Auch ich verweise auf die Inhaltsangabe von Klassikerfreund.
Es ist ein bisschen schwierig etwas zu einem Buch zu schreiben, dem zwei so schön geschriebene Rezensionen vorhergehen...
Ich teile definitiv die positive Meinung zu diesem Buch.
Die Idee Lesegewohnheiten in ein Büchermenü zu fassen, fand ich klasse und sie war es, die mich neugierig machte und weswegen ich dieses Buch kaufte. Der Leser durchwandert zusammen mit Ortheil und seinem(r) Gesprächspartner(in) die verschiedenen Räume in seinem Haus, wobei jeder Raum eine eigene Bibliothek besitzt. Natürlich sind die Bibliotheken nach verschiedenen Themen angeordnet. Auf dem Grundstück steht ein kleines, altes Weinberghäuschen und sogar hier ist eine kleine Bibliothek beherbergt und Ortheil nutzt diesen Platz zum Lesen. Die Vorstellung, dass es in diesem Haus vor Büchern nur so wimmeln muss, hat mich total begeistert und ich hätte mich über einige Fotos in dem Buch sehr gefreut. Mich würde es schon interessieren, wie es tatsächlich aussieht...
Zu den vielen Autoren, die Ortheil in seinem 12-Gänge-Menü nennt, kann ich nur sagen, das ich dieses Buch ein zweites Mal lesen werde, allerdings in Gesellschaft von Block und Stift, um mir die vielen Anregungen raus zu schreiben, die mir dieses Buch geliefert hat. Bei vielen geht es mir wie MacOss, ich kenne sie nicht, oder hab noch nichts von ihnen gelesen, aber neugierig kann man ja sein und ich werde mir bestimmt den einen oder anderen Autoren mal ansehen.
Die Geschichte von ihm und seiner Mutter, im neunten Gang, hat mich sehr berührt. Mir gefiel es, auch Einblicke in die Kindheit und den Werdegang von Ortheil zu bekommen.
Alles in allem finde ich, das Buch gelungen und interessant zu lesen. Bei dem einen oder anderen wird bestimmt die Neugier auf diesen oder jenen Autor geweckt, so wie bei mir.
Ich gebe :
