Hallo zusammen!
Bei mir geht es als Erstes munter mit meiner aktuellen Lektüre,
"Väter und Söhne" von Turgenjew weiter. Ja, Russland ist vielleicht ein wenig grenzwertig, allerdings zähle ich es zu Europa. Später kommt mit der nächsten Lektüre eventuell noch etwas Deutsches dazu.

Beschreibung von amazon.deEntstehung: Turgenjew verfasste Väter und Söhne 1861, im Jahr der Aufhebung der Leibeigenschaft in Russland. Die Handlung des Romans ist 1859, am Vorabend dieser viel diskutierten und überfälligen Reform angesiedelt.
Inhalt: Nach der Beendigung des Studiums kehrt Arkadij Kirsanow, begleitet von seinem Freund und Mentor Jewgenij Basarow, auf das heimatliche Gut seines Vaters Nikolaj Kirsanow zurück. Der alte Kirsanow und sein Bruder, der aristokratische Pawel Kirsanow, stehen den Ansichten des sich zum »Nihilismus« bekennenden Mediziners und Naturwissenschaftlers Basarow verständnislos und ablehnend gegenüber.
Als ich die Beschreibung bei den beliebteren Ausgaben der Väter und Söhne gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass meine Ausgabe anscheinend gekürzt ist.

Statt den angegebenen 298 Seiten hat meine nur lausige 198.
Momentan bin ich auf Seite 60 von 198. Es gab schon einige Konfrontationen zwischen Bazarow, dem Nihilisten und Freund von Arkadij, und Pawel Kirsanow, Arkadij's Onkel. Arkadij selbst indess scheint kein vollkommen überzeugter Nihilist zu sein. Gegenüber seines Freundes Bazarow verhält er sich angemessen und zeigt keine Gefühle, während er sich innerlich jedoch über einen kommenden Ausflug freut. In den Streitgesprächen zwischen Arkadij/Bazarow gegen Pawel/Nikolaj bezieht er ebenfalls die Stellung Bazarow's und wendet sich damit gegen die Überzeugungen seines Vaters. Bazarow hat vor Pawel und Nikolaj nur wenig Respekt. Ich bin gespannt, ob Arkadij weiterhin innerlich "zwischen den Stühlen" steht, oder ob er sich nun für eine Seite entscheidet.
Zur Lektüre habe ich eine Kanne Schwarztee mit Vanille als Gesellschaft. Dazu gibt es Erdnüsse und Hafer-Cookies. Reste weißer Schokolade warten außerdem darauf, meinem standhaften Zurückhalten zum Trotz eliminiert zu werden.
