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Autor Thema: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr  (Gelesen 1073 mal)

mn1712

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David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« am: 18. Mai 2009, 19:44:03 »

Hallo
Habe gestern in einer Buchhandlung ein Buch gesehen, dass von einem Vater handelt, der seinem Sohn ein Jahr lang nur Film zeigt, statt ihn zur Schule zu "schicken". es klang gut. An den Titel kann ich mich nicht genau erinnern, ich meine es hieß "Unser bestes Jahr." Hat das schon jemand gelesen?  Wenn ja, wie war's?


EDIT: Betreff geändert. LG Seychella
« Letzte Änderung: 20. Mai 2009, 22:09:50 von Seychella »
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Breña

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Re: Suche...
« Antwort #1 am: 20. Mai 2009, 19:12:47 »

Hallo mn1712,

wahrscheinlich meinst Du dieses Buch:

  David Gilmour - Unser allerbestes Jahr

Ich hab's selbst noch nicht gelesen, schleiche aber auch drum herum.  :zwinker: Einer Meinung aus dem Forum wäre ich demnach auch nicht abgeneigt!

Vielleicht änderst Du den Betreff, so dass sich mehr Mitleser angesprochen fühlen? (Oder ein Admin übernimmt das freundlicherweise?)

Viele Grüße
Breña
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

dubh

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Re: Suche...
« Antwort #2 am: 20. Mai 2009, 21:53:37 »

Hallo,

also ich bekomme das Buch am Wochenende geliehen - zwei Freundinnen von mir haben es gelesen und fanden es ganz toll. Anfangs war ich noch ein bißchen skeptisch, weil beide auch Kinder haben und sich vielleicht eher einfühlen können... Wobei es Quatsch ist: eine hat eine Tochter und eine ein noch nicht einmal schulpflichtiges Kind. Von daher werde ich es wohl mal testen (müssen).
Grundsätzlich ist die Idee aber eine sehr sympathische! Wenn der schwer pubertierende Sohnemann einfach keinen Bock mehr auf Lernen und Lehranstalt hat, ihn nicht mit Zwang und Gewalt dorthin zurück zu bringen, sondern eine solche Abmachung zu treffen. Außerdem ist das Buch wohl auch für Kino- oder Filmfans angeblich ganz toll. Na denn.

Okay, keine echte Meinung, aber vielleicht eine klitzekleine Tendenz. :breitgrins:

Liebe Grüße
dubh
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Breña

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #3 am: 20. Mai 2009, 22:38:33 »

Oh ja, dubh liefert uns eine Rezi!
Ich räum schonmal eine Lücke im Regal frei...  :breitgrins:
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dubh

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #4 am: 20. Mai 2009, 23:21:49 »

*räusper* Und nun hatte ich so eine Erleichterung verspürt, als die Freundin sagte "Jaja, ich weiß, Du hast ganz viel zu lesen. Aber macht nichts, wir haben es ja schon durch und bei Dir ist es erstmal gut aufgehoben." So schnell kann Erleichterung aber auch wieder verschwinden. :entsetzt: :zwinker:

Mal schauen. Und Ihr freut Euch bestimmt auch über Taschenbuch-Preise, oder? :breitgrins:
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Breña

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #5 am: 20. Mai 2009, 23:51:17 »

Lass Dir  Z e i t! Wegen mir musst Du wirklich nicht hetzen, ist nicht so, dass ich nix zu lesen hier rumstehen hätte...  :zwinker:
Aber da Du es ansprichst: gute Bücher besitzte ich auch gerne als Hardcover.  :breitgrins:
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dubh

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #6 am: 21. Mai 2009, 09:09:25 »

Lass Dir  Z e i t! Wegen mir musst Du wirklich nicht hetzen, ist nicht so, dass ich nix zu lesen hier rumstehen hätte...  :zwinker:
Okay, ich hab mir jedenfalls schon eine Notiz gemacht - nicht dass ich es vergesse.

Zitat
Aber da Du es ansprichst: gute Bücher besitzte ich auch gerne als Hardcover.  :breitgrins:
Geht mir genauso!  :breitgrins: Aber so lange, dass die gebundene Ausgabe vergriffen ist, wird es wohl nicht dauern... :zwinker:
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Mira

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #7 am: 21. Mai 2009, 17:39:27 »

Oh, das Buch interessiert mich auch brennend. Mein Filmkonsum steht meinem Lesekonsum ja in nichts nach...bisher bin ich aber noch nicht dazu gekommen es zu kaufen bzw. zu lesen. Also nur zu, dubh  :breitgrins:
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In an age when growing numbers of people tend to think dangerously alike, art's capacity to suspend, even for a moment, our habitual ways of seeing may well prove to be of its greatest value.

illy

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Antw:David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #8 am: 03. Juli 2009, 06:49:58 »

David Gilmour (nicht identisch mit dem gleichnamigen Pink Floyd – Mitglied) hat mit „Unser allerbestes Jahr“ ein angeblich autobiographisches Buch geschrieben, über die Zeit, die er mit seinem Sohn verbracht hat, nachdem dieser von der Schule abgegangen war. Gilmour hatte seinem Sohn gestattet, die Schule vorzeitig zu beenden und keine Forderungen in Bezug auf eine Jobsuche oder ähnliches zu stellen, sofern er bereit wäre, mit ihm jede Woche drei ausgewählte Filme anzusehen. Gilmour selber ist freischaffender Filmkritiker und wollte seinem Sohn auf diesem Weg Wissen und Erfahrung vermitteln und verhindern, dass die Vater-Sohn-Beziehung über den Schulkonflikt zerbrach.

Leider ist deutsche Titel bereits ziemlich falsch (so etwas stört mich immer), es handelt sich nämlich nicht nur um ein Jahr , sondern das Buch umfasst fast 3 Jahre, in denen Gilmour seinen Sohn beim Erwachsenwerden begleitet. Über den Umweg des gemeinsamen Filmesehens und darüber Sprechens gelingt es den beiden eine relativ enge Beziehung aufrecht zu erhalten die in diesem Alter zwischen Vater und Sohn eher ungewöhnlich ist. So erleben die beiden eine unglückliche Liebe des Sohnes, irgendwann doch seine ersten Jobs, um sich zusätzliches Geld zu verdienen und die Anfänge des Jungen als Musiker.

Das Buch las sich außerordentlich zügig und angenehm, besonderer Tiefgang hielt sich aber in Grenzen. Gilmours Selbstzweifel empfand ich als etwas störend, allerdings kann ich nicht beurteilen, ob Eltern ihre Erziehung und die Entwicklung ihres Kindes tatsächlich so stark reflektieren.

Es ist ein Buch über eine Vater-Sohn-Beziehung, aber auch darüber, wie sehr Filme zu unserem Leben gehören. Umso blöder, das zu dem Buch keine Filmografie gehört. Auf ein paar Filme hat mich das Buch schon neugierig gemacht, aber da ich nicht mit Notizzettel in der Hand lese, aber auch keine Lust habe, das Buch nachträglich noch einmal durchzublättern, um die interessanten Filme herauszusuchen, wird aus einem „unser allerbestes Jahr“-Filmabend wohl kaum etwas werden.

3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 03. Juli 2009, 06:51:40 von illy »
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Cyberangel

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #9 am: 26. Juli 2010, 03:48:13 »

Ich hole schonmal den Thread wieder nach oben, weil ich gerade ein gutes Drittel hinter mich gebracht habe. Ich hielt die Story mal für etwas Außergewöhnliches und da es momentan ja in den Bestsellerlisten herumgeistert, habe ich es mir zugelegt. Weil ich momentan mit meinen anderen Büchern nicht so recht warm werde, hielt ich es für eine abwechslungsreiche und kurzweilige (knapp 260 Seiten) Lektüre. Und ich muss sagen, bisher bin ich eher positiv überrascht. Obwohl ich mich mit älteren Filmen überhaupt nicht auskenne und ich auch eine Auflistung aller benannten Filme vermisse, gefällt es mir bisher sehr gut. Gilmour schreibt in einer sehr angenehmen offenen Art über seine Ängste und Gedanken, die ihn bei diesem "Projekt" begleiten. Zwar habe ich noch keine Kinder, aber ich kann seine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Das ist ein weiterer Punkt, der für dieses Buch spricht. Ich vergrabe mich jetzt wieder hinter meinem Buch und werde später berichten  :zwinker:
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Cyberangel

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #10 am: 26. Juli 2010, 18:29:54 »

Ich habe es eben beendet und ich muss sagen, es hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Ich habe das Gefühl, dass man etwas fürs Leben mitnehmen kann, wenn man mitunter auch zwischen den Zeilen liest.
Es hat mich berührt, wie sich diese Vater-Sohn-Beziehung entwickelt und alle Krisen übersteht.
Es hat mir Spaß gemacht, mit welchem Enthusiasmus Gilmour als Filmliebhaber berichtet.
Beeindruckt hat mich auch seine Ehrlichkeit. Er gibt sogar zu, überlegt zu haben nicht ans Telefon zu gehen, als sein Sohn seine Hilfe brauchte, weil es ihn selbst fertig machte, ihn in so einer elenden Situation zu sehen.
Für dieses so liebevoll und trotzdem mit Sprachwitz verfasste Buch vergebe ich
4ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus:
und obendrauf einen  :tipp:
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Cyberangel

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #11 am: 27. Juli 2010, 03:36:45 »

Nicht weil ich momentan zu viel Zeit hätte, sondern weil es mich einfach interessiert hat, habe ich mal alle Filme rausgeschrieben, die im Buch erwähnt werden.

  • Sie küssten und sie schlugen ihn (Les Quatre Cents Coup, 1959)
  • Basic Instinct (1992)
  • Der unsichtbare Dritte (North by Northwest, 1959)
  • Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Crimes and Misdemeanors, 1989)
  • Volcano: An Inquiry into the Life and Death of Malcolm Lowry (1976)
  • Citizen Kane (1941)
  • Die Nacht des Leguan (Night of the Iguana, 1964)
  • Die Faust im Nacken (On the Waterfront, 1954)
  • Wer hat Angst vor Virginia Woolf (Who's Afraid of Virginia Woolf?, 1966)
  • Plenty - Eine demanzipierte Frau (Plenty, 1985)
  • Der dritte Mann (The Third Man, 1949)
  • Yeah! Yeah! Yeah (A Hard Day's night, 1964)
  • Sexy Beast (2002)
  • Giganten (Giants, 1956)
  • Achteinhalb (Otto e mezzo, 1963)
  • Berüchtigt (Notorious, 1946)
  • Shining (The Shining, 1980)
  • Der Stadtneurotiker (Annie Hall, 1977)
  • In achtzig Tagen um die Welt (Around the World in Eighty Days, 1956)
  • Hexenkessel (Mean Streets, 1973)
  • Brennpunkt Brooklyn (The French Connection, 1971)
  • Ishtar (1987)
  • Der letzte Tango in Paris (Last Tango in Paris, 1972)
  • Frühstück bei Tiffany (Breakfast at Tiffany's, 1961)
  • Jungle Fever (1991)
  • Beetlejuice (1988)
  • Ich glaub' ich steh' im Wald (Fast Times at Ridgemont High, 1982)
  • Ein Herz und eine Krone (Roman Holiday, 1953)
  • Duell (Duel, 1971)
  • Der weiße Hai (Jaws, 1975)
  • Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire, 1951)
  • Manche mögen's heiß (Some like it hot, 1959)
  • Léon - Der Profi (Léon, 1994)
  • The Hollywood Factor (Swimming with Sharks, 1994)
  • Scarface (1983)
  • Der große Gatsby (The Great Gatsby, 1974)
  • Hannah und ihre Schwestern (Hannah and Her Sisters, 1986)
  • Lolita (1997)
  • Fahrraddiebe (Ladri di biciclette, 1948)
  • Zwölf Uhr mittags (High Noon, 1952)
  • Casablanca (1942)
  • Der Pate (The Godfather, 1972)
  • Internal Affairs - Trau ihm, er ist ein Cop (Internal Affairs, 1990)
  • Dead Zone - Der Attentäter (The Dead Zone, 1983)
  • Der Pate, Teil II (The Godfather, Part II, 1974)
  • Bullit (1968)
  • Der eiskalte Engel (Le Samurai, 1967)
  • Tote schlafen fest (The Big Sleep, 1946)
  • Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno die dollari/Fistful of Dollars, 1964)
  • Erbarmungslos (Unforgiven, 1992)
  • Zwei Banditen (Butch Cassidy and the Sundance Kid, 1969)
  • Absolute Power (1997)
  • Miami Vice (1984-1989)
  • Aguirre, der Zorn Gottes (1972)
  • Tootsie (1982)
  • Vanya 42. Straße (Vanya on 42nd Street, 1994)
  • Ran (1985)
  • Der Einzelgänger (Thief, 1981)
  • Rosemaries Baby (Rosemary's Baby, 1968)
  • The Stepfather (1987)
  • Blutgericht in Texas (The Texas Chainsaw Massacre, 1974)
  • Parasitenmörder (Shivers, 1975)
  • Alien (1979)
  • Psycho (1960)
  • Onibaba - Die Töterinnen (Onibaba, 1964)
  • Der Exorzist (The Exorcist, 1973)
  • Chungking Express (1994)
  • Charade (1963)
  • James Bond - 007 jagt Dr. No (Dr. No, 1962)
  • Das süße Leben (La dolce vita, 1960)
  • Ist das Leben nicht schön? (It's a Wonderful Life, 1946)
  • American Graffiti (1973)
  • Pretty Woman (1990)
  • Rocky III - Das Auge des Tigers (Rocky III, 1982)
  • Die heiße Spur (Night Moves, 1975)
  • Nikita (1990)
  • Showgirls (1995)
  • Blue Velvet (1986)
  • Meine liebe Rabenmutter (Mommie Dearest, 1981)
  • Plan 9 aus dem Weltall (Plan 9 from Outer Space, 1959)
  • Alarmstufe: Rot (Under Siege, 1992)
  • The Waltons (1972-1981)
  • Quiz Show (1994)
  • Das letzte Kommando (The Last Detail, 1973)
  • Full Metal Jacket (1987)
  • Chinatown (1974)
  • Die Katze kennt den Mörder (The Late Show, 1977)
  • Die Freunde von Eddie Coyle (The Friends of Eddie Cole, 1973)
  • Die Nacht des Jägers (The Night of the Hunter, 1955)
  • Stardust Memories (1980)
  • Schnappt Shorty (Get Shorty, 1995)
  • Man nannte ihn Hombre (Hombre, 1967)
  • Das Gesetz bin ich (Mr Majestyk, 1974)
  • Sie nannten ihn Stick (Stick, 1985)
  • 52 Pick-up (52 Pick Up, 1986)
  • Out of Sight (1998)
  • True Romance (1993)
  • Reservoir Dogs - Wilde Hunde (Reservoir Dogs, 1992)
  • Herzflimmern (Le Souffle au Coeur, 1971)
  • Der Chef (Un Flic, 1947)
  • Manhattan (1979)
  • Pulp Fiction (1994)
  • Haben und Nichthaben (To Have and Have Not, 1944)
  • Glengarry Glen Ross (1992)
  • Polizei greift ein (Pickup on South Street, 1953)
  • Der schwarze Falke (The Searchers, 1956)
  • Singin' in the Rain/Du sollst mein Glücksstern sein (Singin' in the Rain, 1952)

Leider kann ich nicht ausschließen, dass mir Tippfehler unterlaufen sind, da ich mir schon Streichhölzer zwischen die Augen klemmen musste  :zwinker:

@illy: Vielleicht wird es ja jetzt doch noch was mit dem "Unser allerbestes Jahr"-Filmabend  :zwinker:
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mn1712

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #12 am: 29. Juli 2010, 19:30:29 »

Oh ja! Mein Vorsatz war nämlich auch, einige Filme mal nachzuholen.  Das könnte sich lohnen.
Das Buch fand ich ganz gut, manchmal zu wenig spannend.
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MacOss

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #13 am: 29. Juli 2010, 20:55:46 »

Nicht weil ich momentan zu viel Zeit hätte, sondern weil es mich einfach interessiert hat, habe ich mal alle Filme rausgeschrieben, die im Buch erwähnt werden.

(...)

Ui, da hast Du Dir ja Mühe gegeben. Sehr interessante Liste. Mit diesen Filmen dürfte der Junge alles gelernt haben, was man übers Leben wissen muss. :smile:
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Breña

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Re: David Gilmour - Unser allerbestes Jahr
« Antwort #14 am: 05. Oktober 2011, 00:46:30 »

Leider konnte ich mit Unser allerbestes Jahr nicht viel anfangen, obwohl ich mich schon sehr darauf gefreut hatte. Gut möglich, dass ich zu hohe Erwartungen hatte, aber zu einem Highlight hätte es wohl auch ohne nicht gereicht.

Zuerst: ich hatte keinen autobiografischen Text erwartet, sondern einen fiktiven Roman, der mich vielleicht etwas unkritischer hätte lesen lassen. So hatte ich den starken Eindruck, dass Gilmour ein sehr intimes Buch über das Heranwachsen seines Sohnes geschrieben hat. Dabei hat er zwar auch Einblicke in sein eigenes Innenleben gewährt, aber in erster Linie seinen Sohn vorgeführt, was bei mir ein ständiges Stirnrunzeln hervorrief. Wenn es um ihn selbst ging, schwang dauernd der stolze Unterton mit, was für ein toller Vater er doch sei, wie liberal und verständnisvoll. Das in Kombination mit seinen ständigen Selbstzweifeln und Rückschlägen und Geldnot – puh! Hinzu kam ein wildes Namedropping: Berühmtheiten, die er kennt, bereits interviewt hat oder mit denen er zusammengearbeitet hat. Und natürlich die Aufzählung seiner zahlreichen Errungenschaften: Fernsehsendung, Bücher … Nicht zu vergessen das Gefühl, belehrt zu werden, wenn es um Filme ging, und das schätze ich gar nicht. Der Autor verfiel ins Dozieren, ohne dabei zu unterhalten – sehr ermüdend.

Diese Punkte haben mir den Lesespaß einigermaßen versaut und keine drei Wochen nach dem Lesen muss ich feststellen, dass Unser allerbestes Jahr keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Gut, dass ich mir Notizen für die Rezi gemacht habe. ;)

2ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

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Breña
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