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Autor Thema: Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel  (Gelesen 1077 mal)

zwergerl

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Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« am: 06. November 2008, 09:55:42 »



Kann das sein, noch kein Thread zu dem neuesten Buch der beiden?

Kurzbeschreibung:
Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: er plane einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. Doch das ist nicht sein Hauptproblem. Er soll mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer einen Tanzkurs absolvieren. Dabei hat er gar keine Zeit, denn er steckt mitten in den Endproben für die große Freilichtspiel-Inszenierung von »Wilhelm Tell« ...

Meine Meinung:
Dieses Mal hab ich mir das Hörspiel besorgt und wieder viel, viel gelacht. Vor allem lesen die beiden Autoren das Buch abwechselnd vor, so dass das Hörbuch teilweise ein Hörspiel ist.
Der Roman dreht es sich, wie aus dem Klappentext schon hervorgeht um das Thema Terrorismus. Kluftinger wird einer geheimen Sonderermittlungsgruppe unterstellt, die es sich zur Aufgabe macht einen Terroranschlag zu verhindern. Wenn ich mir nur anschaue, wie die beiden den Plot und die Arbeit der BKA Leute beschreiben, scheint es einerseits sehr locker und kaum vorstellbar. Szenen, in denen Kluftis vorübergehender Chef zum Beispiel damit einverstanden ist, dass Klufti zu einem wichtigen Familientermin einfach mal so zwischendurch gehen kann stehen hier im deutlichen Kontrast zu der Ernsthaftigkeit des Themas. Er ist kein Kommisar, der wie ein Wallander sich komplett an einem Fall aufreibt und nächtelang zu wenig schläft. Dazu ist Kluftinger viel zu verheiratet und hat zu viel Privatleben. Aber genau das finde ich sehr gut getroffen. Natürlich löst Klufti den Fall, wie immer mit viel Gespür und Intuition.
Im Gegensatz dazu steht sein Privatleben. Dieses Mal muß er mit seiner Frau und seiner Mutter Schuhe kaufen (der wichtige private Termin) und mit den Langhammers einen Tanzkurs absolvieren. Im Takt denkt er die Schritte mit: "Raus - raus - ich- will- hier- raus....."

Fazit: Wer einen spannenden, autentischen Krimi lesen will, ist hier sicher falsch, denn so einfach lassen sich diese Fälle dann wohl doch nicht lösen. Doch das, was die beiden Autoren hier bieten ist eine runde, in sich völlig gelungene Geschichte. Die Krimis leben von der Person und Klufti ist eben, wie er ist. Ein eingespielter Ehemann, der seine Frau kennt, der von seiner Frau gekannt wird (leider auch von seiner Mutter), der nicht möchte, dass andere Männer ihm auf die Pelle rücken - da ist er eben ein typischer Mann - und der im Alltag immer wieder mit Situationen konfrontiert wird, die eben einfach nicht seine Sache sind. Ein herrliches Schauspiel, direkt aus dem Alltag gegriffen.

Die beiden Autoren wurden gestern für den Roman "Laienspiel" mit der Corine ausgezeichnet - in einem Atemzug mit Henning Mankell und Martin Walser. Überreicht hat den Preis "unser" neuer, bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer.
http://www.corine.de/

« Letzte Änderung: 06. November 2008, 09:57:19 von zwergerl »
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mondy

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Re: Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #1 am: 06. Januar 2009, 16:43:51 »

Ich habe heute nacht das Buch in einem Rutsch durchgelesen! Es war wieder absolut köstlich und ich habe mich königlich amüsiert!

Eigentlich ist das Thema ja sehr ernst: In Kluftingers schönem Allgäu ist ein terroristischer Anschlag geplant ... wann, das weiß die Polizei, aber wo?
Bei solch einer brisanten Sache schaltet sich natürlich das BKA ein und gründet eine Task Force ... und mittendrin unser altbekannter Kluftinger!
Nun muss er sich mit Kollegen aus Österreich, kryptischen E-Mails und englische Aussprache ("pappling-fiffing"  :breitgrins: ) herumschlagen. Und als wäre das nicht genug, steckt er auch noch mitten in den Proben zu "Wilhelm Tell", muss einen Tanzkurs mit seiner Frau und den Langhammers ertragen, ein Grillfest meistern und Schuhe einkaufen...

Dieses Mal dringt Kluftinger in die Untiefen des Terrorismus vor. Recht klischeehaft will eine islamische Terrorgruppe Unruhe stiften ... mitten im Allgäu. Für den Leser (also zumindest für mich) ist ziemlich schnell klar, wer den Anschlag ausführt und wo! Aber es bleibt trotzdem spannedn und eigentlich liest man das Buch ja nicht unbedingt wegen dem Fall!
Sondern eher wegen Kluftingers Verhalten! Dieses Mal sind wieder absolute Kracher dabei:
Klufti muss zusammen mit Frau und Mutter Schuhe für den Tanzkurs einkaufen gehen ... dass dabei das absolute Chaos ausbricht, ist vorprogrammiert.
Die Steigerung davon ist dann natürlich der tatsächliche Tanzkurs mit den Langhammers! Zum Schießen!
Auch mit seinem Kollegen Maier geht es richtig zur Sache ... Maier muss nämlich die Abteilung Kluftis übernehmen, solange dieser in der Task Force beschäftigt ist. Dass die Kollegen davon nicht besonders begeistert sind, ist klar.
Insgesamt eine höchst spaßige Sache!

Ein Muss für Kluftinger-Fans!!!

 5ratten
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Antw:Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #2 am: 03. Juni 2009, 10:33:50 »

Mitten in den Proben zum Altusrieder Freilichtspiel "Wilhelm Tell", bei dem die halbe Gemeinde auf der Bühne steht, klingelt Kluftingers Handy. Nicht nur, dass er sich dadurch den Zorn des Regisseurs zuzieht, der Anruf ist auch der Beginn seines brisantesten Falls bisher. Ein junger Mann hat sich auf der Flucht vor der österreichischen Polizei in den Kopf geschossen.

Zunächst ist vor allem Kluftingers Chef stinksauer über das unabgestimmte Eindringen der Österreicher ins deutsche Hoheitsgebiet, doch bald stellt sich heraus, dass eine konstruktive Zusammenarbeit viel sinnvoller ist als Groll, denn der tote Student hatte offenbar Verbindungen zu russischen Waffenschiebern, und auf seinem Computer entdecken Kluftis Kollegen bald beängstigende Daten, die auf einen möglichen Terroranschlag hindeuten, weshalb auch noch das BKA ins Boot geholt wird.

Ein Alptraum für Klufti, dass in seinem beschaulichen Allgäu plötzlich die große weite Welt mit ihren globalen Bedrohungen durch Extremisten Einzug gehalten haben soll - kein Wunder, dass er manchmal das Gefühl hat, der neue Fall sei eine Nummer zu groß für ihn. Hinzu kommt Kompetenzgerangel im Büro, wo Maier zum Interims-Chef bestellt worden ist - und zu allem Überfluss hat Erika einen Tanzkurs mit Langhammers gebucht. Abschalten ist also auch an der privaten Front nicht wirklich drin ...

Der eher provinzielle Kluftinger und internationale islamistische Extremisten - kann das gutgehen oder hat man ihm da doch zuviel aufgepackt? Wer Klüpfel & Kobr kennt, kann sich der ersteren Variante sicher sein. Klufti mutiert, einem Spruch seiner Kollegen zum Trotz, nicht plötzlich zu "Null-Null-Klufti", dem Superhelden, sondern hat bei diesem Fall ganz besonders mit Ängsten und Zweifeln zu kämpfen, tritt auch wieder ins eine oder andere Fettnäpfchen und leistet dennoch insgesamt gute, solide Arbeit in Kooperation mit dem BKA (und dem ungeliebten österreichischen Kollegen Bydlinski).

Atemberaubende Spannung beim Wettlauf gegen die Zeit ist (fast) bis zur letzten Szene geboten, doch trotz des sehr ernsten und leider immer noch brandaktuellen Themas kommt der Humor nicht zu kurz, ob Kluftinger nun mit Mama und Erika zwangsweise Schuhe kaufen geht, beim Tanzkurs einen neuen Tanz erfindet oder seine Prahlerei über seine Grillkünste mit Tatsachen untermauern will.

Sämtliche Figuren sind herrlich gezeichnet, manche mit einem klitzekleinen Schuss Satire, aber immer lebensecht. Die Running Gags der Serie wie Dr. Langhammer, die große Trommel oder Kluftis völlige Ignoranz in Sachen Kleidung sorgen für hübsche Wiedererkennungs- und Wohlfühleffekte bei Liebhabern der Serie, während die kriminalistische Seite gerade dadurch besticht, dass nicht nur alleswissende Supermänner am Werk sind, sondern die handelnden Personen manchmal so ratlos sind, dass es beinahe wehtut.

Ein Hoch auf Klufti - im Herbst gibt's endlich Band 5, und ich kann's kaum erwarten!

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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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Andreas Tombrink

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Antw:Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #3 am: 17. Juni 2009, 19:40:56 »


Ein wirklich sehr gut geschriebenes Buch! Qualitativ können die Autoren ihr hohes Niveau halten. Respekt.
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Ob ich verroste und verkalke: ich geh immer noch auf Schalke - ob ich erlahme und ergrau...ich liebe Königsblau!

Miramis

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Antw:Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #4 am: 22. Juni 2009, 17:29:30 »

Meine Meinung:

Auch der vierte Allgäukrimi aus der Feder von Volker Klüpfel und Michael Kobr hat mir sehr gut gefallen. Im Mittelpunkt steht der mittlerweile auch über das Allgäu hinaus bekannte Hauptkommissar Kluftinger, der trotz seiner verschrobenen Art eine Figur ist, die man einfach gern haben muss.

Die Autoren schaffen es spielend, die Gewichtung zwischen dem ironisch-witzig erzählten Privatleben Kluftingers einerseits und der wirklich spannungsgeladenen Krimihandlung so zu verteilen, dass der Roman ein durchwegs abwechslungsreiches Leseerlebnis bietet. Ich bin sehr gerne zwischen den beiden Strängen hin- und hergesprungen und hab mich von der jeweiligen Stimmung einfangen lassen.

Ob Klufti sich beim Tanzkurs blamiert oder ob er im Internetcafé auffällt, ob er beim Schuhkauf unter der weiblichen Dominanz von Frau und Mutter leidet oder ob er bei der Theaterprobe sein Handy klingeln lässt, man muss einfach herzhaft lachen über diesen schrulligen Charakter und über die originelle Erzählweise der Autoren.

Sobald es aber wieder zurück zur Polizeidirektion Kempten geht, ist Schluss mit lustig und Klufti macht in der frisch gegründeten Antiterroreinheit ganz neue berufliche Erfahrungen. Die Krimikomponente ist diesmal nicht von einem aufzuklärenden Mordfall geprägt, sondern es gilt, ein Verbrechen zu verhindern, was Kluftinger die eine oder andere Schweißperle auf die Stirn treibt – und dem Leser auch.

Ein besonderer Augenmerk liegt auf dem Zusammentreffen der Kulturen, und die beiden Autoren haben es nicht versäumt, neben dem augenzwinkernd erzählten Dialektpassagen auf wienerisch, niederbayerisch, sächsisch und schwäbisch auch einige nachdenklich machende Gedanken zum Thema Islam und Terror einzubauen. Das fand ich sehr schön ausgearbeitet und ich weiß es zu schätzen, dass hier auch heikle Themen in die ansonsten recht „heile“ Klufti-Welt Eingang gefunden haben, ohne dabei den Unterhaltungswert des Romans zu schmälern.

Natürlich gehört auch der fulminante Schluss erwähnt, bei dem Kluftinger alle Register seines Könnens ziehen muss und letztendlich seine Intuition die fehlende Erfahrung mit Terrorszenarien wett macht. Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bevor ich nicht wusste, wie die Geschichte ausgeht.

Mir hat dieser Kluftinger wieder mal saugut gefallen, weil einfach alles stimmte: die Atmosphäre, die Spannung, die Charakter und der Wortwitz. Ich empfehle „Laienspiel“ gerne weiter an alle Krimifreunde und insbesondere natürlich an die Klufti-Fans aus Nah und Fern. Schön, dass es bald schon wieder Nachschub gibt.

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« Letzte Änderung: 22. Juni 2009, 22:47:14 von Miramis »
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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

kathchen

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Antw:Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #5 am: 19. Juli 2009, 22:58:03 »

Michael Kobr & Volker Klüpfel - Laienspiel


Laienspiel ist bereits der vierte Fall um den Kommissar Kluftinger. Während der gerade bei den Proben eines Laienspiels zu “Wilhelm Tell” ist, klingelt plötzlich sein Handy. Ein Mann, der auf der Flucht vor der österreichischen Polizei war, hat sich selbst mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Schnell wird klar, dass der Fall nicht so einfach gelöst werden kann. Denn der Mann plante einen terroristischen Anschlag… Da die allgäuer Polizei auf sowas nicht vorbereitet ist, wird zusammen mit dem BKA und der österreichischen Polizei eine streng geheime Task Force gegründet. Und der Kluftinger, der u.a. mit den Langhammers zum Tanzunterricht muss und bei einem Theaterspiel mitmacht, ist mittendrin…

Mittlerweile liebe ich die Krimis um den Kommissar Kluftinger. Hier steht nicht ganz der Fall im Vordergrund, sondern wie in den restlichen drei Büchern auch, das Privatleben von Kluftinger. Und das hat es in sich, wie auch hier. Neben einem Tanzabend mit den Langhammers, was für ordentliche Lacher bei mir sorgte, muss Klufti zusammen mit Frau und Mutter Schuhe kaufen oder zusammen mit Martin Langhammer Theatertexte üben. Den beiden Autoren fallen jedes Mal neue lustige Sachen ein, ohne jemals Kluftinger als Volldeppen dastehen zu lassen, sie überspannen den Bogen nie, sodass er lächerlich, etc. dastehen könnte.
Denn beruflich gesehen macht ihm so schnell keiner was vor. Mit seiner Intuition, etc. ist er ein wichtiger Bestandteil der Task Force und hilft, den Fall aufzuklären, auch wenn es am Ende ziemlich rasant wird!

Ich muss sagen, dass meine Krimilust mittlerweile sehr nachgelassen hat, aber Kluftinger geht bei mir immer. Allerdings muss man wirklich im klaren sein, dass nicht nur der Fall im Vordergrund steht, sondern auch Kluftinger und sein Leben. Wer lieber einen komplizierten, vielschichtigen Fall lesen möchte, kann unter Umständen von Kluftinger enttäuscht sein.
Für mich jedenfalls war es wieder genau richtig, so “liebe” ich meinen allgäuerischen Kommissar.
Kluftinger kann man entweder lieben oder hassen und wer die vorigen drei Fälle mit Humor und Spannung gelesen hat, wird auch hier Gefallen dran finden.
Ich zumindest kann kaum abwarten, bis der nächste Band erscheint.
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Aurian

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Re: Volker Klüpfel und Michael Kobr - Laienspiel
« Antwort #6 am: 15. Mai 2010, 23:15:34 »

Bei vielen Reihen ist es so, dass die Bücher immer vorhersehbarer und langweiliger werden. Doch nicht so bei den Romanen um Kommissar Kluftinger. Ich finde sie werden von Band zu Band besser und „Laienspiel“ gefällt mir bis jetzt am besten.
Es gibt viele humorvolle Dialoge und Szenen, doch dieses Mal zum Glück im richtigen Verhältnis zum Kriminalfall, der auch sehr spannend und actionreich ist.

Es wird sehr gut spürbar, wie beklemmend es ist, wenn einem die Zeit in den Händen verrinnt und man als Ermittler verzweifelt versucht den entscheidenden Hinweis zu finden. Überhaupt ist es den Autoren wunderbar gelungen die jeweiligen Stimmungen greifbar zu machen.

Wie gewohnt kommt auch das Gekabbel mit Dr. Langhammer nicht zu kurz. Auch wenn hier nicht jede Episode so glaubwürdig ist,  so sind sie doch wieder sehr witzig.

Es gibt auch ein paar ernstere Szenen, in denen man Kluftinger von einer ganz anderen Seite kennenlernt, die mir den Menschen Kluftinger näher gebracht haben. Es macht ihn doch sehr sympathisch, wenn man merkt, wie sehr im die Vorstellung zu schaffen macht, dass der Terrorismus auch in seinem schönen Allgäu um sich greift.
Außerdem zeigt der Kommissar, dass er als Ermittler durchaus auf nationaler Ebene mithalten kann, wobei auch hier die Autoren etwas zu dick aufgetragen haben.

Kluftis Privatleben kommt auch nicht zu kurz und sorgt wie immer für einige Erheiterung.

Ein rundum gelungener vierter Band, der mich bestens unterhalten hat und dem ich gerne die ein oder andere Übertreibung verzeihe.

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LG, Aurian
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