
InhaltDas sind die drei Komponenten, die das Leben von Nick und seinem Bruder bestimmen.
Aufgeteilt in 2 Teile erzählt das Buch zuerst von Nick. Dieser wohnt in einem Asyl-Wohnheim, geht jeden Tag ins Fitnesscenter und lässt sich danach von seiner Zimmernachbarin Sofie einen blasen. Dazu füllt er sich mit Alkohol ab und träumt von seiner Exfreundin Ana. Zufällig trifft eines Tages auf Ivan, Anas Bruder, und nimmt diesen unter seine Fittiche.
Gleichzeitig versucht Nicks Bruder, sein Leben in den Griff zu bekommen. Als alleinerziehender Vater eines Jungen im Kindergartenalter ist das gar nicht so leicht, vor allem, wenn man heroinabhängig ist und jeden Tag an der Nadel hängt. Um sich Geld zu beschaffen, steigt er als Dealer in das Drogengeschäft mit ein ...
Meine MeinungJonas T Bengtsson beschreibt wirklich schonungslos das Leben am Abgrund. Nick ist ein abgerühter Kerl, der schnell gewalttätig wird und vor nichts zurückschreckt. Ivan weckt wohl seinen Beschützerinstinkt, denn um ihn kümmert er sich (wenigstens so, wie er sich das vorstellt). Langsam baut er sich wieder ein Leben auf, doch man spürt schon die ganze Zeit, dass es zu einer Katastrophe kommen muss.
Nicks Bruder ist mir irgendwie sympathischer. Er versucht, sich um seinen Sohn Martin zu kümmern und würde dass bestimmt auch super schaffen, wenn er nicht heroinabhängig wär. Trotz der Sucht ist er ein liebevoller Vater (zumindest soweit möglich) und hält Martin von den Drogen weg. Aber auch er bekommt letztendlich nicht die Kurve.
An sich ein Buch, das Menschen am Rande der Gesellschaft zeigt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Hier wird geflucht, gevögelt und geschlägert ohne Sichtschutz. Dabei gelingt es Bengtsson, dass man die Hauptcharaktere trotzdem noch ganz sympathisch findet.
Was mich allerdings genervt hat, war der Schreibstil! Diese halben Sätze gehen einem irgendwann auf den Keks. Als Einstieg finde ich es ja noch ganz gut, aber ein ganzes Buch ... nein, das ist mir dann doch zu viel!
Außerdem fand ich die Geschichte irgendwann zwischendurch ganz schön träge. Alles ist negativ, keiner hat eine Chance im Leben, jeder gerät auf die schiefe Bahn ... naja.
Insgesamt war das Buch okay, aber mehr auch nicht.

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Name geändert. AldawenDanke! 