Kristin Falck - Die Hüter der Wolken

Die junge Lärka, die Tochter eines Fürsten, möchte wie ihre verstorbene Mutter ein grünes Weib, eine Kräuterfrau, werden. Doch ihr Vater ist stirkt dagegen und hat bereits einen passenden Ehemann für sie ausgesucht. Nachdem allerdings merkwürdige Sachen passieren, wie z.B. Menschen, die plötzlich keine Seele mehr haben, etc., schickt ihr Vater Orlyg sie auf eine Reise zu Verwandten. Mit dabei ist der geheimnisvolle Wolkenkopf Arild.
Der Berg Grimhorn, der scheinbar die Fäden in der Hand hat, wird zu einer Bedrohung für die Menschen. Aber nicht nur er, sondern auch der machtgierige Hakon, der zum Thron unrechtmäßig gelangt ist und der eigentliche Steinkönig ist verschollen...
Mir hat dieses Buch sehr viel Freude bereitet. Die fantastische Welt, in der Lärka und Arild leben, beinhaltet auch Elemente der Kelten und Wikinger. Die vielen Ideen der Autorin fand ich einfach nur klasse, seien es die Wolkenhüter, Himmelssteine, etc. Und überhaupt haben Steine hier eine ganz besondere Bedeutung.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich fand sie alle sehr glaubwürdig und sehr gut ausgearbeitet, selbst wenn es nur eine Nebenfigur war. Die Figuren haben sich auch stets weiterentwickelt und man hatte einfach das Gefühl, dass man es mit Menschen zu tun hat und nicht mit perfekten Wesen.
Arild, der seine Wege stets von den Wolken leiten lässt, hatte ich sofort ins Herz geschlossen.
Auf 700 Seiten wurde es mir nie langweilig, im Gegenteil. Auf der einen Seite hätte ich es am liebsten schnellstmöglichst durchgelesen, um zu erfahren, wie es denn weitergeht, aber auf der anderen Seite wollte ich gar nicht, dass es ein Ende hat, da ich mich in der Welt und mit den Charakteren so wohl gefühlt hatte. Das Buch hat mich jetzt etwa einen Monat begleitet und ich denke noch gerne an das schöne Leseerlebnis zurück und teilweise ertappe ich mich auch dabei, dass ich Arild und Lärka vermisse. Aber zum Glück gibt es ja noch einen zweiten Teil.
Der erste Teil endet an sich geschlossen. Zwar sind nicht alle Fragen beantwortet, aber dennoch ist es ein Ende, mit dem man erstmal leben kann. Und die Vorfreude auf Teil zwei sind daher riesig.
Sehr gut hat mir auch die Aufmachung gefallen. Das Cover finde ich wunderschön. Im Buch gibt es eine Karte und Stammbäume der verschiedenen Familien, was ich richtig gut fand.
Einfach wunderbar, für mich ist
Die Hüter der Wolken ein absoluter

