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Autor Thema: Kate Morton - Der verborgene Garten  (Gelesen 2875 mal)

suray

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #30 am: 02. Juli 2010, 23:19:19 »

Von diesem Buch hatte ich von einer Kollegin gehört, das es gut sein soll. Und nachdem ihr das hier auch bestätigt, habe ich es mir jetzt bestellt. Ich benötige nämlich noch gute Urlaubslektüre!  :smile:

Gruß suray
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Gruß suray

Kirsten

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #31 am: 03. Juli 2010, 05:59:09 »

Hallo!

@suray: da ist Der verborgene Garten eine gute Wahl :winken:

Liebe Grüße
Kirsten
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Annabas

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #32 am: 11. Juli 2010, 20:33:37 »


Kate Morton – Der verborgene Garten
Übersetzer: Charlotte Breuer und Norbert Möllemann



Inhaltsangabe:

Als die Australierin Cassandra sich nach der Beerdigung ihrer geliebten Großmutter Nell mit ihren Tanten unterhält, erzählen diese ihr das Familiengeheimnis: Nell war gar nicht die leibliche Tochter der Urgroßeltern, sondern ein Kind, das eines Tages am Hafen gefunden wurde, die Habseligkeiten in einem kleinen Kinderköfferchen verstaut. Ihre Herkunft wurde nie geklärt. Doch als Cassandra von Nell ein Haus in Cornwall erbt und aus den Tagebüchern ihrer Großmutter erfährt, dass diese bereits vor dreißig Jahren eine intensive Suche nach ihren Eltern durchgeführt hatte, ist ihre Neugier geweckt. Sie reist nach Cornwall, um die Suche zu Ende zu bringen ...

Der erste Satz:

„Es war dunkel in der Ecke, aber das kleine Mädchen tat, was man ihm befohlen hatte, und blieb in seinem Versteck hocken.“

Meine Meinung zum Buch:

Wer Bücher um Familiengeheimnisse mag, wird mit dieser Geschichte bestens bedient. Das ist ein richtig schöner Schmöker für lange Abende.

Mit mehreren Handlungssträngen, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, erzählt die Autorin einen spannenden Roman. Durch die unterschiedlichen Perspektiven lernt man die Hauptpersonen und ihre Gedanken und Gefühle sehr gut kennen, so dass man immer nachvollziehen kann, warum eine Person gerade dies und nichts anderes tut oder sagt.

Allerdings wäre es in meinen Augen besser gewesen, wenn sich die Autorin auf zwei oder drei Handlungsstränge beschränkt hätte. Doch es werden im Lauf des Buches immer mehr und sogar einige der Nebenfiguren bekommen einen (wenn auch kurzen) eigenen Faden in der Geschichte. Das war in meinen Augen unnötig und riss mich aus dem Lesefluss heraus. Außerdem ist es bei mir meistens so, dass mich ein Handlungsstrang mehr interessiert als die übrigen, die ich dann nur noch flüchtig lese. So war es auch hier.

Zu den Personen habe ich schnell Zugang gefunden, nur mit Cassandra wurde ich nicht warm. Aber bei den vielen anderen, faszinierenderen Protagonisten machte das nichts aus.

Das Buch liest sich fast von alleine, ich hatte die 600 Seiten innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es ist spannend, die Ergebnisse von Cassandras Suche mit den Erlebnissen von Eliza und Rose in der Vergangenheit zu verbinden und zu spekulieren, wer nun Nells Eltern sind und wie sie auf das Schiff nach Australien kam.

Meine Bewertung: 3ratten       :marypipeshalbeprivatmaus:

Viele Grüße von Annabas    :winken:
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HoldenCaulfield

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #33 am: 12. Juli 2010, 10:09:13 »

Interessant ich mochte an diesem Roman vor allem auch Cassandras Suche.^^
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Stormy

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #34 am: 12. August 2010, 16:53:43 »

Das klingt ja spannend, kommt natürlich auf meine Liste...  :smile:

Habe gestern im Zug eine Frau gesehen, die die englische Ausgabe liest, und war schon vom Titel fasziniert. "The Forgotten Garden", das hat so etwas Magisches, ganz ohne Trolle, Elfen, Drachen oder anderweitige fernab-der-Vorstellungskraft-Gestalten.

Danke für die schönen Rezis.
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Frau 32

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #35 am: 20. August 2010, 09:21:33 »

Ich hab das Buch kürzlich in einem Blog entdeckt und es gleich auf meine Wunschliste gesetzt. Ich finde, es klingt sehr interessant.

lg, Frau 32
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suray

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #36 am: 27. August 2010, 16:31:31 »

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen - einfach ganz wunderbar! Ich konnte es gar nicht weglegen, so hat mich die Familiengeschichte in ihren Bann gezogen!

Ich gebe dem Buch 4ratten

Gruß suray
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Gruß suray

Schokomaus

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #37 am: 30. März 2011, 20:25:38 »

Ich weiß noch nicht, ob ich weiterlesen möchte. Ich bin jetzt auf S. 85 (Kapitel 8), und fühle mich unzufrieden.
Für mich ist es derart unglaubwürdig - und vor allem verletzend und egoistisch allen anderen Personen gegenüber - dass Nell sich nach der Offenbarung ihres Vaters Hamish zurückzieht und all ihren Liebsten vor den Kopf stößt.
Kapiert sie denn nicht, dass sie bedingungslos geliebt wird? Von ihren Schwestern, von ihrem Verlobten, von ihren Eltern, einfach von allen. Es ist sicherlich schwer, mit einer solchen Tatsache konfrontiert zu werden, die sie an ihrem 21. Geburtstag erfährt, aber mit der Liebe und Zuneigung so vieler Menschen und nach einer Zeit des Aufwachsens in einer solch schönen, glücklichen Welt kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass der Charakter derart ins Bodenlose fällt und so blind und rücksichtslos handelt.

Außerdem fällt es mir sehr schwer, eine Bindung zu den Personen aufzubauen. Ich habe noch zu keinem Charakter einen Zugang gefunden, sie scheinen allesamt blass und unwichtig zu sein.
Vielleicht versuche ich heute abend noch, ein oder zwei Kapitelchen zu lesen; dieses Buch wurde ja in den Himmel gelobt, u.a. von der Kundin in der Buchhandlung, die neben mir stand, als ich das Buch in die Hand nahm und es studierte.
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Apfelkuchen

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #38 am: 31. März 2011, 08:14:34 »

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und war begeistert. Gerade der Aufbau gefiel mir, das immer wenn ein Puzzlestück geklärt wurde, dies aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. So passen sich für mich die Zeiten aneinander an und ergeben ein gesamtes Bild.

Unzufrieden war ich mit der Beschreibung des Onkels und manche andere Personen waren für mich überflüssig, zum Beispiel der Bruder von Christian. Und die Menge der Nebenpersonen war teilweise etwas unübersichtlich.

@ Schokomaus
Ich kann schon verstehen, das sich Nell zurückgezogen hat. Natürlich wurde sie von allen noch genauso geliebt wie vorher. Aber die Grundlage hat sich für sie komplett geändert. Es ist eben nicht ihr Vater, sondern ein Mann, der so getan hat als ob er es sei. Er hat die Vaterrolle die ganzen Jahre wunderbar ausgefüllt und auch die Schwestern sind ihre Familie gewesen. Aber zu hören, das sie "nur" ein Findelkind ist, um das sich sonst keiner gekümmert hat muss ihr einfach den Boden unter den Füßen weggezogen haben.
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Trollkatze

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #39 am: 31. März 2011, 10:54:43 »

Ich weiß noch nicht, ob ich weiterlesen möchte. Ich bin jetzt auf S. 85 (Kapitel 8), und fühle mich unzufrieden.
Für mich ist es derart unglaubwürdig - und vor allem verletzend und egoistisch allen anderen Personen gegenüber - dass Nell sich nach der Offenbarung ihres Vaters Hamish zurückzieht und all ihren Liebsten vor den Kopf stößt.
Kapiert sie denn nicht, dass sie bedingungslos geliebt wird? Von ihren Schwestern, von ihrem Verlobten, von ihren Eltern, einfach von allen. Es ist sicherlich schwer, mit einer solchen Tatsache konfrontiert zu werden, die sie an ihrem 21. Geburtstag erfährt, aber mit der Liebe und Zuneigung so vieler Menschen und nach einer Zeit des Aufwachsens in einer solch schönen, glücklichen Welt kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass der Charakter derart ins Bodenlose fällt und so blind und rücksichtslos handelt.

Außerdem fällt es mir sehr schwer, eine Bindung zu den Personen aufzubauen. Ich habe noch zu keinem Charakter einen Zugang gefunden, sie scheinen allesamt blass und unwichtig zu sein.
Vielleicht versuche ich heute abend noch, ein oder zwei Kapitelchen zu lesen; dieses Buch wurde ja in den Himmel gelobt, u.a. von der Kundin in der Buchhandlung, die neben mir stand, als ich das Buch in die Hand nahm und es studierte.

Da bin ich ja froh, dass nicht nur ich das so sehe.
Es scheint ein generelles Problem von Kate Morton zu sein, tiefgründige und überzeugende Charaktere zu entwickeln. Nells Charakter wird im Laufe des Büches sogar noch mehr in den Hintergrund gedrängt. In meinen Augen baut die Autorin viel zu viel um die Protagonisten und verliert sie dadurch etwas. Vieles hätte sie einfach weglassen sollen, auf vieles hätte sie mehr eingehen sollen.
Aber lies ruhig weiter. Das Buch ist trotzdem sehr unterhaltsam, finde ich.

Das andere Buch, das ich dir geliehen habe, finde ich allerdings einen Tick besser (aber auch hier wieder das Charakter-Problem...im Fall von Grace ist das sogar noch extremer...aber lies erstmal). :)
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Schokomaus

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #40 am: 01. April 2011, 10:20:23 »

Aber zu hören, das sie "nur" ein Findelkind ist, um das sich sonst keiner gekümmert hat muss ihr einfach den Boden unter den Füßen weggezogen haben.

Das kann ich auch verstehen - bis zu einem gewissen Grad. Ich habe großes Verständnis dafür, dass es einen Menschen erst einmal umhaut, wenn man eine solche Nachricht erfährt. Und dass dieser Mensch sich vielleicht in einigen Charakterzügen ändert, fände ich auch noch normal.
Aber hier in diesem Roman wird aus Nell ja eine absolut griesgrämige und verbitterte Frau, die sogar ihre Tochter nicht lieben kann und ihr ebenfalls nur Missmut entgegenbringt. Das zieht mich runter, sehr sogar. Und deshalb weiß ich nicht, ob ich mir das noch über 500 Seiten lang antun muss. Ich finde ein solches Extrem unrealistisch.

Ich lese sowieso gerade etwas anderes, und mal sehen, wenn ich damit durch bin, wende ich mich vielleicht wieder diesem oder dem ersten Roman von Morton zu. Das Genre an sich mag ich ja auch sehr.
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Schokomaus

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Re: Kate Morton - Der verborgene Garten
« Antwort #41 am: 10. April 2011, 08:56:56 »

Okay. Ich bin jetzt auf S. 236, und die Perspektive hat größtenteils zu Eliza, der "Autorin", gewechselt. Es wird beschrieben, wie sie als kleines Mädchen in London bei einer Art Pflegefamilie aufwächst und später abgeholt wird, um bei ihrer wahren Familie zu leben. Diese Passagen finde ich schon viel interessanter, zumal Eliza hier für mich viel plastischer wirkt als Cassandra. Das macht die Geschichte um einiges lebendiger.
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