Hey

ich konnte mich heute endlich auch intensiver mit dem Schrecksenmeister beschäftigen und bin mehr als einfach nur begeistert von der Geschichte

Ich schleppe übrigens auch das dicke Hardcoverbuch in der Bahn mit mir herum, aber das Lesen entschädigt für die Schwere des Buches

Außerdem freue ich mich auch immer sehr über die vielen Illustrationen, die wirklich mal wieder sehr gelungen sind. So macht das Lesen gleich noch viel mehr Spaß!
Ich bin heute bis zur
kleinsten Geschichte von Zamonien gekommen und obwohl noch viele Seiten vor mir liegen, habe ich schon wehmütig daran gedacht, dass es wohl nicht mehr so lange dauert bis die letzte Seite gelesen sein wird...
Zunächst bin ich übrigens auch davon ausgegangen, dass
Eißpin eine Schreckse ist und habe mich daher doch sehr darüber gewundert, dass er seine eigene Art verfolgt. Aber klar, der Titel Schrecksenmeister muss natürlich nicht bedeuten, dass er auch eine Schreckse ist.

Nun interessiert mich aber noch, warum er denn die Schrecksen so besessen verfolgt. Da muss doch mal was vorgefallen sein... Andererseits wird auch erwähnt, dass er durch seine arge Verfolgung kaum noch Arbeit mit den Schrecksen hat und somit seine Zeit fast vollständig seinen alchimistischen Studien widmen kann. War das aber sein einziges Ziel der Schrecksenverfolgung? Nun hat er einen Beruf, bei dem ihn keiner sagen kann, dass er ihn nicht gründlich macht und muss trotzdem kaum etwas machen und kann sich seinen Vorlieben hingeben. Aber ich gehe trotzdem davon aus, dass mehr dahinter stecken muss bei seiner extremen Verfolgung der Schrecksen...
Die Rolle von Eißpin finde ich bisher am Interessantesten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich einfach nur schlecht ist, wie es wohl die Einwohner von Sledwaya von ihm denken. Ich habe die Hoffnung, dass irgendwo auch er ein gutes Herz versteckt hat

Gefühle scheint er jedenfalls zu kennen, sonst hätte er wohl nicht geweint. Da bin ich auch schon ganz neugierig geworden und möchte wissen, warum er geweint hat!
Nachdem ich die kulinarischen Hochgenüsse nur erlesen durfte, habe ich unglaublichen Appetit auf Lachs bekommen, so dass ich mir heute wirklich noch Lachs gekauft habe

Ich kann aber nicht so gut wie Eißbin kochen, aber mir fehlen auch die gewissen Kräuter um die Vorstellung zu kommen, dass ich ein Fisch wäre, während ich Fisch esse. Die Idee finde ich einfach unglaublich lustig!

Bei
Schuhu muss ich mich beim Lesen ein wenig konzentrieren, ansonsten überlese ich die Fehler und damit würde eine doch sehr prägnante und lustige Eigenschaft von Schuhu verloren gehen.
An diesen Stellen, wenn Schuhu spricht, lohnt sich das Hörbuch bestimmt besonders. Ich stelle es mir doch sehr lustig vor, wenn Dirk Bach die Dreher von Schuhu sprechen muss. (Ich gehe jetzt einfach mal mutig davon aus, dass auch dieses Buch von Dirk Bach gelesen wird... weiß es aber nicht)
Ein wenig erinnert mich die Geschichte an Rumo. Schließlich spielen in beiden Büchern Tierwaisen die Hauptrolle, die ihren Weg durchs Leben finden müssen. Das ist aber nicht negativ gemeint, schließlich ist Rumo bisher mein Lieblingsbuch von Walter Moers!
Viele Grüße
foenig