Ich hatte Geschichte-LK und gebe zu, dass ich nur mit der Schullektüre nicht sehr weit gekommen wäre. Ich habe früh (9. Klasse oder so) angefangen, immer privat Sachbücher zum jeweiligen Geschichtsthema zu lesen und habe damit auch erst wirklich meine Begeisterung für Geschichte entdeckt.
Allerdings so eine Generalempfehlung kann ich nicht geben. Ich hatte immer konkrete Themen, für die ich dann Bücher gesucht habe. Man muss aufpassen, dass man sich vor dem Abi nicht verhaspelt - ich kenne welche, die Monate früher mit der Ursuppe anfingen. Außer Zeitverschwendung und evt. persönlichen Erkenntnisgewinn hat das nichts gebracht.
Wenn Du eine gute Bibliothek hast, geh' mal hin und guck Dir "Oldenbourgs Grundriss der Geschichte" und Oldenbourgs "Enzyklopädie deutscher Geschichte" an. Das ist eine Reihe, die zu zig Themen Bücher herausgebracht hat. Ob Deine Themen nun genau dabei sind, weiß ich nicht. Manchmal muss man in die Bände auch reingucken, weil der Titel nicht allzuviel verrät.
Der große Vorteil ist jedenfalls die kurze, aber gute Darstellung von Themen und Problemen der jeweiligen Zeit. Ein paar Forschungsprobleme bekommt man auch geliefert - es ist auch für Schüler gut zu lernen, dass nicht alle Probleme der Geschichte restlos geklärt sind, damit kann man Schullehrer meist auch noch ganz gut beeindrucken.
Und wie gesagt: Grenz' Deine Themen ein, grenz' Deine Lektüre ein, überlege Dir ein paar typische Fragen und Probleme, die Lehrer gern aufwerfen und Deine Antworten dazu und verfranse Dich nicht. Das ist die größte Gefahr bei solchen Prüfungen. (Ich habe so einige mdl. Prüfungen in Geschichte hinter mir.)