Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray  (Gelesen 454 mal)

claire

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 386
Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray
« am: 28. April 2009, 16:51:01 »

Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray


Klapptext:
Das schottische Hochland hat ein ganz besonderes Licht - es ist mystisch, nebelverhangen und zugleich voll einzigartiger Kraft. Catherine, die junge Webdesignerin aus Deutschland, fühlt sich wie verzaubert. Doch eigentlich ist sie nach Schottland gekommen, um ihre eigensinnige Großmutter Morven zu finden. Es wird eine Reide, die ihr Leben für immer verändern wird.
Denn das Schicksal hat sie erwählt - für eine außergewöhnliche Liebe und für ein Geheimnis, das sie tief in die Vergangenheit führt, in die uralte verborgene Welt mächtiger Priesterinnen und ihrem verbotenen geheimen Wissen...


Meine Meinung:
Kurz und Knapp: Es ist ein ganz wunderbares Buch!
Der Leser begleitet Catherine auf der Suche nach ihrem Geheimnis, von dem sie am Anfang des Buches selbst noch gar nichts weiß. Man kommt mit ihr zusammen Familiengeheimnissen auf die Spur, begleitet sie beim Wiedersehen mit ihrer alten und großen Liebe Fin und darf zusammen die wunderbare Landschaft Schottlands erleben.
Die Autorin versteht es, den Leser direkt in die Geschichte hineinzuziehen und erst am Ende wieder loszulassen. Das ganze Buch ist flüssig und in sich schlüssig geschrieben.
Die mystische Seite entführt einen in die Geheimnisse der Freimaurer und lässt einiges von vorchristlichen Glauben aufleuchten.
Alle wichtigen Protagonisten sind gut und stimmig beschrieben, wobei es in den meisten einen Rest Unergründliches bleibt, was für dieses Buch aber auch unverzichtbar ist.
Auch am Ende des Romans bleiben für den Leser die ein oder andere Frage offen. Normalerweise mag ich sowas ja nicht, aber hier wäre ich enttäuscht, wenn es anders wäre. Das mystisch-fragende bildet den Charakter dieses Buches.
Die Liebesgeschichte ist keine klassische und schon gar keine mit zu vielen intimen Details, sondern bildet einen Rahmen um den mystischen Teil. Auch hier gibt es ein relativ offenes Ende und kein klassisches, schnulziges Happy End.
Die Landschaftsbeschreibungen sind detailgetreu, aber nicht zu lang. Sie kommen an den richtigen Stellen, nämlich dann, wenn es für die Geschichte wichtig ist, vor und lenken nicht vom Hauptthema ab.

Ein Buch das von mir, ohne Abzüge:
 5ratten
erhält.

EDIT: Amazonlink repariert. LG, Saltanah
« Letzte Änderung: 06. Mai 2009, 03:44:18 von Saltanah »
Gespeichert
Ich lese gerade: Oliver Pötzsch - Die Ludwigverschwörung

"Komm ich trag dich durch die Leute- Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht"

Annabas

  • Listenleserin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 5276
  • SuB-Minimalistin
Re: Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray
« Antwort #1 am: 06. April 2011, 20:52:13 »


Constanze Wilken – Das Licht von Shenmòray



Inhaltsangabe (Klappentext):

Als die junge Webdesignerin Catherine am schottischen Loch Fyne ankommt, ist sie wie verzaubert von der geheimnisvollen, nebelverhangenen Landschaft und ihrer Geschichte. Catherine ist auf der Suche nach ihrer spurlos verschwundenen Großmutter Morven und ahnt nicht, dass diese Reise ihr Leben für immer verändern wird. Denn Catherine ist vom Schicksal erwählt - für eine außergewöhnliche Liebe und für ein Geheimnis, das sie tief in die Vergangenheit führt ...

Der erste Satz:

„Das dunkelgrüne Wasser von Loch Fyne warf kleine Wellen, die in regelmäßiger Abfolge auf die Kiesel rollten.“

Meine Meinung zum Buch:

Bis kurz vor dem Schluss war ich von diesem Buch begeistert. Aber das Ende der Geschichte hat leider diesen Eindruck sehr getrübt.

Im Prinzip hat das Buch alles, was zu einem Wohlfühlbuch gehört: eine spannende Geschichte, ein Familiengeheimnis, eine Liebesgeschichte und viel Schottland-Feeling. Die meisten Personen sind auch nicht eindimensional gezeichnet, sie haben sowohl ihre guten als auch ihre schlechten Seiten. Catherine ist eine sympathische Figur, die dazu einlädt, mit ihr durch die Geschichte zu gehen. Ihre Großmutter Morven ging mir mit ihrer Geheimnistuerei etwas auf den Geist – aber wenn sie gleich zu Anfang alles offenbart hätte, hätte es keine Geschichte und kein Buch gegeben.  :zwinker:

Zu lesen ist das Buch angenehm und flüssig, wie man es von dieser Art Geschichte erwartet. Ich habe mich bestens unterhalten.

Nur das Ende der Geschichte war sehr enttäuschend. Denn es wird nicht aufgeklärt, was das „große“ Geheimnis, über das die ganze Zeit gerätselt und nach dem gejagt wird, ist. Ich habe die letzten Kapitel zweimal gelesen und trotzdem nichts gefunden, was mich in irgendeiner Weise zufriedengestellt hätte. Das ist sehr schade, denn bis zu diesem Punkt hatte ich an dem Buch gar nichts auszusetzen. Doch der Schluss hat diesen guten Eindruck verdorben.

Deshalb vergebe ich insgesamt nur noch         3ratten

Viele Grüße von Annabas    :winken:
Gespeichert
:blume:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)
Hier gehts zum SuB 2012 - Freue mich über jeden Kommentar!

nanu?!

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1150
    • bel(g)'lettres
Re: Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray
« Antwort #2 am: 16. April 2012, 20:53:42 »

Mir hatte das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Besonders die Landschaftsbeschreibungen fand ich besonders treffend beschrieben. Die Autorin versteht es, Schottlands einzigartigen Charme einzufangen.
Allerdings hätte die Geschichte um Catherine und die Freimaurer ein wenig mehr Pfeffer vertragen können. Die Basis für einen spannenden Roman hat die Autorin jedenfalls gelegt. Es gibt alte Gemälde die nur so von Geheimnissen trotzen, mysteriöse Männer die diese Bilder unbedingt haben wollen, eine Großmutter die spurlos verschwunden ist und die Freimaurerloge die ihre Finger anscheinend mit im Spiel hat. Leider verliert die Protagonistin sich zu oft im Alltag, es gibt viele unwichtige, fast langweilige Passagen und eine Liebesgeschichte die mich aber nicht überzeugen konnte. Die Aufklärung lies mich auch total unzufrieden zurück, da fehlte es definitiv an Erklärungen. Aus dem Buch hätte man echt mehr machen können.
Schade, denn der Anfang hat sich sehr gelohnt, das Ende dagegen gar nicht. Deswegen vergebe ich nur:

 3ratten
Gespeichert
Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

SLW: 0/10