Ich bin mit diesem Abschnitt auch fertig. Es passieren lauter Kleinigkeiten, die den Leser nicht gerade vom Hocker reißen, stellenweise könnte man dieses ruhige Dahinfließen der Handllung auch als langweilig bezeichnen. Aber den Erzählstil finde ich nach wie vor zauberhaft. Ich mag nicht einmal hier im Forum schreiben, weil das bedeutet, dass ich das Buch weglegen muss.
Die Textstellen über "Verlorene Hoffnung" und Stephen Black fand ich auch gruselig. Der arme Stephen. Der Herr mit dem Haar wie Distelwolle (ich finde diese Beschreibung einfach toll! Ist mit diesem Elf der Kalte Henry gemeint, was denkt ihr?) tut wohl nichts ohne Grund. Ich könnte mir vorstellen, dass er die gute Beziehung zwischen Mr. Norrell und Sir Walter zerstören will. Aber das tut er nicht direkt (würde ja keinen Spaß machen), sondern über Umwege. Wenn er Sir Walter erst die Frau nimmt, dann den besten Freund und Diener, muss sich dieser ja um andere Dinge kümmern als um Mr. Norrell. Und Sir Walter ist nun einmal Mr. Norrells Sprungbrett in die Oberschicht.
Mr. Norrell finde ich unsympathisch, ein richtiger egozentrischer Stinkstiefel. Eines Tages wird er bekommen, was er verdient.
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Aeria