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Autor Thema: Daniela Rossi - Die Welt der namenlosen Dinge  (Gelesen 502 mal)

SunshineSunny

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Daniela Rossi - Die Welt der namenlosen Dinge
« am: 12. März 2009, 13:33:59 »


                                                                                           

Klappentext:
Der kleine Andrea ist ein ganz normales Baby: fröhlich, lebhaft, geschickt, der Welt vertrauensvoll zugewandt. Auch Töne produziert er, und manchmal klingen sie wie »Mama«. Deshalb dauert es ein ganzes Jahr, bis deutlich wird, dass eine gläserne Wand ihn von der Außenwelt trennt: Andrea ist taub, sagen die Ärzte. Der berühmte Professor rät zu sofortiger Operation, der HNO-Arzt will den Einjährigen mit starken Schallreizen bombardieren. Andreas Mutter ist sicher, dass es einen anderen Weg geben muss, der Andrea Ausgrenzung, Bitterkeit und Misstrauen erspart, die das Schicksal der Gehörlosen zu sein scheinen. Es gilt, sein Vertrauen in die Welt zu erhalten, die Unbefangenheit und Leichtigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten und seine Gefühle auszudrücken auch und gerade über die Sprache.
Es wird eine jahrelange Odyssee, ein Projekt mit unterschiedlichsten Helfern und Verbündeten: den Dingen einen Namen zu geben, damit die Welt nicht stumm bleibt.
Daniela Rossi beschreibt sie in diesem außergewöhnlichen, anrührenden Buch, das ein Liebesbrief an ihren Sohn Andrea ist.

Meine Meinung:
Als der kleine Andrea ca. 1 Jahr alt ist stellen die Ärzte Taubheit bei ihm fest. Sie wollen ihn sofort operieren, doch seine Mutter lässt diesen Eingriff nicht machen, denn sie ist sich sicher, dass ihr Junge nicht komplett taub ist. Sie findet einen Arzt der digitale Hörgeräte entwickelt die im Ohr platziert sind und so auch die Aktivität des Jungen nicht behindern. Die Mutter von Andrea beschäftigt sich ständig damit, ihm die Wörter näher zu bringen, sie findet auch eine Musiktherapeutin die ihm beibringt zuzuhören. Doch sehr viele Fortschritte kann man nicht erkennen. Als Andrea aber in die Montessori-Schule kommt, möchte er verstanden werden und er kämpft darum dieses Ziel zu erreichen und überrascht alle.
Ich fand es schrecklich, wie der Kleine von Arzt zu Arzt musste und niemand außer seiner Mutter sein Potenzial erkannte. Sie wollten ihn in eine Schublade stecken mit alle den anderen tauben Menschen. Die Ärzte haben sich gar nicht mit Andrea befasst sondern nur mit seiner Krankheit. Mich hat es fasziniert welche Fähigkeiten der Kleine schon sehr früh entwickelte. Er konnte  z.B. die Autokennzeichen bekannter Personen auswendig auf malen und auch den Besitzern zuordnen. Mir persönlich war manchmal etwas zu viel Fantasie im Spiel.
Aber ich fand das Buch sehr interessant und es hat mich daran erinnert, dass taube Menschen nicht weniger verstehen als andere, denn sie verstehen/hören mit dem Herzen.

Ich vergebe:
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