Tut mir Leid, aber das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Wenn es im Allgemeinen so wäre, dass sich jüngere Leute sich weniger gruseln, wie kommt es dann, dass man Vorschulkindern so viele Gruselgeschichten vorlesen kann? Ich zumindest habe selten Erwachsene gesehen, die unter ihrem Bett nachgeschaut hätten, ob da irgendwelche Monster wären, bzw. gerade das nicht gemacht haben, aus Angst, dass da wirklich eins liegt.
Oder auch, wenn man in das Alter 14, 15, 16 geht. Das ist doch die Altersgruppe, die oft Horror liest- wer sich nicht gruselt, langweilt sich bei Stephen King ja eher, und dann liest man ihn folglich auch nicht.
Und auch die Sache mit Verwandten oder Freunden, die sterben. Bekommt man das mit, merkt man doch eher, dass der Tod nichts Übernatürliches ist.
Cujo fand ich beim ersten Lesen übrigens gut, mir hat vor allem die Sicht von ihm selbst gefallen. Aber es hat mich dann zunehmend genervt, dass immer wieder diese Kleinstadt- Werbung- Familiendramen auftauchen mussten.