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Autor Thema: Stephen King - Cujo  (Gelesen 2759 mal)

Manjula

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #15 am: 14. Dezember 2008, 14:27:27 »

(auch wenn mittlerweile wahrscheinlich im Handschuhfach oder in der Handtasche eine Waffe gelegen wäre)

...oder ganz sicher ein Handy, womit der Wir-können-keine-Hilfe-holen-Plot ziemlich in die Hose gegangen wäre.

Ich fand das Buch jedenfalls auch recht gruselig, weil ich sowieso großen Respekt vor Hunden habe. Zu den Verbindungen zu anderen King-Büchern: ich meine, dass "Cujo" auch in "Der dunkle Turm" erwähnt wird.

Schöne Grüße
Manjula
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foenig

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #16 am: 08. Juni 2010, 13:47:48 »

Ich habe schon ziemlich lange kein Buch mehr Stephen King gelesen und habe mich sehr darauf gefreut. Cujo entsprach meinen Erwartungen, so dass ich nicht enttäuscht wurde.

Schon zu beginn wurde ich von der Geschichte gefesselt. King beschreibt zwar zunächst ein harmloses Kleinstadtleben mit den üblichen Tragödien, aber er lässt fast eher nebenbei einfließen, dass es auf gar keinen Fall so bleiben wird. Mir hat es sehr gut gefallen, dass man immer wieder in die Köpfe der Personen hineinschauen konnte und somit ihre Gedanken und Gefühle erfahren hat. Dadurch habe ich schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen können. Obwohl mich genau dies bei Tadder zunächst irritierte, schließlich ist er "nur" ein vierjähriger kleiner Junge, aber er schien manchmal schon recht komplexe Gedanken zu haben. Aber vielleicht ist das ja auch wirklich so.
Sehr spannend fand ich die unheimliche Geschehnisse um den Schrank im Kinderzimmer. Dadurch dass King nur selten darauf zu sprechen kommt, bleibt das ganze eher verschleiert und nebelartig. Aber genau deshalb hatte ich diesen Schrank immer im Hinterkopf und habe Schlimmes erwartet.
Sehr gelungen finde ich auch, die einzelnen Beschreibungen, was alles drumherum passiert und warum genau in diesen drei Tagen niemand zu den Cambers herausfuhr. Es war eine Verkettung von unglücken Umständen, aber absolut realistisch. Die Tatsache, dass es wirklich so hätte passieren können, hat die Geschichte gleich noch ein wenig faszinierender gemacht, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben wollte.
Das Ende hat mich geschockt,
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Aber ich finde leider auch, dass es ein passendes Ende für diese Geschichte ist...

Mein Fazit: King schafft es aus einer Geschichte, die man mit fünf Sätzen erzählen könnte, ein ganzes Buch zu füllen, was sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.      4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 08. Juni 2010, 13:51:33 von foenig »
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Gianettino Doria

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #17 am: 08. August 2011, 10:58:25 »

Man muss dazu sagen, dass das Buch vor 30 Jahren spielt. Seit dem Buch bin ich ein bisschen vorsichtiger geworden mit Hunden.
Ich kann zumindest sagen, dass mir einfach der Schreibstil von King gefällt. Es ist sehr geschickt, wie er mit den Sichtweisen umgeht. Da fallen mir in aller erster Linie Cujos Gedanken ein, einfach schön die Gedanken eines Hundes zu kennen.
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Wahn - Stephen King

HoldenCaulfield

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #18 am: 08. August 2011, 11:09:35 »

Also ich hab mich damals bei der Lektüre extrem gelangweilt...
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Spatzi79

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #19 am: 08. August 2011, 13:42:51 »

Ich glaube, Cujo war das Stephen-King-Buch, bei dem es mich in meiner damaligen Phase, als ich die alle gelesen habe, am meisten gegruselt hat.
Weil die Story ja nicht so phantastisch ist, wie andere Bücher von ihm. Das hätte ja so alles passieren können *horror*
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HoldenCaulfield

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #20 am: 08. August 2011, 13:47:35 »

Gruselig fand ichs auch nicht... (und ich war damals 14...) Aber ich muss sagen das es mir bei Stephen King bisher immer so ging - außer ES, das fand ich insgesamt noch am besten. Auch wenn es micht nicht dazu gebracht hat einen weiteren Roman von Stephen King zu lesen. Aber erst der Film hat dafür gesorgt das ich Clowns nicht über den Weg traue ;)
« Letzte Änderung: 11. August 2011, 20:23:17 von HoldenCaulfield »
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Gianettino Doria

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #21 am: 11. August 2011, 18:01:25 »

Ich weiß gar nicht, was ihr alle an der Verfilmung von Es so toll findet.  Ich finde den Film, um ehrlich zu sein, langweilig.  Da ja fast alle Bücher von King verfilmt wurden, habe ich auch den Fehler gemacht und zuerst die Bücher gelesen, was sich als dumm erwies, da Filme fast nie an das Buch herankommen. Finde ich zumindest.
Aber jetzt mal zurück zu Cujo, ich fand es eben nicht langweilig, weil das Buch in so vielen verschiedenen Sichten geschrieben ist.
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HoldenCaulfield

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #22 am: 11. August 2011, 20:24:39 »

@Gianettino
Naja toll ist anders. Ich hab ihn halt mal geschaut und gut war. Da ich kein großer King Fan bin haben mich die Filme auch nicht weiter interessiert.
Mir ist schon der Erzählstil von King zu langweilig. Da ist nichts was mich dazu bringt weiter zu lesen. :)
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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #23 am: 24. August 2011, 09:06:37 »

Gruselig fand ichs auch nicht... (und ich war damals 14...)
Mir ist aufgefallen, dass manchmal erst mit einem gewissen Alter das Gruseln kommt. Ich habe auch ein paar King-Bücher mit ca. 14 Jahren gelesen und fand sie spannend, aber meist nicht allzu gruselig. Mittlerweile hat sich das aber ein wenig geändert. Ich denke, dass man zum Gruseln vielleicht auch ein wenig Lebenserfahrung braucht um überhaupt zu verstehen, wovor man sich gruselt. Mit 14 Jahren war mir natürlich klar, was es bedeutet, wenn jemand stirbt und nicht mehr da ist, aber erst wenn man es selbst erlebt hat, kann man es glaube ich erst richtig nachvollziehen.
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nimue

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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #24 am: 24. August 2011, 18:51:47 »

Schönes Posting, foenig. Das kann ich so unterschreiben :winken:
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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #25 am: 24. August 2011, 19:17:20 »

Hmm "Es" hab ich erst vor ein oder zwei Jahren gelesen und hab mich immer noch nich gegruselt ;) Ich und King... ne das wird nix mehr.
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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #26 am: 24. August 2011, 21:40:10 »

Hmm "Es" hab ich erst vor ein oder zwei Jahren gelesen und hab mich immer noch nich gegruselt ;) Ich und King... ne das wird nix mehr.

Du bist dann halt die berühmte Ausnahme. Ist ja auch eher selten, dass einem todbringende Clowns im richtigen Leben begegnen :elch:
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Re: Stephen King - Cujo
« Antwort #27 am: 25. August 2011, 10:47:54 »

Tut mir Leid, aber das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Wenn es im Allgemeinen so wäre, dass sich jüngere Leute sich weniger gruseln, wie kommt es dann, dass man Vorschulkindern so viele Gruselgeschichten vorlesen kann? Ich zumindest habe selten Erwachsene gesehen, die unter ihrem Bett nachgeschaut hätten, ob da irgendwelche Monster wären, bzw. gerade das nicht gemacht haben, aus Angst, dass da wirklich eins liegt.

Oder auch, wenn man in das Alter 14, 15, 16 geht. Das ist doch die Altersgruppe, die oft Horror liest- wer sich nicht gruselt, langweilt sich bei Stephen King ja eher, und dann liest man ihn folglich auch nicht.
Und auch die Sache mit Verwandten oder Freunden, die sterben. Bekommt man das mit, merkt man doch eher, dass der Tod nichts Übernatürliches ist.

Cujo fand ich beim ersten Lesen übrigens gut, mir hat vor allem die Sicht von ihm selbst gefallen. Aber es hat mich dann zunehmend genervt, dass immer wieder diese Kleinstadt- Werbung- Familiendramen auftauchen mussten.
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