So - der Mörder ist gefunden! Jetzt muss ich mir noch das Motiv anhören, das ich mir in groben Zügen allerdings vorstellen kann, und dann kann ich zum nächsten Buch greifen. Ein wenig enttäuscht bin ich ja von der Auflösung - da ist mir etwas zu viel Zufall bei. Aber vielleicht wird auch der "Zufall" auf den letzten Seiten noch etwas weniger zufällig.
Alles in allem bin ich jedenfalls mit
Deon Meyer - Dead Before Dying (Der traurige Polizist) recht zufrieden. Einige kleinere Schwächen hat das Buch zwar - so ist mir ein wenig zu wenig südafrikanischer politischer Hintergrund dabe, wurden einige persönliche Probleme doch ein wenig zu schnell überwunden und so gab es eindeutig zu viele Druckfehler - aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch gut gefallen und ich werde bestimmt mehr von Meyer lesen.

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Die letzten Seiten werde ich gleich im Bett noch lesen und dann eventuell auch mit einem anderen Buch vom SaB noch beginnen, bzw. weitermachen.
Miguel Tavares - Am Äquator hatte ich zwar eigentlich direkt nach dem Anbruch schon
abgebrochen, aber ich habe mich entschlossen, dem Buch noch eine zweite Chance zu geben. Gekauft hatte ich es einzig und allein wegen seiner Weltreisetauglichkeit. Da es keine ins deutsche, Englische oder Skandinavische übersetzte Bücher aus São Tomé und Príncipe gibt, bestellte ich zu einem Buch das dort spielt, obwohl mich der bei Amazon abgedruckte Klappentext nicht ganz überzeugen konnte:
Kurzbeschreibung
Lissabon, 1905. Der portugiesische König unterbreitet Luís Bernardo Valença ein unerwartetes Angebot: Ausgerechnet er, der Bonvivant und ewige Junggeselle, soll Gouverneur der Äquator-Provinzen São Tomé und Príncipe werden. Dort soll er selbst die Vorwürfe der Briten widerlegen, auf den Kakaoplantagen werde Sklavenarbeit geduldet. Voller Abenteuerlust nimmt er diese Herausforderung an und taucht ein in eine fremde, faszinierende Welt, die politische Spannungen bereithält, aber auch eine wunderschöne und gefährliche Frau ...
"Eine wunderschöne und gefährliche Frau" ... so was im Klappentext wirkt auf mich eher als Alarmzeichen. Aber für ein exotisches Land!?! Nun, es wird wohl nicht allzu schlimm werden, redete ich mir ein, als ich den Bestellknopf drückte.
Da hatte ich allerdings nicht sehen können, was sonst noch auf dem Buchrücken steht:
Eine packende Abenteuergeschichte vor exotischem Hintergrund und voll von erotischem Knistern...
heißt es dort, sowie
Ein grandioses, packendes historisches Epos, geschrieben mit ... der prallen Sinnlichkeit der Tropen.

Nein, nein, nein, ganz und gar nicht meine Baustelle!
Aber da die Rezensionen bei
Perlentaucher recht gut ausgefallen waren, machte ich mich vor ein paar Wochen doch ans Lesen. In der U-Bahn, ohne Ersatzbuch in der Tasche sah ich mich gezwungen, 20 Seiten zu lesen, bis ich am Ziel angekommen erst mal in die nächste Buchhandlung stürzen konnte, um alternative Lektüre zu erstehen. Zu schlecht geschrieben erschien es mir - oder eigentlich gar nicht mal sooo schlecht, aber einfach nicht gut, immer wieder stieß ich auf Formulierungen, die leider knapp daneben trafen. Und zu platt erschien mir die Hauptperson auf den wenigen Seiten.
Wenn ich das so schreibe, verstehe ich nicht ganz, wieso ich tatsächlich noch mal zu dem Buch greife. Da kommt wohl mein Masochismus durch

. Oder die Hoffnung, dass mich der Inhalt mit dem misslungenen Stil und
nackenbeißerreifen Szenen versöhnen kann. Und dann möchte ich natürlich auch São Tomé "belesereisen".


der gare du nord oder die gare? Herr Sick hats mir schon beigebracht.
Was sagt der Bastian denn dazu? Würde ich gerne mal wissen, denn ich finde den Titel von Fred Vargas'
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord einfach falsch. Könnte mir allerdings auch vorstellen, dass deutsche Grammatiker da anderer Meinung sind, auch wenn sich mir persönlich dabei die Fußnägel hochrollen.
@Seychella:
Nimm mich bitte aus der Verlosung heraus. Ich besitze das Buch nämlich nicht nur, sondern habe es auch gelesen und sogar - man höre und staune -
rezensiert.