Alan Duff, Janet Frame und Mary Scott hatte ich auch noch so einigermaßen auf dem Schirm. Kenne aber nur die Janet-Frame-Verfilmung.
Hat jemand schon "So weit war das Land" bzw. "The Silicon Tongue" von Beryl Fletcher gelesen? Die Titelbilder der deutschen und der Originalausgabe sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ich wüsste schon gern, was mich da konkret erwartet.



Oh, das Buch hat mir meine ältere Schwester vor ein paar Jahren zu Lesen gegeben, weil sie unbedingt wissen wollte, was ich davon halte.
Sehr kurz der Inhalt: In den 1930ern wurde die uneheliche Alice als Kind von England nach Neuseeland verschifft, wo sie als Dienstmädchen arbeitete. Sie wurde manipuliert und glaubte, ein Waisenkind und Vergewaltigungsopfer zu sein.
Einem dubiosen Historiker erzählt sie ihre angebliche Lebensgeschichte. Im Internet lernt sie das Mädchen Pixel kennen, durch das sie einen anderen Blick auf ihr Leben bekommt. Ihre eigene Tochter Joy ergründet ihre Familiengeschichte.
Vordergründig liest der Roman sich wie eine gut geschriebene Lebensgeschichte. Unter der Oberfläche ist er ein intelligent gestrickter Beitrag zum Thema Identität. Das Originalcover mit Strichcode und "Silikonzunge" bezieht sich auf das, was unter der Oberfläche erzählt wird, das deutsche Cover auf eine stark reduzierte Oberfläche, wie der deutsche Titel auch.
Vielleicht hilft es ja weiter. An den Inhalt erinnere ich mich leider nur noch sehr grob, weiß aber noch, dass es mit gefallen hat. Die Autorin ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Neuseelands.
Liebe Grüße,
mohan