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Autor Thema: Das Dekameron - Achter Tag  (Gelesen 1748 mal)

Doris

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Antw:Das Dekameron - Achter Tag
« Antwort #15 am: 06. Dezember 2009, 21:18:14 »

Ich habe das bestimmt irgendwo schon geschrieben, aber auch mit einigem Abstand betrachtet halte ich Bruno und Buffalmacco für zwei ziemlich gemeine Gesellen. Calandrino ist erklärtermaßen nicht der Hellste, und ihn dann auch noch auszunehmen oder sich auf seine Kosten lustig zu machen, hat mit Freundschaft wenig zu tun. Max und Moritz passen da gut als Vergleich, aber die haben wenigstens auch mal eins auf den Deckel bekommen.

Bei der Geschichte musste ich schmunzeln. Der Pfarrer schenkt der Dame Knoblauch! Heute wird sich darüber eine Frau wohl nicht mehr so sehr freuen  :breitgrins:

Gibt es da irgendeinen Hintergrund dazu, wenn ein Pfarrer Knoblauch verschenkt? So eine Art versteckter Gemeinheit oder Anzüglichkeit? :gruebel:
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sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

foenig

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Antw:Das Dekameron - Achter Tag
« Antwort #16 am: 08. Dezember 2009, 09:38:19 »

Ich wünsch Dir weiterhin noch viel Durchhaltevermögen, foenig. Bald hast Du es geschafft.  :daumen:
Danke! Ich hoffe, dass Buch dieses Jahr noch zu beenden und bis jetzt habe ich dafür auch noch ganz gute Chancen! Ich habe nämlich auch schon mit dem 9. Tag begonnen!

Bei der Geschichte musste ich schmunzeln. Der Pfarrer schenkt der Dame Knoblauch! Heute wird sich darüber eine Frau wohl nicht mehr so sehr freuen  :breitgrins:

Gibt es da irgendeinen Hintergrund dazu, wenn ein Pfarrer Knoblauch verschenkt? So eine Art versteckter Gemeinheit oder Anzüglichkeit? :gruebel:
Nee, der Knoblauch ist eher Bestechung... Ich gehe nicht davon aus, dass es doppeldeutig ist, auch wenn ich mir nicht sicher bin. Mir ist es nur aufgefallen und ich musste lachen!
Zitat
Um nun aber das Zutrauen der Monna Belcolore mehr und mehr zu gewinnen, beschenkte er sie von Zeit zu Zeit und schickte ihr bald einen Bund frischen Knoblauchs...
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Myriel

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Antw:Das Dekameron - Achter Tag
« Antwort #17 am: 08. Dezember 2009, 10:07:23 »

Bei der Geschichte musste ich schmunzeln. Der Pfarrer schenkt der Dame Knoblauch! Heute wird sich darüber eine Frau wohl nicht mehr so sehr freuen  :breitgrins:

Gibt es da irgendeinen Hintergrund dazu, wenn ein Pfarrer Knoblauch verschenkt? So eine Art versteckter Gemeinheit oder Anzüglichkeit? :gruebel:
Nee, der Knoblauch ist eher Bestechung... Ich gehe nicht davon aus, dass es doppeldeutig ist, auch wenn ich mir nicht sicher bin. Mir ist es nur aufgefallen und ich musste lachen!
Zitat
Um nun aber das Zutrauen der Monna Belcolore mehr und mehr zu gewinnen, beschenkte er sie von Zeit zu Zeit und schickte ihr bald einen Bund frischen Knoblauchs...
Ich hab jetzt mal bei Wiki nachgelesen und Knoblauch galt im Mittelalter wohl als sehr gesund und wurde gegen beinah alles eingesetzt, von Bisswunden über Zahnschmerzen bis hin zur Pestbekämpfung. Außerdem soll es ein Aphrodisiakum sein. Von daher will sich der Pfarrer mit dem Knoblauch wohl eher einschmeicheln als beleidigen.
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Doris

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Antw:Das Dekameron - Achter Tag
« Antwort #18 am: 08. Dezember 2009, 20:55:14 »

Aha. Dann steckt also nur Wohlwollen dahinter, wie man es bei einem Pfarrer erwarten darf. Ich dachte schon, der Clou der Geschichte ist mangels Allgemeinwissen an mir vorbeigegangen.

Grüße
Doris
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