Ich muss mich auch mal wieder zu Worte melden. Heute habe ich nun das
16. Kapitel beendet und werde vermutlich morgen die letzten Kapitel lesen.
Ich habe teilweise noch immer ziemliche Probleme damit, den Überblick zu behalten und das ist auch ein Kritikpunkt, den ich in meiner Rezi anbringen werde. Dadurch wird das Lesen einfach anstrengend und der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen.
Die Handlung an sich gefällt mir jedoch noch immer recht gut, wenn auch ziemlich verworren. Mittlerweile finde ich es etwas nervig, dass man als Leser permanent nur Andeutungen bekommt aber kaum etwas wirklich aufgeklärt wird. Ich habe ein wenig die Befürchtung, dass sich das negativ auf das Ende auswirken wird. So viele Einzelheiten sind noch unklar, dass das am Ende vermutlich wie das Abarbeiten einer Liste von Fragen wirkt. Ich bin gespannt.
In den letzten Kapiteln ist ja wirklich viel passiert und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Das Auftauchen der Schwester Moons hat mich ziemlich überrascht, tut der Handlung aber wirklich gut. Sie ist nicht ganz so ein eigenartiger Charakter wie Moon und der Schlafwandler (den ich mit seiner Milchsucht einfach nur toll finde

) und verleiht dem Ganzen ein wenig mehr Struktur - zum Glück!
Die Ermittlungsarbeit geht nun endlich voran und zumindest für Moon scheint sich der Nebel etwas zu lichten. Schade nur, dass man als Leser daran wenig teilnimmt. Das ist ein wenig wie bei Agatha Christies Hercule Poirot, der immer erst ganz am Ende seine Gedankengänge offenlegt. Bei dem mag ich das ja, aber hier finde ich es nicht so gut. Dazu ist die Handlung einfach zu komplex.
Ansonsten stimme ich euch zu:
wieso wusste Barabbas von dem Unglück? Ich glaube ja, dass das Moon's alter Partner ist...
Das glaube ich auch. Ich frage mich, ob man am Ende des Buches noch genauso verwirrt ist wie während dem Lesen, oder ob doch einige Dinge aufgeklärt werden, so dass man versteht was genau eigentlich passiert ist. Ich hab das Gefühl, dass ich von den vielen Einzelheiten immer wieder eine Menge vergesse, die vielleicht wichtig sind um den Druchblick zu haben.
Ich denke, dass es mittlerweile recht offensichtlich ist, dass Barabbas der alte Partner Moons ist. Der letzte Besuch in der Zelle war doch ziemlich eindeutig.
Mir geht es wie dir, Meli. Ich vergesse auch viele Kleinigkeiten immer wieder und muss dann, wenn sich die Handlung wieder darauf bezieht, genau nachdenken oder zurückblättern. Das stresst mich echt muss ich sagen. Seufz.
Besonders gespannt bin ich auf die Fortsetzung der Geschichte mit Moons Schwester Charlotte. Wird sie befreit? Überlebt sie? Man darf gespannt sein.
An Spannung mangelt es dem Buch in der Endphase wahrlich nicht. Hoffentlich stellen sich die vielen Handlungsstränge als wichtig heraus und ich muss am Ende nicht erkennen, dass ich mich ganz umsonst durch die Wirren der Handlung gequält habe. Das wäre wirklich ärgerlich. Ich befürchte allerdings, dass mich das Ende nicht gerade vom Hocker reißen wird - positive Überraschungen werden natürlich immer gern akzeptiert.

Ich melde mich dann bestimmt morgen noch einmal mit meinen Eindrücken zu den letzten Kapiteln.
Liebe Grüße
Stephi