Joy Fielding - Schlaf nicht, wenn es dunkel wird

Die Protagonistin Terry Painter wohnt alleine und arbeitet als Krankenschwester in einem Krankenhaus. Dort hält sie sich am meisten auf, vorallem bei einer älteren Dame.
Auf unerklärlicherweise ist ihre Mieterin, die in dem kleinen Gartenhaus wohnte, verschwunden und hat ein paar Monate nicht gezahlt, aber dennoch beschließt Terry das Haus wieder zu vermieten, an Alyson. Alyson ist das Gegenteil von Terry. Sie bringt etwas Farbe in Terrys Leben, doch Terry ist davon nicht sehr begeistert und sie wird immer misstrauischer...
Ehrlich gesagt, ich weiß nicht was ich sagen soll. Schon oft habe ich gehört, dass Joy Fielding eine der besten (Psycho-)Thrillerautoren sei, die es gibt. Doch das ist nun mein zweiter Roman von ihr und er hat mir noch weniger gefallen, als das erste Buch, das ich von Fielding gelesen habe.
Die Story klingt eigentlich interessant und sie hat auf alle Fälle großes Potential, aber Fielding schafft es, meiner Meinung nach, die Idee nicht richtig umzusetzen. Die ganze Geschichte plätschert vor sich hin und Spannung kam so gut wie gar nicht auf. Zwar habe ich das Buch innerhalb von 2, 3 Tagen gelesen, aber eigentlich nur weil ich es schnell hinter mir haben wollte.
Von Anfang an bekommt der Leser eingetrichtert, dass etwas mit Alyson nicht stimmt, etc. und so hatte ich nicht einmal die Chance Alyson zu mögen oder zu hassen. Die Autorin hatte mir diese Wahl leider sofort abgenommen. Auch wurde hier Spannung genommen, da man als darauf wartete, dass Alyson irgendwas Schlimmes tat.
Vieles fand ich einfach zu vorhersehbar und vorallem dieses Ende war einfach zu unglaubwürdig.
Eigentlich habe ich noch einen Roman von Fielding hier liegen, zum Glück nur ausgeliehen, aber nach diesem Buch werde ich den anderen einfach ungelesen zurückgeben. Fielding ist einfach nicht mein Fall und die Lesezeit hebe ich mir lieber für Bücher und Autoren auf, die mir mehr liegen und es daher mehr verdient haben.

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