Succubus Blues von R. Mead
KlappentextWenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür - aber warum sich mit dem Kleingedruckten aufhalten?
Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen.
Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung - also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte, kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte, und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen alias "Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte" ...
RezensionWow!
Mehr kann man dazu nicht sagen. Ich war wirklich überrascht, wie gut dieses Buch ist! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in der letzten Zeit eher durchschnittliche Bücher gelesen habe, aber "Succubus Blues" konnte mich wirklich begeistern.
Schon den ersten Teil der Vampire Academy- Reihe der Autorin fand ich ganz nett, aber bisher habe ich mich noch nicht gedrängt gefühlt die Fortsetzung zu lesen, obwohl sie bereits in meinem Regal steht.
Aber bei der Succubus-Reihe konnte ich nicht widerstehen!
Der nächste Band ist schon auf meinem Reader (ja, seit diesem Monat lese ich auch digital!).
Selten habe ich so einen gelungenen Auftakt zu einer Urbanfantasy-Serien gelesen. Hier überwiegt allerdings nicht actiongeladene Spannung, sondern es wird Wert auf Charakterentwicklung und moralische Überlegungen gelegt.
Georgina als Ich-Erzählerin ist wahnsinnig sympathisch und ganz anders als ich es von einem Sukkubus erwartet hätte: Viel natürlicher, humorvoll und gleichzeitig melancholisch nachdenklich. Sie lässt sich nicht einfach in ein Schema pressen. Im laufe der handlung erfahren wir auch mehr über ihre Vergangenheit und wie sie zu einem Sukkubus wurde. Besonders gut hat mit auch ihr Alltagsjob als Buchhändlerin gefallen.
Aber natürlich ist sie dennoch auch ein typischer Sukkubus und den Grenzen ihres Daseins unterworfen.
So findet sie sich gleich zwischen zwei netten Männern wieder, die sie sich selbst verbietet. Denn als Sukkubus mit Gewissen geht sie nur mit nicht netten Männern aus.
Dennoch ist „Succubus Blues“ kein gewöhnlicher paranormaler Liebesroman, wie die deutschen Zusatztitel vermuten lassen.
Gleichzeitig zu Georginas moralischem Dilemma wird die Gesellschaft der Unsterblichen von einem Unbekannten angegriffen.
Zuerst gerät Georgina selbst unter Verdacht, aber dann wird klar, dass der Unbekannte ein ganz bestimmtes Interesse an ihr hat. Natürlich lässt sie sich nun durch keine Warnung mehr davon abhalten, selbst zu ermitteln.
Nicht nur Georgina konnte mich überzeugen, sondern auch sämtliche Nebenfiguren, die ich schnell ins Herz schließen konnte.
Inzwischen bin schon mitten im zweiten Band und bis jetzt kann ich nicht genug von allen bekommen.

1. Succubus Blues- Komm ihr nicht zu nah
2. Succubus on Top- Ihr Kuss ist tödlich
3. Succubus Dreams - Verlangen ist ihre schärfste Waffe
4. Succubus Heat - Heißer wird's nicht
5. Succubus Shadows - Die dunkle Seite der Versuchung
6. Succubus Reavealed (September 2011)