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Autor Thema: Emily Brontë - Sturmhöhe  (Gelesen 4112 mal)

Saltanah

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Emily Brontë - Sturmhöhe
« am: 04. Juli 2009, 17:01:43 »



Inhalt:
Es geht um das Findelkind Heathcliff, das sich in ein Mädchen namens Cathy verliebt. Als sie sich im Heiratsalter für einen anderen entscheidet, läuft Heathcliff davon. Nach einigen Jahren kommt er jedoch zurück und versucht das Familienerbe hinterlistig an sich zu reißen...

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Hildegunst

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #1 am: 04. Juli 2009, 17:51:13 »

Jippieh, es geht wieder los!  :breitgrins:

Befinde mich momentan mitten in Kapitel 12

Bisher fällt auf jeden Fall auf, dass dieser viktorianische Klassiker einige angenehme bzw. interessante, weil bei von mir in letzter Zeit gelesenen (englischen) Klassikern selten gesehene Merkmale aufweist - allen voran ein wirklich spaßiger Humor, der von quasi in sanften humoristischen Wogen wiegenden Slapstick - Lockwood, der von Wuthering Heightsschen Haustieren angegangen wird - bis hin zu einer nachgeradezu herzerwärmenden kindlichen Freundschaft, die sich über familiäre und somit, aus Sicht der Kinder zumindest, gesellschaftliche Normen hinwegsetzt und dadurch eigene normative Grundsätze schafft und die, und damit wären wir bei der Verbindung dieser Freundschaft zum omnipräsenten Humor, sich stetig lustig macht über die verweichlichten, verzogenen und alles in allem schlicht perfekt geeigneten und von der Autorin zu erheiternden Witzfiguren gemachten Linton-Bälger - hervorragend wird diese Burleske bzw. auch das innige Verhältnis von Heathcliff und Cathy ja auch getragen von der zweiten Ich-Erzählerin und charmanten Nelly Dean, die - insbesondere für damalige Verhältnisse und Sitten, möchte man meinen - wirklich sehr nonchalant, finassierend und einfach sympathisch vorgeht, wenn es darum geht, Heathcliff zu zeigen, was er an Cathy hat und wie er es ihr zeigen kann oder einfach, wenn sie selbigen dabei unterstützt, dem lieben Edgar Linton mit Lebensmitteln aller Art deftig einzuheizen!

Auf jeden Fall gefällt mir dieses altbekannte Konzept zweier Erzählstränge, die durch zwei Erzähler der Ich-Perspektive aufgebaut werden, wobei der eine die eigentliche Geschichte, die in der Vergangenheit spielt, in der Gegenwart dem zweiten wiedergibt, sodass ein Perspektivenwechsel auch stets einen Zeitsprung vor oder zurück mit sich bringt - des Weiteren erhält der eigentliche Plot natürlich beim Sprung in die Gegenwart, sprich ins Geschehen zwischen Mr. Lockwood und Nelly Dean, stets eine gar nicht unwillkommene Auflockerung, die überdies ebenfalls recht amüsant ist angesichts der Tatsache, wie sehr Lockwood auf die Fortführung der Erzählungen Nellys drängt und somit eben die Interessen des Lesers in hervorragender Weise vertritt! :breitgrins:



« Letzte Änderung: 04. Juli 2009, 17:53:01 von Hildegunst »
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bumbelbee

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #2 am: 04. Juli 2009, 23:00:28 »

Jippieh, es geht wieder los!  :breitgrins:

Befinde mich momentan mitten in Kapitel 12

@Hildegunst
Mitte Kapitel 12! :entsetzt:
Ich hab es grade mal bis zu Kapitel 4 geschafft und du bist in deinem ersten Posting schon wieder so weit... :redface: Ich ahne eine Wiederholung der Dracula LR, in der du als erster das Buch beendet hast.   :grmpf: :breitgrins:

Erste Eindrücke folgen wohl etwas später bzw. erst morgen, weil ich im Moment so gar keine Zeit zum Schreiben habe... :winken:
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Hildegunst

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #3 am: 05. Juli 2009, 08:18:49 »

Irgendwo in Kapitel 17  :redface:

Es ist aber auch wirklich, nachdem sich die gesellschaftlich-konstellativen Verhältnisse zwischen Wuthering Heights und Thrusscross Grange erstmal geklärt haben, nur um dann wieder völlig ungeahnte Konsequenzen loszutreten... und dabei nimmt das Ganze dann beinahe shakespeareeske Dia- und vor allem Monologe an und das Ganze nach wie vor in dieser veritablen Erzählweise der aufrechten Nelly Dean, wirklich auf- und anregend, das Ganze!

Gerade bei den Ausbrüchen und regelrecht morbiden Gedankengängen Heathcliffs muss ich ständig an Thursday Next und diesen "Preis für den miesesten Typen" oder wie der auch immer genau hieß denken, den Heathcliff im vierten Band bzw. in der BuchWelt generell ständig verliehen bekommt, immer eine Nasenlänge vor Hamlet!  :breitgrins:
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Cookie

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #4 am: 05. Juli 2009, 12:17:29 »

Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich schreiben soll:

@Hildegunst
Was?! Kapitel 12/17 schon? So macht das keinen Spaß  :tse:
 :zwinker:

oder
@Hildegunst
Schon wieder ein neues Avaterbild? Verwirr uns doch nicht immer so!  :spinnen: :breitgrins:

Nunja, ich bin mittlerweile sogar schon bei Kapitel 2 angekommen.  :rollen: Auf alle Fälle bin ich positiv überrascht, wie angenehm Frau Brontë schreibt und wie viel Humor jetzt schon durchschimmerte. Hoffentlich komme ich heute noch zum weiterlesen.
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Lesen, lesen, immer nur lesen und darüber die eigene erbärmliche Existenz vergessen! ~ Hildegunst von Mythenmetz
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Juggalette

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #5 am: 05. Juli 2009, 18:08:10 »

Hallo ihr Lieben!  :winken:

Endlich habe ich ein bisschen Zeit gefunden und kann nun auch meinen Senf dazugeben, auch wenn's nicht viel ist.  :breitgrins:

Ich lese die englische Penguin Classics Ausgabe.
Bis jetzt bin ich bis zu Kapitel 2 gekommen und muss leider zugeben, dass ich einige Probleme mit der englischen Sprache habe, da doch eine Menge an Adjektiven gebraucht wird, die ich entweder noch nie gehört, oder deren Bedeutung ich wieder vergessen habe...und ich bin keine Wörterbuchnachschlagerin.  :rollen:

Die größten Schwierigkeiten machen mir z.B. die Sätze von Joseph, die meinen Lesefluss noch mehr verlangsamen. Hier ein kurzes Beispiel:

"Whet are ye for?" he shouted. "T' maister's dahn i' t'fowld. Goa rahnd by th' end ut' laith, if yah went tuh spake tull him."
"Is there nobody inside to open the door?! I hallooed, responsively.
"They's nobbut t' missis; and shoo'll nut oppen't an ye mak yer flaysome dins till neeght."


Daher kann ich bis jetzt leider nicht behaupten, dass ich die Sprache einfach finde und deswegen werde ich wohl auch eine derjenigen sein, die vermutlich ewig brauchen werden um das Buch auch fertig zu lesen.  :breitgrins:

Bis jetzt finde ich die Situation auf Wuthering Heights eigenartig. Das Verhalten der Leute ist seltsam bzw. unhöflich und ich kann die verschiedenen Charaktere noch nicht so wirklich einschätzen. Aber ich hoffe, dass sich das noch ändert und ich eventuell mit Hilfe eurer Postings meine Lücken füllen kann.

Das war's erstmal von mir.
Lg, Jugga :blume:




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Hildegunst

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #6 am: 05. Juli 2009, 20:58:40 »

Hallo ihr Lieben!  :winken:

Endlich habe ich ein bisschen Zeit gefunden und kann nun auch meinen Senf dazugeben, auch wenn's nicht viel ist.  :breitgrins:

Ich lese die englische Penguin Classics Ausgabe.
Bis jetzt bin ich bis zu Kapitel 2 gekommen und muss leider zugeben, dass ich einige Probleme mit der englischen Sprache habe, da doch eine Menge an Adjektiven gebraucht wird, die ich entweder noch nie gehört, oder deren Bedeutung ich wieder vergessen habe...und ich bin keine Wörterbuchnachschlagerin.  :rollen:

Die größten Schwierigkeiten machen mir z.B. die Sätze von Joseph, die meinen Lesefluss noch mehr verlangsamen. Hier ein kurzes Beispiel:

"Whet are ye for?" he shouted. "T' maister's dahn i' t'fowld. Goa rahnd by th' end ut' laith, if yah went tuh spake tull him."
"Is there nobody inside to open the door?! I hallooed, responsively.
"They's nobbut t' missis; and shoo'll nut oppen't an ye mak yer flaysome dins till neeght."


Daher kann ich bis jetzt leider nicht behaupten, dass ich die Sprache einfach finde und deswegen werde ich wohl auch eine derjenigen sein, die vermutlich ewig brauchen werden um das Buch auch fertig zu lesen.  :breitgrins:

Bis jetzt finde ich die Situation auf Wuthering Heights eigenartig. Das Verhalten der Leute ist seltsam bzw. unhöflich und ich kann die verschiedenen Charaktere noch nicht so wirklich einschätzen. Aber ich hoffe, dass sich das noch ändert und ich eventuell mit Hilfe eurer Postings meine Lücken füllen kann.

Das war's erstmal von mir.
Lg, Jugga :blume:

Das wollte ich auch noch anmerken, der Diener Joseph vom WH-Anwesen schafft einen echt total!  :ohnmacht:

Im weiteren Verlauf streut er ab und an mal normal (geschriebene) Wörter ein oder man erkennt manche von diesen merkwürdigen Gebilden, aber zum Glück spricht er nie größere Monologe, da wäre man glatt versucht, die einfach zu überspringen..

Zum sonstigen Sprachbild würde ich sagen, dass ich es eigentlich ziemlich einfach finde, ich lese diese Ausgabe hier, dieselbe, in der ich das Gros meiner englischen Klassiker besitze:



@ Witchcookie

Tut mir ja leid, die Geschichte ist aber wirklich mitreißend!  :breitgrins:
Aber keine Angst, ich werd mir ein, zwei Parallellektüren suchen in Deutsch und Englisch, das wird mich hoffentlich ausbremsen.

Zum Thema Avatar, wenn man so herrliche Bildchen von Mozart bzw. Twain hat, kann man sich halt - gesetzt den Fall, man entscheidet sich überhaupt - nicht lange gegen das jeweils andere entscheiden..

P.S.
Der jetzige Avatar wäre dann Twain, nicht Mozart.  :breitgrins:
« Letzte Änderung: 05. Juli 2009, 21:01:21 von Hildegunst »
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bumbelbee

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #7 am: 05. Juli 2009, 21:42:22 »

Hallo!  :winken:

Ich bin fertig mit Kapitel 4.
Also, ich lese diese Ausgabe von Penguin Books:


Und ich muss sagen das Cover finde ich wirklich sehr hübsch.  :zwinker:
Aber auch der Inhalt ist beeindruckend gut, Emiliy Bronte schreibt ausgezeichnet und sehr mitreißend. Obwohl mir auch aufgefallen ist, dass sie sehr viele ausgefallene Adjektive verwendet, von denen ich ungefähr die Hälfte nicht kenne, lassen gerade diese Beschreibungen das Geschehen so unglaubig lebendig erscheinen.
Die feine Ironie in manchen Passagen hat mich schon des Öfteren zum Lachen gebracht.  :breitgrins:
In den ersten beiden Kapiteln entsteht eine geheimnisvolle, düstere Stimmung, vor allem aufgrund des merkwürdigen Verhaltens der Bewohner von Wuthering Heights. Obwohl der Erzähler, Mr Lockwood, immer freundlich bleibt, sind seine unfreiwilligen Gastgeber äußerst unhöflich und grob. Ich würde die häuslichen Szenen zudem auch als "unkonventionell" bezeichnen, denn eigentlich wurde gutes Benehmen in der Regency sehr hoch angeschrieben, viele der hier beschriebenen Buchcharaktere verhalten sich jedoch völlig gegensätzlich zu dem damaligen Ideal des Gentleman.
Dazu fällt mir ein Zitat ein:
Zitat
"They are not mine, " said the amiable hostess more repellingly than Heathcliff himself could have replied.

Im dritten Kapitel wird Lockwood in ein normalerweise für alle verbotenes Zimmer geführt und verbringt dort die Nacht unter Alpträumen. Allerdings wird die Neugier des Lesers entfacht, als er auf die Tagebücher der bis dahin unbekannten Catherine stößt. Die Geistererscheinung und Heathcliffs überraschender Gefühlsausbruch verwirren zusätzlich.

Nichts in Wuthering Heights ist wie es scheint und erst im 4.Kapitel wird der Leser ein wenig in das Vergangene eingeweiht. Catherine Linton ist die Ehefrau von Heathcliffs verstorbenen Sohn. Es bleibt aber unklar, ob sie diesselbe Catherine, die die Tagebücher geschrieben hat, ist oder nicht. Höchst wahrscheinlich ist sie es jedoch nicht, denn ihr Alter und auch Heathcliffs Abneigung ihr gegenüber passen sonst nicht ins Bild. Außerdem würde Heathcliff wohl kaum denken sie wäre ein Geist, wenn sie nicht bereits tod wäre.
Außerdem wird in diesem Kapitel Heathcliffs Kindheit durchleuchtet und danach stellt sich einem unweigerlich die Frage wie er, ein mittelloses Zigeunerkind, die alte Familie der Earnshaws aus ihrem rechtmäßigen Heim vertrieben habe, denn es besteht kein Zweifel an Heathcliffs späterem Eigentum von Wuthering Heights und Thrushcross Grange.

Bestimmt geht es noch spannend weiter! :breitgrins:

Übrigens, diesen Satz Cathys fand ich sehr lustig: :zwinker:
Zitat
"I could not bear the employment. I took my dingy volume by the scroop, and hurled it into the dog-kennel, vowing I hated a good book.

@Juggalette
Ich hatte auch einige Schwierigkeiten mit Joseph und ich hoffe, dass nicht mehr Charaktere in seinem Dialekt sprechen werden, denn es ist nicht immer besonders leicht sich alles zusammen zu reimen... :gruebel:

LG
bumbelbee
« Letzte Änderung: 06. Juli 2009, 11:29:18 von bumbelbee »
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nanu?!

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #8 am: 05. Juli 2009, 23:05:52 »

Ich habe auch erst zwei Kapitel geschafft. Leider habe ich am Wochende die wenigste Zeit zum lesen.
Mir gefällt wie Bronte Wuthering Heights und seine Bewohner beschreibt. Lockwood scheint mit seinen feinen Manieren und seiner gepflegten Aussprache total fehl am Platze zu sein. Die Bewohner von Wuthering Heights wollen ihm das auch spüren lassen? Aus ihnen bin ich auch noch nicht schlau geworden. Wer wie zu wem steht, aber nach zwei Kapiteln ist das sicher normal. Wenn ich Lockwood wäre, würde ich jedenfalls einen großen Bogen um Wuthering Heigths machen.

Ich denke das ich morgen ein wenig mehr Zeit finden werde, weiterzulesen.

Grüßle Nanu?!
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Nad

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #9 am: 06. Juli 2009, 08:06:43 »

Morgen zusammen,

auch ich habe erst das zweite Kapitel beendet, da ich am WE arbeiten musste. Ich lese eine etwas ältere Insel Ausgabe, Leinen mit Lesebändchen von 1992.

Die Verhältnisse der Personen zu einander ist nach zwei Kapitel wirklich nicht richtig zu durchsteigen, es wird ja auch keiner richtig Vorgestellt. Mr. Lockwood muss immer so halb selbst erraten, wer wer ist und mit wen er wie verbunden ist, und macht da natürlich den ein oder anderen Fehler. Also ich blicke noch nicht ganz durch.  :confused:
Ansonsten gefällt es mir wie Bronte schreibt, auch ihr Humor.

LG Nad
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JaneEyre

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #10 am: 06. Juli 2009, 16:28:29 »

Hallo Ihr Lieben,

bin bei Kapitel 3 - konnte nur abends im Zug lesen - vorher war ich wandern. Mehr dazu morgen.  :breitgrins:
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nanu?!

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #11 am: 06. Juli 2009, 22:20:38 »

Kapitel 3 - 4

Na, da hat der arme Lockwood ja eine Nacht hinter sich gebracht. Mir gefiel diese Catherine und ihre Tagebucheinträge. Und dann als Lockwood einschlief und diesen Albtraum von ihr hatte. Ob das Haus verflucht ist. Scheinbar war es für Heathcliff ja keine große Neuigkeit wenn er sich gleich an das Fenster stellt um nach ihr zu rufen. Vielleicht ist Heathcliff ja erst nach Catherines Tod so unausstehlich geworden? Ich hoffe es wird noch über sie erzählt, denn das macht mich jetzt so richtig neugierig.
Lockwood jedenfalls hat sich geschworen, kein drittes mal unangekündigt auf Wuthering Heights aufzutauchen. Das würde ihm auch besser bekommen. Ganz verwundert war ich, als man ihm doch half, nach Hause zu finden. Gut, man hat ihn nur die Hälfte vom Weg geholfen, aber immerhin.
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JaneEyre

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #12 am: 07. Juli 2009, 11:19:56 »

Hallo zusammen  :winken:

Bei der deutschen Übersetzung war als Fußnote angemerkt, dass Joseph wohl einen sehr argen Dialekt hat, kann mir vorstellen, dass das schwer zu lesen ist.

Der Beginn mit dem Besuch von Lockwood bei Heythcliff ist ja schon mal sehr heftig und nicht besonders freundlich. Anscheinend ist das so Sitte, aber Lockwood lässt sich nicht irritieren und lädt sich gleich nochmals für den nächsten Tag ein. Dass ihm dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht und niemand ihn nach Hause geleiten kann ist natürlich nicht toll für ihn. Dann noch die Nacht in dem "verbotenen Zimmer" - köstlich, ich konnte es direkt vor mir sehen wir er seine Albträume hatte.
Weiß nicht wann ich die Woche wieder dazu komme, hab einfach viel zu tun und dann die Vorbereitungen für den Urlaub uffz.... Aber mal sehen vielleicht schaffe ich es ja.
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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #13 am: 07. Juli 2009, 11:26:35 »

Ich komme momentan auch so gar nicht zum Lesen, aber zumindest habe ich meine Einleitung und das 1. Kapitel schon mal gelesen.

Heathcliff ist ja ein richtiger Unsymphath, ich bin wirklich gespannt zu erfahren, was ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er jetzt ist.

Ich bin ganz froh, dass die meisten auch noch nicht so weit gelesen haben, dann macht es nicht so viel, wenn ich ein bisschen hinterher bin  :smile:
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Nad

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Antw:Emily Brontë - Sturmhöhe
« Antwort #14 am: 08. Juli 2009, 06:56:47 »

:morgen:,

Habe gestern noch bis Kapitel 7 gelesen. So langsam steige ich bei den Familien Verhältnissen durch, wer wer ist und wer mit wem wie in Verbindung steht. Dabei hat mir ein kleiner Familien Stammbaum am Ende meines Buches geholfen, habt ihr auch alle so einen in euren Ausgaben?
Mr. Lockwood läßt sich von Mrs. Ellen Dean über seine Nachbarn aufklären, da sie früher für diese gearbeitet hat. Dabei kommt raus das Heathcliff ein Findelkind war, und gar nicht wirklich von der Familie abstammt.

So, muss jetzt erst einmal zur Arbeit, komme dann erst morgen wieder zum lesen.

LG Nad  :regen:
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