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Autor Thema: 3. Teil: 23. bis 29. Kapitel  (Gelesen 2053 mal)

Tammy1982

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Antw:3. Teil: 23. bis 29. Kapitel
« Antwort #30 am: 30. Dezember 2009, 12:24:47 »

Hallo Ihr Lieben,

habe endlich ein bisschen mehr Zeit und habe diesen Abschnitt in einem Ruck gelesen!  :redface:

Meine guten Freunde Mr. Honeyfoot und Mr. Segundus sind wieder aufgetaucht - wie schön!  :klatschen:
Oh ja! Da habe ich mich auch sehr gefreut wieder von ihnen zu lesen. Das Treffen mit Jonathan Strange und wie gut sich die 3 gleich verstanden haben, fand ich auch sehr gelungen. Diese Episode habe ich mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen gelesen. Von der Idee von Mr. Honeyfoot, dass Strange Mr. Norrell einen Besuch abstatten soll, war ich dann zuerst auch nicht wirklich begeistert. Mr. Honeyfoot ist einfach immer noch so herrlich naiv!  :breitgrins:

Mr. Norrell ist ein eigenartiger Mann und ich weiß auch nach 300 Seiten immer noch nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Ist es seine Eitelkeit, die ihn Zauberkonkurrenten fürchten lässt, oder gibt es eine konkrete Sorge, dass von dem Zauberkonkurrenten nichts Gutes kommen wird?

Ich habe langsam das Gefühl, die Sache mit dem Elfen bei Lady Pole war ihm eine Lehre. Er wehrt sich so vehement gegen Elfen als "Dienstleister" ... das kommt auch bei den Lehrgesprächen mit Strange durch. Für den wär es ja nun etwas neues, reizolles.
Mich hat etwas verwundert, dass Norrell Strange seinen Arbeitgebern vorstellt. Mit wirklichen Rivalen wäre das nicht geschehen.
Ist Norrell vielleicht die Arbeit zuviel? Oder ist ihm die Sache zu wichtig, dass er es besser machen lässt - nämlich den Träumeversand durch Strange?
Mh, Norrell habe ich ja auch noch nicht so ganz durchblickt. Ich war mir eigentlich sicher, dass er versuchen wird Strange in Misskredit zu bringen und ihn mundtot zu machen, vor lauter Angst ein anderer Magier könnte erfolgreicher sein, als er selber. Aber weit gefehlt: Er ist total begeistert von Strange und betrachtet ihn bald als seinen besten Freund und lobt ihn auch noch überall über allen Maßen.  :vogelzeigen: Und er verleiht ihm sogar Bücher!  :anbet: Da habe ich ja wirklich 2mal lesen müssen.  :breitgrins:
Aber natürlich verleiht er ihm nur die Bücher, die er für gut befunden hat und alle anderen hat er schon mal vorab aus der Bibliothek räumen lassen... Oh man, dieser Typ ist echt der Hammer!

Merkwürdig finde ich seine Buchbesessenheit. Naja, ein wenig können wir Forumsmitglieder uns da ja schon einfühlen, aber Mr. Norrell schlägt alles. So langsam scheint er zu begreifen, worauf er sich eingelassen hat, indem er der Regierung seine Dienste anbot. Vorbei das ruhige Zaubererleben mit Büchern, die er vor der Welt geheim halten konnte; jetzt steht er im Fokus und ich fürchte, die öffentliche Meinung hat sich zu seinen Ungunsten Jonathan Strange zugewandt. Der bewegt sich ganz schön geschickt auf dem öffentlichen Parkett und Mrs. Strange leistet auch ihren Beitrag. Ich kann mir vorstellen, dass Jonathan dieser Erfolg irgendwann zu Kopf steigen wird.

Die Stelle in seiner Bibliothek mochte ich auch. Herrlich welcher Horror in seinem Kopf losging, als seine heißgeliebten Bücher mit aufs Schlachtfeld sollen... im Armeesack statt Eisentruhe  :breitgrins:
Geschieht ihm recht, obwohl ich ihn auch verstehen kann, was die Bücher angeht.
:breitgrins: Da hat Strange ihn aber gekonnt ausmanövriert (und Childermass sagt es Norrell danach auch noch!  :geil:): Jetzt musste Norrell Strange wirklich 40 Bücher mitgeben. Ich konnte ihn da schon verstehen, dass er Schweißausbrüche bekommt, alleine bei dem Gedanken, dass die Bücher auf irgendeinem Schlachtfeld herumgetragen werden. Aber dafür, dass er Strange ja nur wegschickt, damit er sich die anderen Bücher auf der Auktion einverleiben kann und sich auch noch so mies gegenüber Mrs. Strange verhält, wünsche ich ihm ja schon fast, dass er seine Bücher nicht wieder bekommt!  :teufel:
Seit diesem Kapitel, in dem klar wurde, dass Norrell die Bücher nur hortet wie einen Schatz und niemand anderen daran teilhaben lässt, ist er mir ja richtig unsympathisch geworden! So ein unmöglicher Kerl!
Aber nach der Fußnote zu urteilen, wird sich das wohl noch gegen ihn wenden...

Zitat
Die Episode mit der Sandbank war wieder einmal ein echtes Highlight.  :klatschen: Genauso wie der Zauberschrank, den Napoleon sich zugelegt hat. Und dann das Ende des Zaubers! totlach
Fand ich auch  :klatschen:
Obwohl die Marine vor Ort ja wegen der Sandpferde und dem folgendem Aufwand ziemlich undankbar war.
Man kann es halt nicht allen recht machen, wie im echten Leben.
totlach Die beiden Episoden fand ich auch super!

Dieser Elf ist ein echtes Mistvieh!  :grmpf: :nudelholz: :vogelzeigen: boxen :kommmalherfreundchen:
Bessere Worte finde ich dafür auch nicht.
Dieses kleine Miststück ist echt unberechenbar  :Kreuz: :wegrenn:
Oh ja, dieser Elf ist wirklich ein übler Zeitgenosse!  :grmpf: Mich würde ja interessieren, ob Lady Pole und Stephen Black ihre Geschichte auch nicht aufschreiben könnten?  :gruebel: Obwohl ich natürlich nicht weiß, ob sie überhaupt schreiben können...
Außerdem frage ich mich, hat der Elf eigentlich auch Lord Pole verhext? Ich habe so das Gefühl, dass Walter Pole seine Frau mit Absicht auch von jeglicher Gesellschaft fernhält und sie lächelt ihn ja schon so an, nach dem Motto: "Ich weiß, du kannst dich auch nicht dagegen wehren und musst mich so bemuttern.". Kann das sein? Sehr traurig! Aber ich hoffe, dass Mrs. Strange trotz allem nicht locker lässt und Jonathan dann vielleicht doch noch helfen kann...  :sauer:

Zitat
Ich habe langsam das Gefühl, die Sache mit dem Elfen bei Lady Pole war ihm eine Lehre. Er wehrt sich so vehement gegen Elfen als "Dienstleister" ... das kommt auch bei den Lehrgesprächen mit Strange durch. Für den wär es ja nun etwas neues, reizolles.
Das Gefühl habe ich auch. Allerdings wäre es super, wenn Norrell ein wenig mehr rauslassen würde. Es ist sicher seiner Eitelkeit zuträglich, der beste Zauberer England zu sein, aber nicht der Sache. Ich glaube, ab da konnte ich Norrell nicht mehr wirklich leiden.
Na ja, obwohl sich ja Norrell anscheinend teilweise auch bei den Lehrgesprächen oft selber wiederspricht, oder? Als er mit der Geschichte von Margaret Ford beginnt, unterbricht ihn Strange doch, da Norrell erst ein paar Wochen vorher erklärt hat, dass es keine magischen Ringe etc. gibt und dann erzählt er auf einmal die Geschichte...
Norrell vergisst anscheinend selber, was er für richtig hält und was nicht...  :rollen: :breitgrins:

Der Herzog von Wellington ist genauso, wie ich ihn mir vorgestellt habe: arrogant, bärbeißig - aber irgendwie sympathisch. Mit dem werden wir sicher noch viel Spaß haben.
:breitgrins: Ja, den finde ich auch toll! Aber anscheinend ging das vielen Leuten zu der Zeit damals auch so!  :breitgrins:

Und Annabell Strange habe ich ja richtig in mein Herz geschlossen. Tolle Frau! Ich hoffe, dass sie es schafft ihren Mann auf dem Boden zu halten, dass er nicht eingebildet wird oder so!  :rollen: :zwinker:

So, bin gespannt wie es weitergeht. Dass Strange es doch noch geschafft hat sich die Anerkennung von Wellington zu erarbeiten, finde ich super. Und das Gerücht, dass die Franzosen erzählt bekommen haben, woraufhin sie eine befestigte Straße gemieden und lieber einen Waldweg eingeschlagen haben, fand ich ja klasse!  :breitgrins:

Zitat
War das jetzt ironisch oder meinst du, man würde das Buch mit Begleitliteratur besser verstehen? :smile:
Nein überhaupt nicht. Die Geschichten in den Fußnoten finde ich richtig gut.
Ja, die letzten Geschichten hier fand ich auch super! Auch wenn ich nach der kleinen Fußnote über die Auktion der Bücher dann erstmal ein bisschen verwirrt beim nächsten Kapitel war, da die Fußnote schon in die Zukunft vorgegriffen hat!  :spinnen: :breitgrins:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:
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"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden." (Franz Kafka)

qantaqa

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Antw:3. Teil: 23. bis 29. Kapitel
« Antwort #31 am: 30. Dezember 2009, 16:14:29 »

Zitat
Oh ja, dieser Elf ist wirklich ein übler Zeitgenosse!  :grmpf: Mich würde ja interessieren, ob Lady Pole und Stephen Black ihre Geschichte auch nicht aufschreiben könnten?  :gruebel: Obwohl ich natürlich nicht weiß, ob sie überhaupt schreiben können...
Genau das habe ich mich auch gefragt, mal abgesehen davon, ob sie schreiben können - wahrscheinlich hätte das aber auch nicht funktioniert. Bestimmt ist dieser Zauber ans Denken gekoppelt und nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Sprechen denkt man doch zuerst (sollte man jedenfalls  :breitgrins:).

Zitat
:breitgrins: Ja, den finde ich auch toll! Aber anscheinend ging das vielen Leuten zu der Zeit damals auch so!  :breitgrins:
Dieser Abschnitt hat mir die Revolution-Reihe von Simon Scarrow wieder ins Gedächtnis gerufen. Von den 4 Bänden sind bisher 3 erschienen, aber ich glaube, ich warte nicht, bis Band 4 rauskommt. Es geht um Napoleon und Wellington, die ja im selben Jahr geboren wurden und deren Leben eine ganze Zeit parallel verlaufen ist. Obwohl ich bekennender Napoleon-Fan bin, hat mir der Herzog von Wellington immer schon gut gefallen.  :breitgrins: 
Leider bin ich in diesem Buch nicht auf meine Kosten gekommen.  :sauer:
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Tammy1982

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Antw:3. Teil: 23. bis 29. Kapitel
« Antwort #32 am: 30. Dezember 2009, 23:00:06 »

Hallo Ihr Lieben,

Zitat
Oh ja, dieser Elf ist wirklich ein übler Zeitgenosse!  :grmpf: Mich würde ja interessieren, ob Lady Pole und Stephen Black ihre Geschichte auch nicht aufschreiben könnten?  :gruebel: Obwohl ich natürlich nicht weiß, ob sie überhaupt schreiben können...
Genau das habe ich mich auch gefragt, mal abgesehen davon, ob sie schreiben können - wahrscheinlich hätte das aber auch nicht funktioniert. Bestimmt ist dieser Zauber ans Denken gekoppelt und nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Sprechen denkt man doch zuerst (sollte man jedenfalls  :breitgrins:).
:breitgrins: Hat seine Vorteile, aber wenn sie das Denken einfach mal weglassen würden, würde es vielleicht klappen... Obwohl ich eher das Gefühl hatte, dass sie beobachtet wird und sobald sie ankündigt, dass sie dem Gegenüber etwas erzählen möchte, wird eingegriffen...  :gruebel: Kam mir zumindest so vor, da die Bilder doch anscheinend begonnen haben ein Eigenleben zu führen...

Leider bin ich in diesem Buch nicht auf meine Kosten gekommen.  :sauer:
Oh, das ist aber schade. Ich hatte eigentlich auch gehofft, noch mehr von Lord Wellington zu lesen. Na gut, dann schraube ich meine Erwartungen mal herunter...  :sauer:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:
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