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Autor Thema: Robert Harris - Ghost  (Gelesen 462 mal)

iris2508

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Robert Harris - Ghost
« am: 13. Juni 2009, 21:06:51 »



Der britische Ex- Premierminister Adam lang will seine Memoiren veröffentlichen. Nach dem dubiosen Tod seines Ghostwriters recherchiert dessen Nachfolger genauer als verlangt und macht eine Entdeckung, die zu einem weltpolitischen Chaos führen kann.

Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte rein zu finden. Sie wird in der Ich-Form erzählt, vom nachfolgenden "Ghostwriter", und zwar auf der Basis, als erzähle er die "wahre" Geschichte, so wie es wirklich war. Es geht eigentlich sehr ruhig zu, keine dramatischen Geschehnisse, eher auf der nachdenklichen Ebene. Ich denke auch, dass der Erzähler ein kleines Alkoholproblem hat, lässt keinen Gelegenheit aus sich einen Scotch oder Brandy reinzuziehen und soll wohl humorvoll rüberkommen, was ich aber eher schwach fand.Immer wieder weist er daraufhin, das "wenn er zu diesem Zeitpunkt geahnt hätte, oder die oder jenes nicht getan hätte"- mit der Zeit wird es nervig.
Am Ende gibt es eine Wende, die, naja man sich vieleicht schon denken konnte...
Es war nicht eins meiner liebsten Bücher, aber auch nicht eins der schlechtesten

 3ratten

EDIT: Betreff angepasst und Amazonlink repariert. LG, Saltanah
« Letzte Änderung: 25. Juni 2009, 16:10:40 von Saltanah »
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Cuddles

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Re: Robert Harris - Ghost
« Antwort #1 am: 01. Oktober 2010, 17:25:54 »



Robert Harris ist einer der Autoren, zu denen ich immer wieder gerne greife, und der sich auch im Original gut lesen lässt, deswegen habe ich auch bei „The ghost writer“ bedenkenlos zur englischen Originalausgabe gegriffen. Er schafft es tatsächlich, das Genre des Politthrillers, zu dem ich normalerweise nicht greife, so zu verarbeiten, dass ich die Seiten nur so verschlinge. Ich kann gar nicht genau sagen, wie Harris das macht, aber ich finde seinen Schreibstil so mitreißend, auch wenn nicht die Handlung nicht vor Action trotzt. Bei „The ghost writer“ kam noch hinzu, dass ich den Großteil des Geschehens schon durch die Verfilmung kannte und daher diesbezüglich keine Überraschungen erlebt habe. Dennoch war das Buch so spannend geschrieben, dass ich es innerhalb weniger durchgelesen hatte. Großartig finde ich, dass der Name des Ghostwriters nie erwähnt wird  – so wie der Leser im wirklichen Leben normalerweise auch nie den Namen eines Ghostwriters weiß, wenn er ein Buch von ihm liest. :zwinker:

Die Verfilmung kann ich übrigens auch sehr empfehlen. Sie hält sich größtenteils an die Romanhandlung, nur das Ende wurde etwas überspitzter dargestellt.

Fazit:
Ein solider, spannender Politthriller. Harris könnte einer meiner Autobuy-Autoren werden.

4ratten

Annabas

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Re: Robert Harris - Ghost
« Antwort #2 am: 14. Juni 2011, 19:12:13 »

Die Verfilmung kann ich übrigens auch sehr empfehlen. Sie hält sich größtenteils an die Romanhandlung, nur das Ende wurde etwas überspitzter dargestellt.

Das kann ich jetzt bestätigen. Im Buch habe ich das Ende nicht ganz so eindeutig empfunden wie im Film - wobei es im Film natürlich der Knaller war, jedenfalls für mich. Ich blieb eine ganze Weile mit heruntergefallener Kinnlade im Saal sitzen und dachte "nein, das kann jetzt nicht der Schluss gewesen sein".    :breitgrins:

Auf jeden Fall ist das Buch eine Empfehlung wert! Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich mich bei den vielen Namen und (scheinbar) verworrenen Beziehungen zurecht gefunden habe, aber das Buch war jede Minute spannend.   :daumen:

Viele Grüße von Annabas   :winken:
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:blume:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)
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Cuddles

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Re: Robert Harris - Ghost
« Antwort #3 am: 14. Juni 2011, 19:34:58 »

Die Verfilmung kann ich übrigens auch sehr empfehlen. Sie hält sich größtenteils an die Romanhandlung, nur das Ende wurde etwas überspitzter dargestellt.

Das kann ich jetzt bestätigen. Im Buch habe ich das Ende nicht ganz so eindeutig empfunden wie im Film - wobei es im Film natürlich der Knaller war, jedenfalls für mich. Ich blieb eine ganze Weile mit heruntergefallener Kinnlade im Saal sitzen und dachte "nein, das kann jetzt nicht der Schluss gewesen sein".    :breitgrins:

Also sahst du ungefähr so aus:  :boah: :zwinker:

Ich fand den Schluss auch sehr überraschend und das kommt nicht mehr häufig vor, da ich immer irgendwie mit allem rechne. :breitgrins: Aber dieser Film (und das Buch natürlich, aber den Film kannte ich zuerst) haben das super hingekriegt.

Annabas

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Re: Robert Harris - Ghost
« Antwort #4 am: 14. Juni 2011, 20:18:32 »

Also sahst du ungefähr so aus:  :boah: :zwinker:

Ziemlich genau so.   :breitgrins:
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