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Autor Thema: Kristin Cashore - Die Beschenkte  (Gelesen 2722 mal)

Annabas

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Antw:Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #30 am: 05. März 2010, 10:20:19 »

Es sind beides Jugendbücher  :breitgrins:

Oh, gut dass das noch gesagt wird. Ich hatte das Buch fast schon bestellt.
Grüße von Annabas  :winken:
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Pandora

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Antw:Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #31 am: 05. März 2010, 21:54:18 »

Es sind beides Jugendbücher  :breitgrins:

Nö. "All Age"-Romane. Dann dürfen es auch Erwachsene lesen.  :zwinker: :breitgrins:

(So dezent fand ich die Liebesgeschichte eigentlich nicht - aber im Vergleich zu Twilight ist wohl fast alles dezent  :breitgrins:)
« Letzte Änderung: 06. März 2010, 02:28:28 von Pandora »
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Kiala

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #32 am: 17. März 2010, 15:57:48 »

Von diesem Buch hatte ich genügend Gutes gehört, um es auf meinen Weihnachtswunschzettel zu setzen.
Zunächst einmal fand ich den Einstieg jedoch recht enttäuschend!
Der Roman schien trotz Katsas brutaler Gabe klar auf Jugendliche, wenn nicht gar auf noch jüngere Kinder ausgerichtet zu sein. Die Welt ist nicht sonderlich komplex und märchenhaft einfach gestaltet.

Doch nach wenigen Seiten hatte mich das Buch in seinem Bann. Der flüssige Stil und die besondere Atmosphäre sorgten dafür, dass ich mich während des Lesens stets wohl fühlte.

Die Beziehung zwischen Katsa und Bo entwickelt sich kontinuierlich und hält etliche wunderbare romantische Szenen bereit. Aber auch sonst bietet die Handlung viel Spannung und Abwechslung.
Ich fand es jedenfalls sehr unterhaltsam Katsas Entwicklung mit  zu verfolgen und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

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Jari

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #33 am: 11. November 2010, 16:28:54 »

Inhalt:

Seit Katsa als Kind aus Versehen ihren Cousin getötet hat, weiss jeder, dass sie die Gabe des Tötens hat. Ihre zweifarbigen Augen deuten auf eine Beschenkte hin und schon bald weiss jeder in den sieben Königreichen, mit welcher Fähigkeit Katsa ausgestattet ist.
Schon bald wird Katsas Gabe von König Randa ausgenutzt, um unangenehme Leute aus dem Weg zu schaffen. So wird das Mädchen schon bald zur gefürchtetsten Person des Königreiches Middluns.

Erst Bo, siebter Sohn des Königs von Lienid, der auf der Suche nach den Entführern seines Grossvaters ist, scheint sich nicht vor Katsa zu fürchten.
Bei gemeinsamen Trainingskämpfen freunden sich die Beiden langsam an und entscheiden sich dazu, gemeinsam ins Königreich Monsea zu reisen. Denn dort lebt König Leck, der Einzige, der als Entführer in Frage kommt und laut Bo über eine unheimliche und mächtige Gabe verfügt...

Auf der gefahrvollen Reise über verschneite Berge und stürmische Meere lernt Katsa nicht nur zu lieben, sondern auch über sich selbst hinauszuwachsen.

Meine Meinung:

Kirstin Cashores "Die Beschenkte" lässt sich mit "nett" am besten beschreiben. Das Buch ist weder richtig gut, noch schlecht. Es ist ein nettes, gutes Buch.

Cashore entführt die Leser in eine interessante Fantasywelt, die gut durchdacht ist und in der auch der Fantasyanteil nicht zu kurz kommt.
Die Idee mit der speziellen Gabe und den zweifarbigen Augen, die auf einen sogenannten "Beschenkten" hindeuten, überzeugend ausgeführt und etwas Neues.

Weniger überzeugend dagegen ist die Sprachfertigkeit der Autorin. Die ist nämlich fast gar nicht vorhanden.
Die Sprache bleibt flach und wenig interessant, sie unterscheidet sich kaum von anderen Schriftstellern. Die Autorin versucht, Spannung zu schaffen, bringt das aber erst gegen Ende fertig. Oft werden spannende Szenen viel zu langsam erzählt, sodass man als Leser eher unberührt bleibt. So z.B. bei der Ermordung Asherns.
Auch hätte die Autorin einige Seiten kürzen können, denn viele Dinge, wie etwa die ewigen Kämpfe zwischen Bo und Katsa, langweilen auf Dauer mehr als dass sie unterhalten.

Positives und Negatives hält sich in diesem Buch also mehrheitlich die Waage, wobei zum Glück der positive Teil überwiegt und den Leser nach dem Lesen in einer angenehmen Verzückung zurücklässt.

Fazit:

Ein gutes Buch mit einer wunderbaren Idee, das an manchen Teilen jedoch etwas langatmig ist.
"Die Beschenkte" ist vor allem für jene gut geeignet, die gerne mal High Fantasy lesen möchten, sich aber an die Standartwerke noch nicht herantrauen. Hier bietet dieses Buch einen guten Einstieg, da Katsas Welt eindrücklich und gut geschildert ist und man sich gut in die mittelalterliche Welt einlassen kann.



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//Grösser ist doof//

Tikva

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #34 am: 16. Dezember 2010, 20:15:17 »



Autor: Cashore, Kristin
Titel: Die Beschenkte
Originaltitel: Graceling
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen: September 2009
ISBN-10: 3551582106
ISBN-13: 978-3551582102
Seiten: 493
Einband: Hardcover
Serie: Fähigkeiten-Trilogie I
Genre: Fantasy / Abenteuer
Empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
Preis: 19,95

Autorenportrait:

Zitat
Kristin Cashore studierte am Center for the Study of Children's Literature in Boston. Sie gehört zu den jungen US-Newcomer-Autorinnen der letzten Jahre. Ihre beiden Bücher "Die Beschenkte" und "Die Flammende" schafften sofort den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste, wurden bereits in 28 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Quelle: Carlsen Verlag

Inhalt:

Zitat
"Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen. Er holte Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste, was er sagen würde."

Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens.
Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.
Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Schon das Cover sieht sehr schön aus, wenn man das Buch in Händen hält. Es ist in verschiedenen schlichten Brauntönen gehalten. Es zeigt einen Frauenkopf von hinten mit einem entblößten Nacken. Das Haar ist notdürftig zu einem Knoten hochgebunden. Die gesamte linke Seite des Buches ziert ein verschnörkeltes Muster.
Wenn man mit den Fingern über den Titel streicht, spürt man die Prägung. Auch diese ist in einem dezenten Braun gehalten. Der Name der Autorin über dem Titel ist etwas kleiner dargestellt.

Katsa ist eine Beschenkte, was bedeutet, dass sie eine außergewöhnliche Gabe hat, durch die sie aus der Menge heraussticht.
Ihre außergewöhnliche Begabung ist das Töten. Sie kann besonders geschickt mit jeder Waffe oder ihren bloßen Händen schnell und gezielt töten.
Da Katsa keine Eltern hat, lebt sie bei ihrem Onkel, König Randa, der ihre Gabe nutzt und sie als Tötungsmaschine jede schmutzige Arbeit durchführen lässt. Doch wenn er keinen Auftrag für sie hat, soll sie ihm auf keinen Fall unter die Augen kommen.
Denn Beschenkte erkennt man an einer Besonderheit, die in ihrem Fall jeden normalen Menschen stets in Angst und Schrecken versetzt und sie irritiert. Bei anderen besonderen Talenten werden diese Beschenkten nicht ernst genommen und verspottet.
Da Katsa von ihrem Onkel nur benutzt wird, macht ihre Gabe sie nicht gerade glücklich. Aber was soll sie dagegen tun, an wen oder wohin soll sie sich wenden?

Als Ausgleich für ihre Dienste für den König, arbeitet die junge Frau im Untergrund für einen Rat, der für das Gleichgewicht zwischen den sieben Königreichen sorgt. Eine Karte von diesen Herrschaftsgebieten kann man vorne im Buch betrachten.
Während sie für ihren Onkel nur Aufträge ausführt, die man teilweise auch gewaltlos lösen könnte, ist ihre Gabe für den Rat ein wahrer Segen. Sie setzt sich für die Schwachen ein, hilft mit ihren Talenten statt zu zerstören und das macht sie glücklich.

Es dauerte nicht sehr lange, bis ich den zweiten Protagonisten Bo kennen lernte. Er ist ein Prinz aus dem Königreich Lienid und auf der Suche nach seinem verschwundenen Großvater. Dazu ist auch er ein Beschenkter und scheint die gleichen Talente zu haben wie Katsa.
Sie macht sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach seinem Großvater und dem Grund, der hinter dessen Entführung steckt.
Während ihrer Reise durch die Königreiche üben sie beide an ihren Gaben und perfektionierten besonders Bo's.
Es wurde auch mit schönen Worten geschildert, was sich zwischen Katsa und Bo entwickelte und wie sie miteinander umgingen.
Immer wieder gab es eine interessante Wendung, die Abwechslung in die Geschichte der zwei brachte. Dabei nahmen mich manche Ereignisse gefühlsmäßig sehr mit.
Das Ende lässt mich hoffen, dass ich die Protagonisten auch im Folgeband, als Nebenfiguren begleitend, wiedersehen darf.

Anfangs dauerte es eine Zeit lang, bis die Geschichte an Fahrt gewann. Das lag unter anderem daran, dass ich zu Beginn mit den vielen Namen und Königreichen durcheinander kam und alles insgesamt etwas verwirrend auf mich wirkte. Hier wäre vielleicht ein Glossar bzw. ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen.
Zwischendurch wurde es auch immer wieder etwas langatmig, da die Autorin die Reise der Protagonisten sehr genau beschrieb. Die Erlebnisse waren zwar auch interessant, aber diese zogen sich ab und an etwas in die Länge.
Bei diesen Schilderungen merkte ich sehr gut, dass dieser Roman definitiv ein Jugendbuch ist.
Allerdings suchte ich vergeblich bei den beiden Hauptfiguren nach dem turtelnden Liebespaar, welches mir der Klappentext versprach. Dieses Werk ist keine Liebesgeschichte, sondern im Vordergrund stehen die verschiedenen Gaben, durch die Gutes, aber auch Böses entstehen kann.
Somit ist es für Jugendliche ein idealer Fantasieroman mit einem großen Abenteuer.
Im Laufe des Buches gab es immer wieder emotionale Momente. Bei spannenden Momenten hielt ich den Atem an, lachte bei witzigen Situationen und verdrückte ein paar Tränen bei manch traurigen Begebenheiten.
Was die Gefühlswelt anging, übertrugen sich die Stimmungen im Buch sehr gut auf mich und ich fühlte alles mit.

Dieser Roman ist in drei Teile aufgegliedert. Im ersten wurde mir Katsas Gabe vorgestellt und ich lernte die wichtigsten Figuren kennen. Im zweiten Abschnitt ging es um die eigentliche Aufgabe der zwei Protagonisten und im letzten Teil kam die Auswirkung ihres Abenteuers und die hatte es in sich!
Die ersten paar Wörter jedes Kapitels waren groß gedruckt und wurden in einer wunderschönen geschwungenen Schrift dargestellt. Katsas innere Monologe wurden in Kursivschrift gehalten.

Fazit:

Eine abenteuerliche Geschichte, die mir liebevoll erzählt wurde. Daher bekommt dieses Debüt trotz mancher Schwächen vier von fünf Sternen.
Nun freue ich mich schon auf den zweiten Band, der im Januar erscheinen soll!

4ratten

"Fähigkeiten"-Trilogie:

1. Die Beschenkte
2. Die Flammende (Januar 2011)
3. Bitterblue (noch nicht übersetzt)

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!
© haTikva @ Nethas Schmökerkiste 14.12.2010
Dieser Text darf weder komplett noch teilweise ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet oder veröffentlicht werden.
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gesegnete grüße, dine *wink* :schmetterling:

Kati

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #35 am: 18. Februar 2011, 16:47:22 »

Hallo,

das Taschenbuch erscheint übrigens im März 2011.



LG Kati  :winken:
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Räubertochter

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #36 am: 18. Februar 2011, 16:53:13 »

das Taschenbuch erscheint übrigens im März 2011.

Es ist schon seit ein paar Tagen ausgeliefert. :winken:
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Liebe Grüße,
Verena

"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien

Kati

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #37 am: 18. Februar 2011, 17:06:01 »

das Taschenbuch erscheint übrigens im März 2011.

Es ist schon seit ein paar Tagen ausgeliefert. :winken:

*argh* wenn man sich auf die Infos bei Amazon verlässt...

Danke Räubertochter  :winken:
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Räubertochter

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Re: Kristin Cashore - Die Beschenkte
« Antwort #38 am: 18. Februar 2011, 17:27:12 »

*argh* wenn man sich auf die Infos bei Amazon verlässt...

Gern. Die Vorteile des örtlichen Buchhandels gegenüber Amazon müssen ja mal herausgestrichen werden :breitgrins:
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Liebe Grüße,
Verena

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