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Autor Thema: Brandon Mull - Fabelheim  (Gelesen 847 mal)

simmilu

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Brandon Mull - Fabelheim
« am: 12. Mai 2009, 19:40:55 »



Brandon Mull - Fabelheim

Klappentext :

Irgendwo in Amerika existiert bereits seit Jahrhunderten ein Ort namens Fabelheim, gut versteckt und kaum bekannt - und das aus gutem Grund : Fabelheim ist ein Schutzreservat der besonderen Art, eines der weltweit letzten Rückzugsgebiete für vom Aussterben bedrohte magische Kreaturen.

Als Kendra und ihr Bruder Seth in den Urlaub zu ihren Großeltern fahren, ahnen sie noch nicht was sie erwartet. Denn ihr Großvater ist der Hüter von Fabelheim. Nur mühsam kann der alte Stan Sorensen mithilfe uralter Gesetze den Frieden zwischen habgierigen Trollen, schadenfrohen Satyren, intriganten Hexen und eifersüchtigen Feen wahren. Doch als Seth inmitten der dichten Wälder von Fabelheim eines dieser Gesetze bricht, werden unvorstellbare Kräfte des Bösen freigesetzt. Nun können allein Kendra und Seth ihre Familie, Fabelheim - und vielleicht sogar die ganze Welt - vor der Vernichtung bewahren....

Meine Meinung :

Kendra und Seth müssen ihre Ferien bei den Großeltern, die sie kaum kennen, verbringen. Das wird sterbenslangweilig, denken sie...
Aber dort angekommen merken sie bald, das hier was nicht stimmt : Wo ist Oma ? Wo steckt Opa den ganzen Tag ? Wieso stehen überall Gefäße mit Milch drin rum ? Und was hat es mit dem Huhn im Kinderzimmer auf sich ?
Es gibt viele Fragen zu beantworten und nach und nach erschließt sich eine phantastische Welt für die beiden Kinder, die aber nicht nur ihre Reize hat. Als Seth eine der von Opa aufgestellten Regeln verletzt, gerät er in Schwierigkeiten, die sich nur mit Hilfe der alten Hexe aus dem Wald, beseitigen lassen. Doch der Preis dafür ist hoch und den Kindern wird ganz schnell klar, dass es alles kein großer Spaß mehr ist, sondern tödlicher Ernst...

Die Geschichte ist flüssig und rasant geschrieben, der Schreibstil des Autors einfach gehalten und eingängig. Ich wollte das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen, was natürlich den Nachteil hat, das man es relativ schnell durch gelesen hat.
Der Leser wird in die Welt der Fabelwesen entführt und ich glaube,es gibt niemanden, der dieses Buch gelesen hat, der nicht bedauert, das in seinem Garten keine wunderschönen bunten Feen oder Kolibris und exotische Schmetterlinge herumfliegen. Allerdings offenbart dieser Ort auch seine gefährlichen Seiten, wo der Leser sich dann doch lieber auf der gemütlichen Couch weiß...

Die Idee ein Schutzreservat für magische Kreaturen zu schaffen, finde ich sensationell und es eröffnet natürlich vielfältige Möglichkeiten für neue Geschichten.
Im Englischen soll es schon drei Folgebände von Fabelheim geben und ich freu mich drauf weitere Abenteuer zu lesen.
Ich hoffe, das der Autor in den anderen Büchern die Möglichkeiten dieser Grundidee nutzt und seine Leser weiterhin mit so vielfältigen Geschöpfen beglückt.

Ich bin sehr gespannt und gebe :   4ratten
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Ich lese gerade :




:lesewetter:

kathchen

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Re: Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #1 am: 12. Mai 2009, 19:47:17 »

Hallo simmilu,

danke für die schöne Rezi. Das Buch klingt richtig gut und ist jetzt erstmal auf meiner Wunschliste  :zwinker:

 :winken:
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Ingroscha

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Antw:Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #2 am: 13. Dezember 2009, 23:14:15 »

Die gute Rezi hat mich heute dazu verleitet mit Fabelheim zu beginnen. Jetzt habe ich aber etwas über 100 Seiten hinter mir und bin leider gar nicht begeistert sondern genervt. Der Junge (Seth) geht mir total auf die Nerven. Außerdem ist mir sehr suspekt, dass ein Feenhändler auftritt, der Feen in natürlicher Umgebung fängt, diese dann zum Tausch und Kauf anbietet und dies in keinster Weise kritisch hinterfragt wird. Bin nur ich da so sensibel? Dieses Buch ist doch auch für Kinder geschrieben, wie kann dann ein "Tier"fänger einfach so positiv dargestellt werden?

Ich werde wohl abbrechen.
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Jari

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Re: Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #3 am: 09. Juli 2010, 11:43:17 »

Die Geschwister Kendra und Seth sind anfangs gar nicht begeistert davon, ihre Ferien bei ihren Grosseltern zu verbringen, die sie kaum kennen. Viel lieber würden sie mit ihren Eltern auf Skandinavien-Kreuzfahrt. Aber nichts da.
Als die Kinder in Fabelheim eintreffen, sind sie beeindruckt von dem riesigen Gelände mit den vielen exotischen Schmetterlingen und Vögel. Jedoch stellen stellen Kendra und Seth bald fest, dass es sich bei den Lebewesen auf Fabelheim nicht um normale Schmetterlinge handelt: Es sind getarnte Feen!
Von nun an scheint der Aufenthalt auf Fabelheim weitaus weniger langweilig als gedacht.
Doch schnell müssen die Geschwister feststellen, dass es auf Fabelheim auch noch andere, weitaus gefährlichere Wesen gibt, als die Feen. Und dass die Missachtung von Regeln schnell in einer Katastrophe enden kann.
Als in der Mittsommernacht Opa Sørensen verschwindet, sind Seth und Kendra plötzlich ganz auf sich allein gestellt und müssen sich tödlichen Gefahren stellen, um ihren Opa und ganz Fabelheim vor dem Untergang zu retten.
 
Von Anfang an erinnert Brandon Mulls "Fabelheim" sehr an die "Spiderwick Chroniken", jedoch entwickelt sich Mulls Geschichte immer mehr zu einer eigenständigen Geschichte, die gut neben den Chroniken her existieren kann.
"Fabelheim" wartet mit vielen schönen Ideen auf und ist der Anfang eher eine Aneinanderreihung von Erlebnissen von Seth und Kendra auf Fabelheim, entwickelt sich die Geschichte ab der Mitte hin rasant und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Immer neue Geschehnisse und unvorhergesehene Dinge passieren, immer neue Kreaturen tauchen auf. Der grosse Showdown, der natürlich nicht fehlen darf, raubt einem beinahe der Atem.
Somit ist "Fabelheim", der erste Teil einer Reihe, ein vor allem für jüngere Leser spannendes Buch, das Lust auf Mehr macht. Aber auch ältere Leser werden an dem Buch ihren Gefallen finden und es aufgrund der einfachen Sprachen sehr schnell gelesen haben.
Fazit: "Fabelheim" ist keine Revolution des Genres, ist jedoch eine überaus spannende Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.



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Kati

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Re: Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #4 am: 03. August 2010, 16:42:52 »

Huhu  :winken:

hier kommt meine Meinung zum Buch.

Von Anfang an waren mir Ähnlichkeiten zu Spiderwick stark aufgefallen. Einige Andeutungen, bei denen mir ein "nicht schon wieder" herausrutschte, verliefen sich dann glücklicherweise doch im Sande und Fabelheim verwirklichte eigene Ideen.
War es zu Beginn noch etwas fad, nahm die Geschichte doch rasant an Tempo zu und ich konnte nicht mehr aufhören, schleppte das Buch sogar mit zum Kochen  :breitgrins:
Seth hat mich dabei sogar innerlich kochen lassen. Dieser kleine Mistkerl ging mir soooo auf die Nerven! Immer und immer wieder beging er Fehler und lernte nicht daraus. Ein schreckliches Kind. Als Leser macht man dabei einige Strapazen mit. Meine ganze Hoffnung ruhte auf einem Happy End und Kendra, denn wirklich weglegen konnte ich das Buch nicht mehr. Fabelheim und die ganzen noch kurz angerissenen Geheimnisse hatten mich schon gepackt.
Zum Schluß sehe ich ein, dass es ohne Seth mit seinen "bezaubernden" Charakterzügen dieses Abenteuer in der Art wohl nicht gegeben hätte. Kendra allein ist viel zu lieb. Sie hätte wohl die ganzen Ferien im Garten gesessen und den Feen zugeschaut. Wer will das lesen? Ich nicht.
Dieses kleine Mädchen macht durch die Untaten ihres Bruders eine tolle Wandlung durch. So schaut ganz Fabelheim von einer ungewissen in eine etwas positivere Zukunft.

Fazit: Fantastische Geschichte mit süßen Details.

 4ratten

EDIT:

Zitat von: Ingroscha
Außerdem ist mir sehr suspekt, dass ein Feenhändler auftritt, der Feen in natürlicher Umgebung fängt, diese dann zum Tausch und Kauf anbietet und dies in keinster Weise kritisch hinterfragt wird. Bin nur ich da so sensibel? Dieses Buch ist doch auch für Kinder geschrieben, wie kann dann ein "Tier"fänger einfach so positiv dargestellt werden?

Ja der hat mich auch erst schlucken lassen. Aber er quält sie nicht unnötig lange in Behältern. Und irgendwie tut er auch etwas Gutes.
Maddox ist auch in der normalen Welt unterwegs. Feen sind dort nicht gut aufgehoben. Er bringt sie an einen sichereren Ort, in ein Reservat für magische Geschöpfe. Sie sind dort nicht eingeengt, leben unter ihresgleichen, werden nicht begafft, können Magie wirken, ohne das es auffällt.
Und der Tausch innerhab der Reservate dient vielleicht - so hoffe ich - der Population, Vielfalt wo Vielfalt erlaubt ist. Der Natur dieser Wesen schadet das sicher nicht. So wird alles am Leben erhalten, jede kleinste Unterart.... auch wenn mal ein Reservat venichtet wird *schnief*
« Letzte Änderung: 03. August 2010, 16:54:04 von Kati »
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Jari

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Re: Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #5 am: 03. August 2010, 18:39:29 »

Zum Schluß sehe ich ein, dass es ohne Seth mit seinen "bezaubernden" Charakterzügen dieses Abenteuer in der Art wohl nicht gegeben hätte. Kendra allein ist viel zu lieb. Sie hätte wohl die ganzen Ferien im Garten gesessen und den Feen zugeschaut. Wer will das lesen? Ich nicht.
Dieses kleine Mädchen macht durch die Untaten ihres Bruders eine tolle Wandlung durch. So schaut ganz Fabelheim von einer ungewissen in eine etwas positivere Zukunft.

Stimmt, das sehe ich auch so. Seth hat eine ganze Menge ins Rollen gebracht und aus dem "kleinen Mädchen" wurde somit, wenn nicht eine Frau, dann wenigstens ein grosses Mädchen. Schlussendlich musste sie sich, entgegen ihres eigentlichen Charakters, alleine durchschlagen und einiges auf sich nehmen, um Fabelheim und ihre Familie zu retten.
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SunnyJune

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Re: Brandon Mull - Fabelheim
« Antwort #6 am: 16. Oktober 2010, 22:21:20 »

Ich fand Fabelheim auch sehr spannend und konnte es kaum aus der Hand legen. In letzter Zeit war es für mich eines der besten Fantasy-Bücher überhaupt. Brandon Mull hat viel Liebe zum Detail und ich freue mich schon, den zweiten Teil der Fabelheim-Serie zu lesen :) Auf meinem Blog habe ich eine Rezension veröffentlicht.

http://eatreadlove87.blogspot.com/2010/10/rezension-brandon-mull-fabelheim.html
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