Er hat nicht nur gut gerochen, sondern auch lecker geschmeckt, so ganz anders als der Fertigtee ausm Supermarkt. Danke dafür, Grotesque.  :bussi:

Schön, dass dir der Tee geschmeckt hat. Um ehrlich zu sein: Ich wollte ja doch nur sehen, ob es bei dir eine Pflanze tatsächlich über zwei Monate aushält. :elch:
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Aldawen

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #43 am: 19. September 2009, 22:30:07 »

Edward Bulwer-Lytton: Die letzten Tage von Pompeji

Dieser fiese Ägypter – ich habe auf Grund seines Verhaltens beschlossen, daß er der Fiesling hier ist – intrigiert bei Ione gegen Glaukus und macht Iones Bruder Apäcides völlig fertig. Menschen manipulieren kann er, keine Frage. Bleibt nur zu hoffen, daß es ihm nicht dauerhaft nützt. Davon abgesehen gab's gerade eine längere Abhandlung von Arbaces über Wesen und Inhalt von Religion, die ich um diese Tageszeit dann doch eher ermüdend fand, weshalb ich mich jetzt auch schon hier ausklinke  :todmuede:

Eure Kommentare werde ich morgen nachlesen, ich freue mich besonders auf weitere witzige Schnipsel aus Mma Ramotswe  :breitgrins:

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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Tess

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Antw:>> Spezial-Elemente-Lesenacht ~ 19.09.2009
« Antwort #44 am: 19. September 2009, 22:34:54 »

Was momentan Probleme macht, ist eine tote Frau, die man bei sich hat und nicht so recht weiß, wohin damit.

Da hätte ich eine männliche Leiche im Angebot, die aus einem Wrack geborgen wurde und seiner Familie übergeben werden sollte.

[Nina Blazon - Die Sturmrufer]

also eine leiche hätte ich jetzt mittlerweile auch zu bieten.
und zwar haben die Leute die gerade an der "Ausgrabung" des Flugzeuges beteiligt sind, gerade Kristíns Bruder und seinen Freund ermordet, bzw. einer war nur bewusstlos, aber nachdem sie die beiden in eine gletscherspalte geworfen haben wird sich das ja auch erledigt haben.
Kristín ist währenddessen ihren Mördern entkommen und befindet sich gerade auf der Flucht.

Nur leider komm ich auch nich wirklich schnell voran, weil ich immer wegen irgendwelchen sachen unterbrechen muss, bin grad auch erst auf seite 92
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-arabisches Sprichwort-