Harald Evers - Die Kathedrale. Das Geheimnis einer Rache


Handlung:
Frank und Dani, die sich von frueher kennen und zufaellig wiedergetroffen haben, werden uebers Wochenende in der St. Pauls Kathedrale in Schoenberg eingesperrt. In einem 500 Jahre alten Buch erfahren sie einiges ueber den Bau der Kathedrale unter Victor Paz und ueber "Schrecknisse", die in der Kathedrale versteckt sind und die den Untergang der Welt bedeuten koennten ..... und zwar exakt am Ende dieses Wochenendes. Also machen sich die beiden ans Werk, die Schrecknisse zu finden und zu zerstoeren.
Meine Meinung:
Schon laenger wollte ich dieses Buch lesen, leider bekommt man es nur noch recht teuer gebraucht zu kaufen. Also war ich ganz gluecklich, dass ich es mir letztens von einer Freundin leihen konnte und habe sofort zu lesen begonnen ..... bis ca. zur Haelfte, um dann entnervt aufzugeben. Zugegeben die Geschichte hoert sich spannend an und koennte sie auch durchaus sein, wenn sie denn ein anderer geschrieben haette

Zuerst mal vorweg, das Buch wimmelt nur so von Fehlern. Fast auf jeder Seite fehlen Woerter, tauchen Woerter doppelt im Satz auf, gibt es Buchstabenverdreher etc. Schon allein das haette mich das Buch nach der Haelfte abbrechen lassen. Leider kommt dazu noch Evers Art zu schreiben. Zuerst mal muss natuerlich unbedingt eine Liebesgeschichte her (ok, kann man ja machen), dass sich die beiden fast 30jaehrigen Hauptpersonen dann aber auffuehren wie 2 pubertierende Jugendliche ist einfach nur nervend

Ungefaehr einmal pro Seite wird erwaehnt, wie unglaublich niedlich und suess der eine den anderen findet ..... uaeh ..... und das in einer Situation, in der ich wahrlich besseres zu tun haette ..... naemlich mein Leben zu retten.
Auch die Erzeugung von Grusel und Spannung gelingt Evers nicht wirklich. Wenn die beiden z.B. durch duestere Katakomben laufen, koennte man das sicherlich sehr gruselig beschreiben. Leider versucht Herr Evers einem anhand von ca. 20 Adjektiven (gruselig, grauselig, schaurig, modrig, etc. etc. etc. ) das Grauen mit dem Holzhammer einzupruegeln und das hat bei mir dann die gegenteilige Wirkung ..... das nervt mich und die Spannung ist futsch

Es bedarf wirklich viel um mich ein Buch abbrechen zu lassen (ich habe mich selbst bei "Biss zum Morgengrauen" bis zum Ende gequaelt

), aber hier war es dann doch zuviel. Dem Buch moechte ich nicht mal eine Ratte geben ..... vielleicht noch ein halbes Maeuschen fuer die Idee die so spannend sein koennte. Aber selbst das verkneife ich mir
