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Autor Thema: Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray  (Gelesen 2804 mal)

Saltanah

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Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« am: 08. August 2009, 00:57:57 »



Inhalt:
Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.
Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.

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schokotimmi

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #1 am: 08. August 2009, 18:20:27 »

Hallöle!

Nun, da ich das Ganze ja angezettelt habe, will ich auch  gleich mal anfangen. Bei bestem Sommerwetter habe ich heute nachmittag das erste Kapitel im Garten gelesen. Ich muss jetzt immer ein wenig hin- und herspringen, es läuft ja noch eine weitere LR an der ich teilnehme, ich hoffe ich komme nicht durcheinander, aber bei  verschiedenen Sprachen wird es wohl gehen.

Der Einstieg viel mir relativ leicht, auch wenn ich mich an die Sprache (ich lese English) erst ein wenig gewöhnen muss, aber das ist immer so und somit auch kein Grund zur Beunruhigung.
Basil ist für mich bis jetzt eine typische Künstlterfigur, die von jugendlicher Muse "geküsst" wurde. Fast schon fanatisch scheint er sein Werk auf Dorian Gray ausgerichtet zu haben. Leider konnte ich die Rolle von "Harry" wie in Basil nennt noch nicht ganz verstehen, warum ist es ihm so wichtig, Dorian kennenzulernen. Nach den ganzen Infos von ihm bin aber auch ich nun gespannt ihn "persönlich" kennenzulernen...

Ich habe die o.g. Ausgabe, hat die noch einer von Euch? Habt ihr euch an den Vorschlag gehalten, die Introduction später zu lesen, oder hab ich das falsch verstanden. Wie auch immer, begonnen habe ich damit nicht.

Jetzt werd ich aber schnell ein bissl Salat und Baguette vorbereiten und dann zum Grillen und Chillen wieder in den Garten verschwinden...hoffentlich ergibt sich die eine oder andere Musezeit um etwas weiter zu lesen.

Viele Grüße
schokotimmi
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Stephi

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #2 am: 08. August 2009, 18:39:45 »

Hallo,

ich habe heute auch begonnen und die ersten beiden Kapitel gelesen. Ich lese eine deutsche Ausgabe.

Bisher gefällt mir das Buch ausgesprochen gut, auch wenn die vielen philosophischen Gedankengänge manchmal nicht ganz einfach waren und ich viele Passagen mehrmals gelesen habe. Inhaltlich erscheinen mir die Aussagen jedoch überwiegend logisch und verständlich und so manches Mal hatte ich das Bedürfnis, das Lesen kurz zu unterbrechen, um genauer über das Gesagte nachzudenken. Das habe ich in der Form nicht oft. Meist kommen die Gedanken dann erst, wenn ich das Buch zur Seite lege.

Das einzige, was ich ein wenig komisch finde, ist zum Teil der Ausdruck, was vermutlich aber an der Übersetzung liegt. Wenn Basil zum Beispiel über Dorian Gray sagt, dass er ihn "lieb hat", finde ich das schon etwas gewöhnungsbedürftig. Na klar wird der Sinn deutlich, aber die Formulierung passt für mich irgendwie nicht zu einem Gespräch unter jungen Männern.

Bezüglich der Figuren selbst stimme ich dir, schokotimmi, zu. Basil erfüllt das Klischee eines Künstlers (besonders auch im zweiten Kapitel) - wunderbar. Der Grund für Lord Henrys Drängen, Dorian kennenzulernen, hat sich mir auch noch nicht wirklich erschlossen. Ich vermute allerdings, dass ihn das Gerede über dessen Schönheit neugierig gemacht hat und er seine "Weisheiten" anbringen wollte, um Dorian aus seiner Traumwelt herauszureißen. Die Frage nach dem Warum ist damit jedoch auch nicht beantwortet. :schulterzuck:

Habt ihr euch an den Vorschlag gehalten, die Introduction später zu lesen, oder hab ich das falsch verstanden. Wie auch immer, begonnen habe ich damit nicht.

Oh, wurde das im Buchvorschlagsthread vorgeschlagen? Falls ja habe ich es überlesen. Tut mir leid. :redface: Entsprechend habe ich mit der Einleitung angefangen, allerdings habe ich sowieso vor, sie am Ende noch einmal zu lesen, da sie anscheinend eh erst durch die Kenntnis des Buches interessant wird.

Soviel dann erstmal von mir. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, werde aber erst morgen weiter lesen. Das Buch scheint ziemlich anspruchsvoll zu sein und da belasse ich es vorerst lieber bei kleineren "Häppchen".  :breitgrins:

Liebe Grüße
Stephi
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schokotimmi

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #3 am: 08. August 2009, 21:15:09 »

Habt ihr euch an den Vorschlag gehalten, die Introduction später zu lesen, oder hab ich das falsch verstanden. Wie auch immer, begonnen habe ich damit nicht.

Oh, wurde das im Buchvorschlagsthread vorgeschlagen? Falls ja habe ich es überlesen. Tut mir leid. :redface: Entsprechend habe ich mit der Einleitung angefangen, allerdings habe ich sowieso vor, sie am Ende noch einmal zu lesen, da sie anscheinend eh erst durch die Kenntnis des Buches interessant wird.

Oh nein, so meinte ich das nicht - in meiner Englischen Ausgabe gibt es eine "Einleitung" vor der "Einleitung" - eine Art Erläuterung zum Stück und zum Autor und in der Präampel wird kurz erläutert was die "Introduction" ist und soweit ich das verstanden habe, das man sie nicht als Einstieg sondern später lesen sollte, wenn man das Stück kennt, um weiterführende Infos zu bekommen - aber manchmal "übersetze" ich auch falsch, darum hab ich das mal in den Raum geworfen...

Ich bin in Kapitel zwei, aber noch nicht sehr weit - Dorian und Lord Henry haben sich nun kennen gelernt und letzter hat gleich eine philosophische "Rede" gehalten - die werd ich aber nochmal lesen um sie besser zu verstehen...

Viele Grüße
schokotimmi
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Stephi

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #4 am: 08. August 2009, 21:20:24 »

Habt ihr euch an den Vorschlag gehalten, die Introduction später zu lesen, oder hab ich das falsch verstanden. Wie auch immer, begonnen habe ich damit nicht.

Oh, wurde das im Buchvorschlagsthread vorgeschlagen? Falls ja habe ich es überlesen. Tut mir leid. :redface: Entsprechend habe ich mit der Einleitung angefangen, allerdings habe ich sowieso vor, sie am Ende noch einmal zu lesen, da sie anscheinend eh erst durch die Kenntnis des Buches interessant wird.

Oh nein, so meinte ich das nicht - in meiner Englischen Ausgabe gibt es eine "Einleitung" vor der "Einleitung" - eine Art Erläuterung zum Stück und zum Autor und in der Präampel wird kurz erläutert was die "Introduction" ist und soweit ich das verstanden habe, das man sie nicht als Einstieg sondern später lesen sollte, wenn man das Stück kennt, um weiterführende Infos zu bekommen - aber manchmal "übersetze" ich auch falsch, darum hab ich das mal in den Raum geworfen...

Ich bin in Kapitel zwei, aber noch nicht sehr weit - Dorian und Lord Henry haben sich nun kennen gelernt und letzter hat gleich eine philosophische "Rede" gehalten - die werd ich aber nochmal lesen um sie besser zu verstehen...

Viele Grüße
schokotimmi

Achso alles klar. Jetzt verstehe ich dich. Dazu kann ich aber leider nichts sagen, weil ich wie gesagt eine andere Ausgabe lese. Vielleicht liest ja noch jemand deine Ausgabe und kann sich dazu äußern.  :smile:

Ja diese "Rede" (sehr passend! :breitgrins:) fand ich auch ziemlich schwer. Ohne mehrmaliges Lesen ging es bei mir auch gar nicht. Vielleicht wird es besser, wenn man sich etwas besser an den Stil gewöhnt hat?! :gruebel:

Liebe Grüße  :winken:
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Liandra

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #5 am: 09. August 2009, 23:00:19 »

Wollte mich nur mal kurz melden - ich bin gerade aus dem Urlaub zurück und habe erst das erste Kapitel gelesen. Von daher werde ich morgen mehr zu sagen wissen!

Ich lese übrigens diese Ausgabe hier:



Leider, leider ist das Buch schon auf Seite 11 am Buchrücken gerissen!  :heul:
Umtauschen kann ich es nicht mehr und morgen werde ich versuchen, die große Lücke zu kleben! Ich hoffe, das haut einigermaßen hin und ist nicht mehr so sichtbar!

LG
Liandra
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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #6 am: 10. August 2009, 10:27:56 »

Ich melde mich jetzt endlich auch mal, am Wochenende war leider sehr viel los, deshalb bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, aber immerhin Kapitel 1 habe ich schon geschafft. Ich habe das Buch schon mehrmals angefangen und jedes Mal nicht zu Ende gelesen, obwohl es mir ganz gut gefällt.
Den Anfang kenne ich also schon so gut wie auswendig und habe beim nochmaligen Lesen keine neuen Erkenntnisse gewonnen. Das Verhältnis zwischen Basil und Dorian Gray finde ich wie immer etwas seltsam. Es kommt fast so rüber, als hätten die beiden eine Liebesbeziehung und nicht nur eine reine Freundschaft.

Ich hoffe mal, dass ich mit eurer Unterstützung das Buch diesmal ganz durchlese  :rollen:
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Liandra

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #7 am: 10. August 2009, 22:06:49 »

Habt ihr euch an den Vorschlag gehalten, die Introduction später zu lesen, oder hab ich das falsch verstanden. Wie auch immer, begonnen habe ich damit nicht.

Bei meiner Ausgabe steht nichts von solch einem Vorschlag.
Am Ende des Buches habe ich einen Kommentar dabei, auf den bin ich auch schon gespannt.
(Den Riss vom Buchrücken habe ich mittlerweile geklebt, Gott sei Dank sieht es gar nicht mal schlecht aus und ich hoffe, dass es hält.)

Der Dialog von Henry, Basil und Dorian finde ich sehr interessant. Es ist viel an Grundsätzlichkeiten hineingepackt. Die Beziehung zwischen den dreien  aber gestaltet sich bald zu einer Eifersuchtssituation, an der Basil wohl am meisten zu knabbern hat.

Besonders betont werden Harmonie von Leib und Seele und natürlich die Jugend. Der Zerfall des Körpers scheint Dorian wohl zum ersten Mal richtig bewusst zu werden. Er war ja regelrecht schockiert von dem Gedanken! Deswegen dann auch der innige Wunsch, „immer jung zu bleiben und dafür das Bild altern zu lassen“.
Wie die Wunscherfüllung umgesetzt werden soll, kann ich mir nun gar nicht vorstellen. Ich kenne den Inhalt dieses Romans so gut wie gar nicht, habe noch nie eine Verfilmung gesehen oder anderweitig Näheres über den Inhalt erfahren. Somit stelle ich mir abstruse Möglichkeiten vor, durch die die Verwirklichung des Wunsches umgesetzt werden könnte.

Lord Henry stört sich ja sehr an dem Wort „immer“ (… was für ein schreckliches Wort. Mich schaudert, wenn ich es höre.), und hier habe ich das Buch auch zur Seite gelegt und nachgedacht, da ging es mir wie dir, Stephi. Ich denke, dieses Wörtchen kommt bei uns im Alltag auch sehr häufig vor, und ist meistens doch nicht gerechtfertigt. So war mir das bisher noch nicht aufgefallen.

Ich habe gerade gelesen, dass Wilde wegen homosexueller Praktiken zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, das wusste ich nicht. Eigentlich weiß ich gar nichts über Wilde, da muss ich noch ein bisschen nachforschen gehen! Auf zu Wiki!

LG
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Nad

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #8 am: 10. August 2009, 22:59:11 »

Hallo zusammen,

auch ich bin dabei, doch leider hatte ich bis jetzt kaum Zeit zum lesen, bin deshalb auch erst mit dem ersten Kapitel durch. Was mir aber gut gefallen hat, bin gut in den Schreibstiel rein gekommen. Lese übrigens diese Ausgabe hier , dort ist auch kein Vorschlag bzw. Vorwort. Vielleicht würde du schokotimmi uns die Introduction wenn du fertig bist ab tippen, wenn die nicht all zu lang ist, Interessieren würde die mich ja schon. Hoffe das ich die nächsten Tage mehr zum lesen komme, und hier mal einen sinnvolleren Beitrag hinzuzufügen kann.

LG Nad :blume:
« Letzte Änderung: 10. August 2009, 23:05:58 von Nad »
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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #9 am: 11. August 2009, 13:28:29 »

Hallo,

ich bin zwar noch nicht viel weiter gekommen, aber ich möchte noch was zur Intoduction sagen. Ich werde sie Euch wohl nicht abtippen, denn sie umfasst 27 Seiten! Ich könnt Euch aber mal die einzelnen Überschiften zur Introduction präsentieren:

General Introduction
1. Before Dorian
2. The Writing and Reception of Dorian Gray
3. The Premise of the Novel
4. The Personalities
5. The Picture and the Book
6. Style and Paradox in Dorian Gray
7. Dorian Gray and the Critics
A Note on the Text
Further Reading

Und ich habe nochmal nachgelesen, da in diesen Erläuterungen viele Dinge verraten werden, wurde daz geraten, diese erst nach der Lektüre zu lesen.

Viele Grüße
schokotimmi
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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #10 am: 11. August 2009, 17:02:46 »

Ich kenne den Inhalt dieses Romans so gut wie gar nicht, habe noch nie eine Verfilmung gesehen oder anderweitig Näheres über den Inhalt erfahren. Somit stelle ich mir abstruse Möglichkeiten vor, durch die die Verwirklichung des Wunsches umgesetzt werden könnte.

Ich finde es schön, wenn man sich selber noch Gedanken machen kann und etwas spekulieren. Mir geht es bei Klassikern oft so, dass ich schon viel zu viel darüber gehört habe und den Großteil der Handlung schon vor dem Lesen kenne. Auch bei Dorian Gray kenne ich schon die gesamte Handlung und das Ende, weil mein Vater mir damals viel über das Buch erzählt hat, als er es gelesen hat.

Lord Henry stört sich ja sehr an dem Wort „immer“ (… was für ein schreckliches Wort. Mich schaudert, wenn ich es höre.), und hier habe ich das Buch auch zur Seite gelegt und nachgedacht, da ging es mir wie dir, Stephi. Ich denke, dieses Wörtchen kommt bei uns im Alltag auch sehr häufig vor, und ist meistens doch nicht gerechtfertigt. So war mir das bisher noch nicht aufgefallen.

Das Wörtchen immer stört mich auch öfter und wenn ich mir Gedanken darüber mache, dass manche Sachen für immer sein sollen oder ich Orte/Menschen/Dinge nie wieder sehen werde, macht mich das immer sehr traurig.
Ich finde, dass das Buch allgemein sehr viel zum Nachdenken über die unterschiedlichsten Themen anregt!

Ich habe inzwischen schon ein ganzes Stück weitergelesen und will meine Gedanken mal aufschreiben, bevor ich weiterlese.

Bis Kapitel 3:
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Bis Kapitel 6:
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Wickie

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #11 am: 11. August 2009, 18:59:01 »

Hallo  :winken:
Ich bin gerade richtig erleichtert, dass ihr auch alle noch nicht so weit seit. Ich war nämlich am Wochenende auf dem Taubertal Festival und bin desshalb kaum zum lesen gekommen.  :redface:
Ich habe bis jetzt das erste Kapitel beendet und das hat mir richtig gut gefallen und auch schon richtig neugierig auf den Rest gemacht.
Die philiosophischen Gedanken in dem Dialog zwischen Basil und Harry fand ich sehr interessant und ich habe genau wie Stephi mehrmals innegehalten um über das Gesagte nachzudenken.
Basil scheint wir ihr schon gesagt habt eine typische Künstlerfigur zu sein. Bei Harry dagegen bin ich mir noch nicht so sicher was ich von ihm halten soll. Im Moment kommt er mir wie ein aldeliger Lebemann vor, der nichts so richtig ernst nimmt.
Auf Dorian Gray bin ich nach der Beschreibung von Basil auch schon richtig gespannt. Für mich hat sich die Beziehung der Beiden auch mehr nach einer Liebesbeziehung als nach einer Freundschauf angehört. Ich bin auf jedenfall mal gespannt wie das noch weiter geht.
Desshalb werde ich mich auch gleich wieder ans Lesen machen.
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Liandra

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #12 am: 11. August 2009, 20:33:40 »

@ Schokotimmi:
 So ein Vorwort habe ich nicht. Mein Vorwort beschränkt sich auf eineinhalb Seiten und ist absolut allgemein gehalten.

@ stephanie_j_h:
Ja, meistens gehe ich auch lieber unbedarft an Bücher heran. Und bei Dorian Gray bin ich nun besonders neugierig.

Spoiler bis Kap. 3:
Ja, das geht mir auch so. Der Einfluss, den Lord Henry auf Dorian nimmt, wirkt so gezielt und berechnend, so dass ich es eigentlich sehr arrogant finde.

Ich bin jetzt bei Kapitel 5 angelangt. Im 3. Kap. hat mir eine Formulierung besonders gut gefallen:
„Schließlich betrat, angetan mit dem Gewand der Gegenwart, die Wirklichkeit in Gestalt eines Bediensteten den Raum, um der Herzogin mitzuteilen, daß ihr Wagen warte.“  :breitgrins:

Der sprachliche Stil dieses Romans erinnert mich so sehr an alte Filme, die ich heute fast nur als „gestelzt“ bezeichnen würde. Heute würde ich solch einen Film nicht mehr bis zum Ende anschauen können! Aber hier im Roman gefällt mir die Art der Dialoge und Beschreibungen.

Dass Lord Henry Dorian mehr oder weniger als
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sieht, passt zu ihm. Er nutzt ihn aus.

So, das war´s für´s erste wieder mal, mal sehen, wie weit ich heute noch lesen werde.


@ Wickie:  :winken:

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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #13 am: 12. August 2009, 23:30:35 »

Hallo,

nach ein paar hektischen Tage habe ich nun auch Kapitel 2 beendet. Da hat Lord Henry Dorian aber mächtig um den Finger gewickelt und beeinflußt. Tja aber was ist es nun - beginnt er endlich nachzudenken, aber wird seine Einstellung negativ beeinflußt und verändert...

Ich bin gespannt wie es weiter geht, aber vorher noch eine Frage, sind Basil und Henry denn auch relativ jung, wie alt schätzt ihr die 3?

Viele Grüße
schokotimmi
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Antw:Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
« Antwort #14 am: 12. August 2009, 23:36:03 »


Ich bin gespannt wie es weiter geht, aber vorher noch eine Frage, sind Basil und Henry denn auch relativ jung, wie alt schätzt ihr die 3?


Dorian ist ja Anfang 20, zumindest glaube ich, dass das erwähnt wurde. Basil und Henry hätte ich jetzt deutlich älter geschätzt, zumindest Henry scheint ja schon länger mit seiner Frau verheiratet zu sein. Ich denke die beiden sind so Ende 30/Anfang 40?
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