Stephen King/Richard Bachmann - Der Fluch

Billy Halleck ist ein sehr übergewichtiger Mann. Sein Arzt hat ihm schon oft geraten, ein paar Kilos abzunehmen, denn sonst würde er beizeiten sterben.
Als er eine Zigeunerin überfährt und Billy dennoch freigesprochen wird, wird er von einem alten Zigeunermann verflucht. Doch Billy hält das alles für Aberglaube. Doch dann beginnt er in sehr kurzer Zeit Gewicht zu verlieren. Seine Frau und Tochter sind in großer Sorge um ihn und schleppen ihn von einem Arzt zum anderen. Billy sieht ein, dass der alte Zigeunermann daran schuld ist und macht ihn ausfindig. Doch seine Familie hält ihn mittlerweile für verrückt...
Stephen King ist für mich mittlerweile ein Garant für gute Unterhaltung und Horror. Und so lag ich auch mit Der Fluch nicht falsch, das erste Buch, dass ich von ihm unter seinem Pseudonym Richard Bachmann gelesen habe.
Sehr interessant fand ich das Vorwort von King, dass er über sein Pseudonym Bachmann geschrieben hat und ich fand es irgendwie traurig, dass die Presse damals so hinter ihm her war, dass sein Pseudonym aufgedeckt wurde.
King schreibt normalerweise wesentlich längere Romane, Der Fluch ist noch nicht mal 400 Seiten lang.
Während man sonst immer live dabei ist bei den Geschehnissen, wird hier von dem Unfall nur aus mehreren Rückblenden berichtet. Das fand ich sehr interessant zu lesen.
Insgesamt hat mir der Roman richtig gut gefallen - vorallem da ich leider in letzter Zeit weniger von King gelesen habe.
Das Ende fand ich persönlich genial. Nach Beenden des Buches saß ich sicherlich noch 10 Minuten da und habe auf das Buch gestarrt, weil ich doch recht geschockt über den Ausgang der Geschichte war.
Volle Punktzahl kann ich aber nicht geben, da Der Fluch nicht an meine Lieblinge heranreicht, aber für das Ende gebe ich jedenfalls einen halben Punkt mehr.

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