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Autor Thema: Das Dekameron - Fünfter Tag  (Gelesen 2234 mal)

Myriel

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Re: Das Dekameron - Fünfter Tag
« Antwort #15 am: 12. März 2009, 09:41:39 »

Da sind wir wirklich unterschiedlich geprägt. Auch fand ich die Geschichten nicht zu kurz, sondern streckenweise zu lang. Insbesondere die letzten Erzählungen des zehnten Tages zogen sich viel zu sehr für mein Empfinden.  :schnarch:
Mehr dazu aber im Thread zum 10. Tag.  :smile:
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foenig

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Re: Das Dekameron - Fünfter Tag
« Antwort #16 am: 16. März 2009, 08:49:38 »

Hallo  :winken:
jetzt habe ich die Hälfte des Dekamerons gelesen und bin guten Mutes die zweite Hälfte zu schaffen (in diesem Jahr  :rollen:).

3. Geschichte:
Pietro und Agnolella geraten in lebensgefährliche Situationen durch Räuber und Wölfe...
Zitat
... sowohl um seiner selbst als um seines Mädchens willen, das er in Gedanken jeden Augenblick von einem Wolf oder Bär erwürgt werden sah. ...
Bei dieser Wortwahl musste ich direkt an Werwölfe denken und schwups war die Geschichte richtig schön gruselig!

5. Geschichte
:
Etwas verwundert war ich doch über die Erklärung, dass in der Aufregung das Kind im Haus vergessen wurde... Man kann doch kein Kind vergessen!

8. Geschichte:
Zuerst habe ich die Augen verdreht als die Geschichte mit der Höllenqual kam, denn ich habe gedacht, dass der Ritter einen unglaubliche Lügengeschichte erzählt und Nastagio diese auch noch glaubt  :rollen: Als es sich dann aber doch als die Wahrheit herausstellte, war ich ein wenig verwirrt. Aber genau deshalb hat mir diese Geschichte am besten gefallen, da Boccaccio es endlich mal wieder geschafft hat mich zu überraschen! Außerdem kam so auch mal wieder ein bißchen Abwechslung in die Themenwahl.

10. Geschichte:
Ein wenig verwundert war ich auch über die Offenheit über die Homosexualität, aber eigentlich ist es gegenüber den anderen Themen die schon beschrieben wurde wohl kein so großer Skandal mehr.
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yanni

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Re: Das Dekameron - Fünfter Tag
« Antwort #17 am: 16. März 2009, 14:29:05 »

5. Geschichte[/b]:
Etwas verwundert war ich doch über die Erklärung, dass in der Aufregung das Kind im Haus vergessen wurde... Man kann doch kein Kind vergessen!
Zum einen scheinen die Bewohner das Haus kurz vor oder vielleicht sogar während des Angriffs verlassen zu haben und zum anderen könnte es sein, dass die Aufsicht der Kinder teilweise bei Bediensteten lag und somit in dem ganzen Tumult gar nicht auffiel, dass eines der Kinder nicht dabei war.
Mich hat eher die Reaktion des Vaters verwundert, der sich so distanziert verhält, als über die Vorgeschichte und Herkunft des Mädchens berichtet wurde. Ich hatte den Eindruck, er musste erst zu einer Äußerung überredet werden.
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