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Autor Thema: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort  (Gelesen 3072 mal)

Doris

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Giovanni di Boccaccio – Das Dekameron

Klappentext der Insel-Ausgabe:
Wenige Bücher haben einen so legendären Ruf wie Das Dekameron. Bis heute ist Boccaccios berühmtes Werk das Ur- und Vorbild aller abendländischen Novellensammlungen geblieben, ein großes buntes Welttheater voller Lebenslust und Daseinsfreude, in dessen amourösen Szenen nichts ausgespart ist.

Zum Inhalt:
Zehn junge Leute flüchten vor der Pest auf ein bei Florenz gelegenes Landgut und erzählen sich während zehn Tagen gegenseitig Geschichten, die unter täglich unter einem neuen Motto stehen.

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In diesem Bereich könnt ihr eure Gedanken zu dem Vor- und/oder Nachwort eurer Ausgabe schreiben.

Ich wünsche uns allen viel Spaß bei der Lektüre und anregende Diskussionen.

« Letzte Änderung: 01. Februar 2009, 22:10:00 von Doris »
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Lucius Annaeus Seneca

chil

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Re: Das Dekameron - Vorwort und Nachwort
« Antwort #1 am: 01. Februar 2009, 21:51:33 »

Ich habe eben das Vorwort meiner Ausgabe gelesen. Es handelt sich um eine Ausgabe der "Goldmanns Gelbe Taschenbücher" aus dem Jahr 1955. Das Vorwort ist nur rund sechs Seiten lang und von Johannes von Guenther. Es beschreibt das Leben und den Charakter Boccaccios ebenso wie die Entstehungsgeschichte des "Decameron" und ich finde es sehr aufschlussreich, wenn auch ein wenig kurz. Da ich diesen Herrn nicht kenne, habe ich ihn mal gegoogelt und herausgefunden, dass er eine eher nicht so unbelastete Person war.

Zitat aus der Wikipedia: Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten unterschrieb er im Oktober 1933 zusammen mit weiteren 87 Schriftstellern das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler.[1] 1939 erschien Guenthers erfolgreichstes Werk Rasputin.

Scheinbar hat er sich keinen großen Namen gemacht im internationalen Literaturbetrieb, er war wohl eher auch mehr für Übersetzungen russischer Literatur bekannt. Naja, aber das heißt ja noch nicht, dass seine Übersetzung schlecht ist. Ich werde jetzt mal weiter lesen, denn ich habe mir vorgenommen, längstens zehn Tage für das Buch zu brauchen  :breitgrins:
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mohan

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Re: Das Dekameron - Vorwort und Nachwort
« Antwort #2 am: 02. Februar 2009, 14:42:55 »

Ich habe eben das Vorwort meiner Ausgabe gelesen. Es handelt sich um eine Ausgabe der "Goldmanns Gelbe Taschenbücher" aus dem Jahr 1955. Das Vorwort ist nur rund sechs Seiten lang und von Johannes von Guenther. Es beschreibt das Leben und den Charakter Boccaccios ebenso wie die Entstehungsgeschichte des "Decameron" und ich finde es sehr aufschlussreich, wenn auch ein wenig kurz. Da ich diesen Herrn nicht kenne, habe ich ihn mal gegoogelt und herausgefunden, dass er eine eher nicht so unbelastete Person war.

Zitat aus der Wikipedia: Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten unterschrieb er im Oktober 1933 zusammen mit weiteren 87 Schriftstellern das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler.[1] 1939 erschien Guenthers erfolgreichstes Werk Rasputin.

Scheinbar hat er sich keinen großen Namen gemacht im internationalen Literaturbetrieb, er war wohl eher auch mehr für Übersetzungen russischer Literatur bekannt. Naja, aber das heißt ja noch nicht, dass seine Übersetzung schlecht ist. Ich werde jetzt mal weiter lesen, denn ich habe mir vorgenommen, längstens zehn Tage für das Buch zu brauchen  :breitgrins:

Diese Fassung wurde bis in die siebziger Jahre von Goldmann vertrieben. Guenther hat nicht nur das Vorwort geschrieben, sondern die Übersetzung auch bearbeitet, u.a. stark gekürzt. Was "bearbeitet" bei dem politischen Hintergrund bedeuten könnte, dazu kann ich nichts sagen. Die Übersetzung selbst stammt glaube ich nicht von ihm.
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chil

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #3 am: 02. Februar 2009, 21:32:55 »

Meinst soll ich mir noch schnell eine andere Ausgabe besorgen?
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Doris

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Vorwort der Insel-Ausgabe
« Antwort #4 am: 02. Februar 2009, 22:19:18 »

Hallo zusammen,

wie schon geschrieben, ist das Vorwort meiner Insel-Ausgabe über 80 Seiten lang. Es wurde von André Jolles für die deutsche Ausgabe von 1921 geschrieben. Man möge mir verzeihen, wenn ich nicht auf alles im Detail eingehe, denn schließlich geht es uns ja um das Buch selbst.

Schon in den ersten Zeilen werden große Worte gemacht, wer das Dekameron verstehen wird und wer es beurteilen darf: nur derjenige, der den roten Faden gefunden hat. Gleichzeitig ergeht eine Art Herausforderung, denn es gibt anscheinend nicht viele, die das Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen haben.

Jolles befasst sich mit der erzählerischen Form des Buches, weist darauf hin, dass das Buch aufgrund einer unerfüllten Liebe Boccaccios entstanden ist und geht auf die Entwicklung der Dichtkunst in Italien und Frankreich ein. Boccaccios Beziehung zu Dante und Petrarca und deren Einfluss auf ihn sind ebenfalls ein Thema. Interessant fand ich die Bemerkung, dass es für ungefähr 90 der 100 Geschichten Quellen gibt. Es ist also nicht alles der Fantasie entsprungen, wurde aber teilweise von Boccaccio verändert oder adaptiert. Das lässt die Novellen in einem besonderen Licht erscheinen, weil sie von der Realität berichten.

Die drei Männer der Rahmenhandlung sollen Abbilder von Boccaccio sein und stehen daher unter besonderer Beobachtung. Auch bei den Frauen wird versucht, die Charaktere zu deuten und Beziehung zu Personen aus Boccaccios Umfeld herzustellen.

Insgesamt betrachtet ist die Einleitung sehr aufschlussreich, aber fast schon zu ausführlich.


Ich werde jetzt mal weiter lesen, denn ich habe mir vorgenommen, längstens zehn Tage für das Buch zu brauchen  :breitgrins:

Du hast aber ein flottes Tempo angepeilt. Ich habe mir vorgenommen, bis Mitte März fertig zu sein, wenn eine neue Leserunde für mich ansteht.

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Doris

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Goldmann-Ausgabe
« Antwort #5 am: 02. Februar 2009, 22:30:01 »

Meinst soll ich mir noch schnell eine andere Ausgabe besorgen?

Ich habe gerade bei ZVAB gestöbert und festgestellt, dass die Goldmann-Ausgabe zwischen 501 und 515 Seiten hat. Bei Insel sind es 945 Seiten ohne Vor-, Nachwort und Anhang, eng bedruckt und ganze Seiten ohne auch nur einen Absatz. Das lässt mich vermuten, dass Du eine massiv gekürzte Ausgabe liest. Leider lässt sich nie feststellen, aus wie vielen Wörtern ein Werk besteht (das gibt es nur bei Rolf Vollmann, aber leider nicht für das Dekameron), dann wüssten wir es fast genau.

Ich würde Dir empfehlen, mal mit Deinem Goldmann in eine Buchhandlung zu gehen und mit einer anderen Ausgabe zu vergleichen. Notfalls kannst Du die andere dann ja gleich mitnehmen  :zwinker:.
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mohan

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #6 am: 03. Februar 2009, 10:26:28 »

Meinst soll ich mir noch schnell eine andere Ausgabe besorgen?

Hallo chil,

eine Entscheidung, die du treffen musst. Sie verursacht dir Kosten. Wenn du das Buch ernsthaft kennenlernen willst, dürftest du an einer anderen Fassung nicht vorbeikommen.

Liebe Grüße,
mohan
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chil

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #7 am: 03. Februar 2009, 22:04:19 »

Gut, ich werde mir eine neuere Ausgabe bestellen. Meine hatte ich ganz günstig von einem Bücherflohmarkt (da wird es auch wieder landen  :zwinker:). Zur Zeit habe ich so wenig Zeit (ich bin eben erst von der Arbeit heim gekommen und um 6 h außer Haus gegangen), dass ich nicht so ernsthaft lesen kann, wie ich das möchte. Mein Zeitlimit wird sich also auch massiv verlängern.
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Saltanah

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #8 am: 04. Februar 2009, 12:00:05 »

Es gibt Vorworte, die braucht es nicht geben. :sauer:
Auf so eins bin ich in meiner schwedischen Übersetzung gestoßen. Zumindest dessen erster Teil, der sich mit Boccaccios Leben beschäftigt, erwies sich als völlig überflüssig. Da werden Ereignisse auys seinem Leben sinnlos aneinandergereiht ohne den geringsten Versuch, die Bedeutung dieser Ereignisse deutlich zu machen. Die einzige Erkenntnis, die mir vermittelt wurde, war die zeitliche Einordnung.

Der Abschnitt zum Decamerone selbst war dann interessanter. Auch ich erfuhr, dass sich Boccaccio einen großen Teil seiner Geschichten nicht selbst ausgedacht hat, sondern (ihm) bekannte Geschichten benutzt, mehr oder weniger stark bearbeitet.
Außerdem arbeitet Paul Enoksson (Übersetzer und Vorwortschreiber) 3 große Themengebiete heraus: Liebe, Intelligenz ("im Sinne von Verschlagenheit, Erfindungsreichtum, List und Schlagfertigkeit") und Schicksal. Das verwunderte mich ehrlich gesagt, denn von meiner Lektüre von Tag 6-10 vor einigen Jahrzehnten habe ich als allen Geschichten gemeinsames Thema nur die Liebe im Sinne von Sex im Kopf. Das kann allerdings daran liegen, dass mich gerade dieser Aspekt als (ganz schön naive) Jugendliche in einer Zeit, wo Sex noch nicht ganz so allgegenwärtig war wie jetzt, gleichermaßen schockierte und faszinierte.
Ich bin gespannt, ob ich nun auch anderes entdecken kann.
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mohan

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #9 am: 04. Februar 2009, 13:16:31 »

Der Abschnitt zum Decamerone selbst war dann interessanter. Auch ich erfuhr, dass sich Boccaccio einen großen Teil seiner Geschichten nicht selbst ausgedacht hat, sondern (ihm) bekannte Geschichten benutzt, mehr oder weniger stark bearbeitet.

Das finde ich auch sehr interessant, diese frühe und ausgeprägte Intertextualität. Boccaccio hat seine Texte gefüttert mit Material von Apuleius, Lucian, Aesop, aus alten Legenden, französischen und italienischen Schwänken, aus dem Florentiner Stadtgespräch, Tratsch und Klatsch seiner Zeit, mit Verweisen versehen auf das Hexaemeron von Kirchenvater Ambrosius und Dantes Göttlicher Komödie. Es ist eine riesige Fundgrube für Literaturwissenschaftler. Aber ich bin keiner und muss mich - weitgehend - mit dem Wissen darum zufrieden geben.

Zitat
Außerdem arbeitet Paul Enoksson (Übersetzer und Vorwortschreiber) 3 große Themengebiete heraus: Liebe, Intelligenz ("im Sinne von Verschlagenheit, Erfindungsreichtum, List und Schlagfertigkeit") und Schicksal. Das verwunderte mich ehrlich gesagt, denn von meiner Lektüre von Tag 6-10 vor einigen Jahrzehnten habe ich als allen Geschichten gemeinsames Thema nur die Liebe im Sinne von Sex im Kopf. Das kann allerdings daran liegen, dass mich gerade dieser Aspekt als (ganz schön naive) Jugendliche in einer Zeit, wo Sex noch nicht ganz so allgegenwärtig war wie jetzt, gleichermaßen schockierte und faszinierte.
Ich bin gespannt, ob ich nun auch anderes entdecken kann.

Vielleicht gibt es ja Bearbeitungen des Decamerone, die diesen Eindruck erzeugen? Mitunter reicht vielleicht auch eine Auswahl von Geschichten, die in diese Richtung weist. So ist 1986 bei Kiepenheuer eine Auswahl unter dem Titel "Der genarrte Ehemann. 18 Geschichten aus dem Dekameron" erschienen. Bei Insel gab es 1988 eine Auswahl mit dem Titel "Erotische Geschichten: Ausgewählt aus dem Dekameron des Giovanni Boccaccio". Der Aufbau-Verlag hat in den 60er Jahren eine Auswahl als Liebesabenteuer herausgebracht.

Liebe Grüße,
mohan
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Saltanah

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #10 am: 04. Februar 2009, 14:18:02 »

Vielleicht gibt es ja Bearbeitungen des Decamerone, die diesen Eindruck erzeugen?
Solche Bearbeitungen gibt es sicher, aber "meine" Ausgabe war schon eine vollständige. Allerdings in 2 Bänden, von denen ich nur den 2. besaß (und natürlich noch besitze). Es handelt sich um die Insel-Ausgabe in der Übersetzung von Albert Wesselski, die es in einer einbändigen Ausgabe auch heute noch gibt:
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mohan

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #11 am: 19. Februar 2009, 12:51:24 »

Hallo zusammen,

hier der Titel der ersten deutschen Übersetzung von 1471:

Hie hebt sich an das pûch vo'/seinem meister In greckisch /genant decameron, daz ist cen/to novelle in welch Vn' hun/dert histori oder neue fabel in/teutsche Die der hoch gelerte/poete Johannes boccacio ze li/ebe vnd früntschafft schreibet/dem fürsten vnd principe gale/otto. Die in zechen tagen von/syben edeln frawen vn' dreyen/iu'gen man'en zû einer tötliche' pestilenczischen zeiten gesaget worden/

Auch wenn er antiquarisch nicht mehr erhältlich sein dürfte, den musste ich einfach posten :breitgrins:
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Doris

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #12 am: 25. Februar 2009, 20:57:06 »

Ich bin gerade auf der Suche nach dem Erscheinungsjahr der ersten Ausgabe des Dekamerons. In Wikipedia werden die ersten Ausgaben in Venedig und Florenz auf 1470 datiert. Geschrieben wurde das Buch aber von 1349 bis 1353. Das wäre ein ziemlich langer Zeitraum bis zum ersten Erscheinen.

Steht vielleicht in den Vorworten eurer Ausgabe genaueres darüber?

Grüße
Doris
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Lucius Annaeus Seneca

yanni

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #13 am: 25. Februar 2009, 21:33:58 »

Steht vielleicht in den Vorworten eurer Ausgabe genaueres darüber?

Bei mir steht das gleiche, was du auch schon geschrieben hast.

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Doris

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Re: Das Dekameron - Allgemeine Fragen, Kommentare, Vor- und Nachwort
« Antwort #14 am: 25. Februar 2009, 22:52:32 »

Es kommt mir aber sehr unwahrscheinlich vor, dass das Buch erst nach über 100 Jahren erschienen sein soll, denn Boccaccio hat doch im Vorwort zu irgendeinem Tag auf Kritik Bezug genommen. Da muss also eine frühere Ausgabe erschienen sein. Ich habe selbst nochmal weitergesucht, aber nichts gefunden.
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