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Autor Thema: Michelle Harrison: Elfenseele - Hinter dem Augenblick  (Gelesen 410 mal)

Lúthien Míriel

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Inhaltsangabe: Nie wieder wollte Tanya ihre Großmutter auf Elvesden Manor besuchen, denn niemand will sie dort haben, nicht ihre Großmutter und nicht die Elfen, die zu Hunderten und Tausenden die Wälder um das alte Herrenhaus bevölkern. Doch nun liegt ein ganzer Sommer vor Tanya, und während sie versucht, ihrer Großmutter aus dem Weg zu gehen, stößt sie auf ein Geheimnis: Vor fünfzig Jahren ist ein Mädchen im Wald von Elvesden verschwunden und seitdem hat niemand etwas von ihr gehört.
Tanya ahnt, dass sie die einzige ist, die das Rätsel lösen kann. Denn die Elfen scheinen darin eine entscheidende Rolle zu spielen... .

Meine Meinung: Ich habe das Buch im Laden gesehen und spontan gekauft. Worum es ging wusste ich nicht, weil ich die Inhaltsangabe nicht gelesen habe (es war ein in Folie eingepacktes Buch). Ich konnte folglich nur lesen, was auf der Rückseite stand und das hat sich für mich interessant angehört:
Stell dir vor, die Welt ist bevölkert von Elfen und Feen.
Stell dir vor, du bist die Einzige, die sie sieht.
Stell dir vor, du darfst niemandem von ihnen erzählen.
Du bist ganz allein.

Noch dazu sieht es schön aus.
Hätte ich die Inhaltsangabe gelesen, hätte ich vielleicht geahnt, dass dieses Buch nichts für mich ist. Es ist eher für jüngere Mädchen (11-13 Jahre) geeignet, da Tanya auch selbst in diesem Alter ist und auch, weil die Geschichte sehr einfach gestrickt und auch geschrieben war.
Für mich war vieles langweilig und vorhersehbar, aber was mich vor allem enttäuscht hat, war die Tatsache, dass Elfen hier mit Feen gleichgesetzt werden - sie sind alle kleine Geschöpfe, die zum Beispiel im Mehltopf wohnen. Ich weiß auch nicht, aber meine Vorstellung von Elfen ist anders.

Also für mich kein sehr gutes Buch, aber ich kann mir vorstellen, dass es vielen Jüngeren gefällt. Ich kann deswegen nicht generell davon abraten.

 2ratten

P.S.: Das war dann meine erste Rezi im Forum. :breitgrins: Hoffentlich alles richtig so..
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Pandora

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Antw:Michelle Harrison: Elfenseele - Hinter dem Augenblick
« Antwort #1 am: 31. Mai 2009, 14:39:22 »

Für mich war vieles langweilig und vorhersehbar, aber was mich vor allem enttäuscht hat, war die Tatsache, dass Elfen hier mit Feen gleichgesetzt werden - sie sind alle kleine Geschöpfe, die zum Beispiel im Mehltopf wohnen. Ich weiß auch nicht, aber meine Vorstellung von Elfen ist anders.

Mir fällt immer wieder auf, dass die deutschen Übersetzer/Verlage aus den englischen faerie oder fay grundsätzlich Elfen machen (so passiert bei Maggie Stiefvater, Melissa Marr und ich vermutlich auch hier). Was mich schon wundert, weil doch in dem Fall "Fee" wohl tatsächlich die korrekte Bezeichnung wäre.

Allerdings sind haben die tatsächlichen Elfen aus verschiedenen Mythologien auch nicht viel mit dem zu tun, was wir aus der modernen Fantasy kennen.

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mone

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Antw:Michelle Harrison: Elfenseele - Hinter dem Augenblick
« Antwort #2 am: 09. Februar 2010, 00:48:03 »

Klappentext:
Stell dir vor, die Welt ist bevölkert von Elfen und Feen.
Stell dir vor, du bist die Einzige, die sie sieht.
Stell dir vor, du darfst niemandem von ihnen erzählen.
Du bist ganz allein.
Was wirst du tun?


Meine Meinung:
Hier wimmelt es von Elfen. Aber nicht so edle Geschöpfe wie Legolas und Konsorten, sondern richtige Elfen: klein, bösartig, verschlagen, auf den eigenen Vorteil bedacht, dem Menschen nicht unbedingt wohlgesonnen.

Vor 50 Jahren ist ein Mädchen im Wald verschwunden. Tanya, die den Sommer bei ihrer Großmutter verbringt, will das Rätsel um dieses Mädchen lösen und die Elfen wollen es um jeden Preis verhindern.

Eine spannende Geschichte. Sehr lehrreich.
Wie erreiche ich, daß die Elfen mich nicht sehen?
Wie funktioniert die Sache mit den Wechselbälgern?
Was sind die 13 Schätze?
Wie komme ich ins Elfenland?
Gibt es ein Entkommen aus dem Elfenland?

Wird Tanya das Rätsel lösen können?

Fazit:
Spannend, gut geschrieben und unterhaltsam.
Ein ordentliches Jugendbuch!

 3ratten

P.S.: Ich finde die Bezeichnung Elfen für die hier beschriebenen Geschöpfe korrekt.
         Feen sind meines Wissens immer gut und leuchtend.
         Man darf sich wirklich nicht von Tolkiens Elben (und den unzähligen literarischen  Nachfolgern) irritieren lassen...


LG
Mone


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Lach, wenn´s zum Weinen nicht reicht.

:lesen: Ingrid Noll - Kuckuckskind

Pandora

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Antw:Michelle Harrison: Elfenseele - Hinter dem Augenblick
« Antwort #3 am: 22. Februar 2010, 01:06:48 »

P.S.: Ich finde die Bezeichnung Elfen für die hier beschriebenen Geschöpfe korrekt.
         Feen sind meines Wissens immer gut und leuchtend.
         Man darf sich wirklich nicht von Tolkiens Elben (und den unzähligen literarischen  Nachfolgern) irritieren lassen...

Im Original sind es allerdings Fairies. Elfen (elves) kommen, sofern Wiki nicht irrt, aus dem germanischen und nordischen Sagenkreis, haben also mit den in diesem (und anderen) Büchern beschriebenen Wesen aus dem keltischen Sagenkreis eher weniger zu tun.
Insofern wäre die passendere Übersetzung tatsächlich "Fee", auch wenn die in unserem Kulturkreis eher postiv besetzt sind. (Wobei, die böse Fee aus Dornröschen...)
Einige Verlage rudern auch tatsächlich wieder zurück, so hat Pan zum Beispiel bei Maggie Stiefvaters "Lamentio" noch nachkorrigiert und aus den Elfen Feen gemacht.
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