
Nicolas Barreau – Du findest mich am Ende der Welt„Mein lieber Duc, ich warne Sie wenn Sie diese wunderschöne Amerikanerin noch einmal küssen, werden wir zukünftig auf unsere kleine Korrespondenz verzichten müssen…Ich habe genug gesehen und entferne mich auf der Stelle. Ihre ungehaltene Principessa“
Als der Galerist Jean-Luc Champollion eines Morgens den Liebesbrief einer Unbekannten in der Post findet, ahnt er noch nicht, dass sein wohltemperiertes Leben von jetzt an völlig auf den Kopf gestellt werden soll.
Denn bald schon hat Jean-Luc nur noch ein Ziel:
Er will die kapriziöse Unbekannte finden, die sich „Principessa“ nennt und die verführerischsten Briefe der Welt schreibt.
Doch wer ist diese Frau, die ihn mit zarter Hand und spitzer Feder, mit rätselhaften Hinweisen und einem provokantem Gemälde durch eine turbulente Liebesgeschichte lenkt, die eigentlich zu schön ist, um wahr zu sein?
Wie schon im ersten Buch von Nicolas Barreau, schafft es dieser junge Schriftsteller, seine Leser mit einer Liebesgeschichte zu fesseln. Allerdings gibt es auch sehr viele Parallelen zu seinem ersten Buch. Man lernt wieder viele schöne Orte in Paris kennen. Und der Wunsch dies alles persönlich zu sehen wächst ins unermessliche. Im ersten Buch war der Protagonist Buchhändler mit einer netten schönen Gehilfin, diesmal hat er eben eine Galerie, aber auch eine nette und schöne Gehilfin an seiner Seite.
Während er bei „Die Frau meines Lebens“ immer zur falschen Zeit am richtigen Ort ist, jagt er nun auch einer Frau hinterher. Ist diesmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, weiß aber nicht wer besagte Principessa ist.
In jeder Frau die er kennt, und das sind nicht wenige, denn er ist kein Kostverächter, sieht er die Principessa, welche ihm so wunderschöne Briefe per Post und Mail schickt.
Der Leser findet ganz schnell heraus wer diese geheimnisvolle Dame ist, allerdings kommt man doch immer wieder ins schwanken um sich dann am Ende zu freuen und sagen zu können:
Ha, wusste ich doch.
„Du findest mich am Ende der Welt“ hat mir auch wieder gut gefallen, aber „Die Frau meines Lebens“ ist um Weiten besser und herzlicher.
Trotzdem war es schön dieses Buch auch zu lesen