Constanze Wilken - Das Licht von Shenmoray

Klapptext:
Das schottische Hochland hat ein ganz besonderes Licht - es ist mystisch, nebelverhangen und zugleich voll einzigartiger Kraft. Catherine, die junge Webdesignerin aus Deutschland, fühlt sich wie verzaubert. Doch eigentlich ist sie nach Schottland gekommen, um ihre eigensinnige Großmutter Morven zu finden. Es wird eine Reide, die ihr Leben für immer verändern wird.
Denn das Schicksal hat sie erwählt - für eine außergewöhnliche Liebe und für ein Geheimnis, das sie tief in die Vergangenheit führt, in die uralte verborgene Welt mächtiger Priesterinnen und ihrem verbotenen geheimen Wissen...Meine Meinung:Kurz und Knapp: Es ist ein ganz wunderbares Buch!
Der Leser begleitet Catherine auf der Suche nach ihrem Geheimnis, von dem sie am Anfang des Buches selbst noch gar nichts weiß. Man kommt mit ihr zusammen Familiengeheimnissen auf die Spur, begleitet sie beim Wiedersehen mit ihrer alten und großen Liebe Fin und darf zusammen die wunderbare Landschaft Schottlands erleben.
Die Autorin versteht es, den Leser direkt in die Geschichte hineinzuziehen und erst am Ende wieder loszulassen. Das ganze Buch ist flüssig und in sich schlüssig geschrieben.
Die mystische Seite entführt einen in die Geheimnisse der Freimaurer und lässt einiges von vorchristlichen Glauben aufleuchten.
Alle wichtigen Protagonisten sind gut und stimmig beschrieben, wobei es in den meisten einen Rest Unergründliches bleibt, was für dieses Buch aber auch unverzichtbar ist.
Auch am Ende des Romans bleiben für den Leser die ein oder andere Frage offen. Normalerweise mag ich sowas ja nicht, aber hier wäre ich enttäuscht, wenn es anders wäre. Das mystisch-fragende bildet den Charakter dieses Buches.
Die Liebesgeschichte ist keine klassische und schon gar keine mit zu vielen intimen Details, sondern bildet einen Rahmen um den mystischen Teil. Auch hier gibt es ein relativ offenes Ende und kein klassisches, schnulziges Happy End.
Die Landschaftsbeschreibungen sind detailgetreu, aber nicht zu lang. Sie kommen an den richtigen Stellen, nämlich dann, wenn es für die Geschichte wichtig ist, vor und lenken nicht vom Hauptthema ab.
Ein Buch das von mir, ohne Abzüge:

erhält.
EDIT: Amazonlink repariert. LG, Saltanah