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Autor Thema: Aleister Crowley - Moonchild  (Gelesen 2895 mal)

efka526

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Re: Aleister Crowley - Moonchild
« Antwort #30 am: 02. Februar 2009, 20:27:38 »

Ja leider lässt das Ende sehr nach. Hätte man mehr raus machen können aber Onkel Al war leider kein Romanschreiber. Die übrigen Simon Iff-Geschichten sind ja eigentlich auch kürzer. Da funktionieren sie meiner Meinung nach besser.

Zitat
Die Stelle hat mir zB überhaupt nicht gefallen. Die "Logik" der Aussage ist mir auch klar, aber in meinen Augen ist es eine pauschale und vor allem absolute Abwertung der Frau und das stößt mir sauer auf.

Das lässt sich nur mit seiner Biographie erklären. In der Hinsicht hatte Herr Crowley definitiv Defizite. Es gab nur eine einzige Frau welche er wirklich als Freundin hatte, den Rest hat er nie gut behandelt was durchaus mit der Kindheit zusammenhängt (ja die Standardausrede von "Assis", ich weis). Das gilt aber generell für seine Liebhaber, egal ob Männer oder Frauen (bisexuell, damals ein Skandal, heute keinerlei Besonderheit mehr).

Zitat
Ansonsten kam nun auch die Astrologie mit ins Spiel, insbesondere durch die Horoskope von Cyril und Lisa, die Crowley ziemlich ausführlich darstellt. Auch Tarot spielt als Hilfsmittel von Bruder Onofrio eine Rolle. Da ich mich mit beiden Dingen jedoch gar nicht auskenne, kann ich nicht beurteilen, inwieweit das korrekt dargestellt wurde.

Es gab zu der Zeit wenige welche sich mit AC messen konnten wenn es um Astrologie ging. Und bei Tarot eh denn das neben dem RiderWaite (Waite ist übrigens auch verwurstet im Moonchild :D ) meistbenutzte Tarot heutzutage ist das Thoth-Tarot welches von Lady Frieda Harris (die angesprochene einzige wirkliche weibliche Freundin ACs) unter Ägide von Aleister Crowley entstand (inkl. des Begleitbuches Book of Thoth welches nur von AC ist). Ist ja als "Crowley-Tarot" bekannt auch wenn das eigentlich falsch ist denn auch wenn er der Designer war, die Künstlerin war Lady Frieda Harris. Man darf nicht vergessen das AC in erster Linie ein Pionier der Esoterik und Magick und modernen Mystik ist und 99% seiner Bücher über diese Themen geschrieben hat und erst nebenbei "normale" Geschichten geschrieben hat.
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Myriel

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Re: Aleister Crowley - Moonchild
« Antwort #31 am: 02. Februar 2009, 20:29:17 »

Die letzten 70 Seiten sind bei mir angebrochen. Ich muss sagen das mich die letzten Kapitel stellenweise doch sehr verwirrt haben. :breitgrins:

Ja leider lässt das Ende sehr nach. Hätte man mehr raus machen können aber Onkel Al war leider kein Romanschreiber.

Puh, ich dachte schon, dass ich irgendetwas wichtiges verpasst hätte und mir deshalb das alles so merkwürdig vorkam.  :schwitz:   :breitgrins:
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insekt

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Re: Aleister Crowley - Moonchild
« Antwort #32 am: 03. Februar 2009, 15:24:21 »

Zum Schluss bleibt mir noch zu sagen, das mir diese Runde trotz des merkwürdigen Schlusses doch sehr Spaß gemacht hat und ich einiges neues erfahren habe.
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efka526

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Re: Aleister Crowley - Moonchild
« Antwort #33 am: 05. März 2009, 15:39:13 »

Kleine Info am Rande:

In den bald erscheinenden neuen Bänden von Alan Moores League of extraordinary Gentlemen wird es ein "klandestines" Treffen mit AC geben :D und auch Moonchild-Leser werden ein paar Storyelemente wiederfinden :D
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insekt

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Re: Aleister Crowley - Moonchild
« Antwort #34 am: 05. März 2009, 16:51:18 »

Danke für die Info! :daumen:
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