Meine Meinung:
Zuerst einmal: Ich bin nicht gerade ein Gable-Fan, dieses Buch hat mich aber vom Inhalt her sehr interessiert, also habe ich zugegriffen. Ich habe es nicht bereut!
Es ist von Anfang an sehr spannend aufgebaut, gut gefallen hat mir auch die Unterteilung in die drei Teile. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, ebenso ist die Handlung logisch aufgebaut.
Die historischen Details sind gut und detaillreich beschrieben, ohne langatmig zu werden.
Das Interessanteste des Buches ist aber definitiv das Thema Behinderung, Krankheit und Abnormalitäten im Mittelalter, was sehr schön in eine Geschichte eingebettet wurde.
Gestört hat mich dabei, die ein oder andere Vorhersehbarkeit und die Zufälle, die die Protagonisten erleben. Wenn sie es bedurften, tauchte irgendeine Person auf, die ihre Gebrechen kannten, weil der Schwager, der Nachbar, der Cousin,... genau dieses Leiden ebenfalls hatte.
Nichtsestotrotz, ein thematisch etwas anderer historischer Roman, dem ich

gebe