Ich war jetzt eine ganze Woche krank und konnte die meiste Zeit nicht mal lesen. In den letzten Tagen ging es dann wieder ein bisschen und ich hab jeden Tag ein paar Geschichten gelesen. Für das Forum und die Leserunde war ich trotzdem nicht fit genug, ich lese jetzt erst mal nach, was ihr hier schon geschrieben habt und werde vielleicht noch den ein oder anderen Kommentar abgeben, auch wenn schon ziemlich viel zu den Geschichten gesagt wurde.
Mir gefällt das Buch insgesamt recht gut, ich hatte auch keine Probleme beim Lesen, als ich mich einmal an die Sprache gewöhnt hatte, ging es ab da ganz gut! Gegen Ende wurden die Geschichten dann immer ähnlicher, waren aber zum Glück auch alle recht kurz, so war das nicht weiter tragisch, Langweile kam eigentlich nicht auf.
Zweite Geschichte:
Die hat mir in ihrer verqueren Logik wirklich gut gefallen! So sonderbar der Gedankengang des Juden auch ist, so kann ich ihn doch nachvollziehen: An einer Religion, die blüht und gedeiht, obwohl ihre Führung durch und durch verderbt ist, muss "etwas dran" sein. Die muss einen festen Grund haben, ansonsten wäre sie schon längst in sich zusammen gefallen.
Mir hat die Geschichte auch gut gefallen und ich hatte auch keine Probleme mit der etwas seltsamen Logik!
Die dritte Geschichte diente offenbar Lessing als Inspiration für seine Ringparabel in "Nathan der Weise". Da wir Nathan als Schullektüre gelesen haben, kannte ich die Erzählung schon.
Ich kannte die Geschichte auch schon aus der Schule, allerdings habe ich "Nathan der Weise" nicht gelesen, das kommt wohl auf meine To-Read-Liste...
Dank mohans Erklärung verstehe ich die
fünfte Geschichte jetzt auch besser und mit diesem Hintergrundwissen empfinde ich sie auch als eine der schönsten Geschichten des ersten Tages.